In der Lernwerkstatt des Instituts für Grundschulpädagogik erhalten Studierende die Möglichkeit, durch das Prinzip des aktiv-handelnd-forschenden Studierens, die gehörten Grundlagen und Prinzipien der Erziehungswissenschaft und der Fachdidaktiken mit ersten eigenen didaktischen Versuchen, Erlebnissen und Erfahrungen aus den Schulpraktika in Relation zu setzen. Hier werden Materialien bereitgestell
t und angefertigt, Seminare zur zusätzlichen Qualifikation angeboten, hier finden erste Begegnungen mit Grundschülern und Unterrichtsversuche statt, die dank der Zusammenarbeit und der Kooperation mit Leipziger Praktikumsschulen möglich sind. Studierenden wird die Möglichkeit geboten, sich intensiv mit dem zahlreich vorhandenen, pädagogischen Material der Grundschuldidaktiken Deutsch, Mathematik und Sachunterricht auseinander zu setzen, vorgefertigtes Material oder Verlagsangebote zu sichten, selbst Material zu entwerfen, sowie Inspirationen durch Vorhandenes zu erfahren. In der Lernwerkstatt können Arbeitsgruppen Seminarinhalte und Referate vorbereiten und Unterrichtssequenzen gezielt mit einem breiten Repertoire an vorhandenen Medien planen. Dabei stehen Ihnen zur Recherche im Internet 4 Computerarbeitsplätze mit Scanner und Drucker ebenso zur Verfügung, wie eine breite Auswahl an verschiedenartigen Präsentationsmedien (interaktives Smartboard, Whiteboard, Beamer, Overheadprojektor, Flipchartständer, Pinwand, Wandtafel mit Kreide). Das Konzept der Praxisnähe wird durch die Möglichkeit der Umsetzung der erarbeiteten Unterrichtsentwürfe und Lernmedien in den schulpraktischen Studien oder in Werkstattseminaren verstärkt und evaluiert. Infolgedessen wird jedem Studierenden die Gelegenheit geboten, aus handlungsorientierten und offenen Lernformen unter Berücksichtigung von Heterogenität und Differenzierung aktiv ein individuelles und neues Verständnis von Lernen und Lehren zu konstruieren.