Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO

Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO, Hochschule und Universität, ReichsStr. 4–6, Specks Hof (Eingang A), Leipzig.

In seiner Forschung stellt das GWZO Themen in den Fokus, die zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit gehören: Globalisierungsdynamiken und Migration, Wissensordnungen und konkurrierende Geschichtsbilder sowie Umwelt und Gewalt.

📍 Heute beginnt in Prag die Konferenz „Science, Dissent, and Activism: How Non-State Actors Challenged the Cold War Orde...
01/09/2026

📍 Heute beginnt in Prag die Konferenz „Science, Dissent, and Activism: How Non-State Actors Challenged the Cold War Order“

Vom 1. bis 3. September 2026 diskutieren Forschende darüber, wie nichtstaatliche Akteur*innen während des Kalten Krieges Wissenschaft, Expertise und moralische Autorität nutzten, um bestehende politische Ordnungen und Vorstellungen von Sicherheit, Souveränität und ideologischer Loyalität herauszufordern.

Die Konferenz findet in Kooperation mit dem statt.

🎤 Den Auftakt macht heute 17:30 Uhr die Keynote Lecture von Carola Sachse:
„The Pugwash Way: Early Science Diplomacy in the Cold War“

Morgen geht es um 10 Uhr mit unserer GWZO-Kollegin Katja Castryck-Naumann weiter. In ihrem Vortrag „Science Diplomacy for Nuclear Disarmament: Failed Diplomatic Efforts and the International Advocacy of Experts and Academic Institutions from Eastern and Northern Europe“ beleuchtet sie die Geschichte internationaler Bemühungen um nukleare Abrüstung und fragt danach, welche Rolle Expert*innen, wissenschaftliche Einrichtungen und neue Formen der Science Diplomacy dabei spielten.

Mehr Informationen zur Konferenz: https://science.fsv.cuni.cz/en/event/science-dissent-and-activism-how-non-state-actors-challenged-the-cold-war-order/

27/08/2026

Von der Idee zur eigenen Ausstellung! ✨

Im Rahmen ihres Freiwilligendienstes am GWZO hat Mariko Funk ein eigenes Projekt konzipiert und realisiert: die Regalausstellung „Preisfaktor Geschlecht – wie Rollenbilder den Konsum prägen: Ein Vergleich zwischen Tschechien und Deutschland“.

Die Ausstellung nimmt Phänomene wie die Pink Tax, die Tamponsteuer und den Einfluss geschlechtsspezifischer Stereotype auf unser Einkaufsverhalten in den Blick. Denn geschlechtsspezifische Preisunterschiede begegnen uns im Alltag – in Deutschland, Tschechien und darüber hinaus – häufig, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.

Gestern wurde die Ausstellung im Rahmen einer kleinen Eröffnung am GWZO vorgestellt.

Danke, Mariko, für dein Engagement, deine Ideen und die gemeinsame Zeit! Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg! ✨

📍 Die Ausstellung ist auf der 2. Etage des GWZO zu sehen.

📅 Tagungstipp: Die 1990er Jahre. Anatomie einer ZäsurDie 1990er Jahre prägen Deutschland und Europa bis heute. Mehr als ...
26/08/2026

📅 Tagungstipp: Die 1990er Jahre. Anatomie einer Zäsur

Die 1990er Jahre prägen Deutschland und Europa bis heute. Mehr als 30 Jahre nach den Umbrüchen von 1989/90 stehen ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen erneut im Fokus der Forschung.

Die Tagung „Die 1990er Jahre. Anatomie einer Zäsur“ bringt aktuelle Perspektiven aus der Zeitgeschichte zusammen und eröffnet neue Blickwinkel auf das Jahrzehnt – mit einem gesamtdeutschen und europäischen Ansatz sowie besonderem Augenmerk auf soziale, generationelle, geschlechtsbezogene und räumlich-kulturelle Erfahrungen. | https://www.hsozkult.de/event/id/event-163831?title=die-1990er-jahre-anatomie-einer-zaesur&utm_source=hsozkult&utm_medium=site&utm_campaign=home-event&utm_content=readon

📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
📅 10.–11. September 2026

Auch Forschende des GWZO sind am Programm beteiligt: Sabine Stach spricht am 11. September (16:00–18:00 Uhr) im Podium „Erinnerung, Erfahrung und Erinnerungskultur“ über Erinnerungskulturen der Transformationszeit. Die Moderation des Panels übernimmt Frank Hadler (GWZO).

👉 Eine Anmeldung ist bis 4. September 2026 möglich.
🔗 Anmeldung: https://lets-meet.org/reg/3f745b17ac6d01e735

🎧 Wie wird Kommunismus zum touristischen Erlebnis?Bunker, Escape Rooms, Stadtführungen: In Prag wird die Geschichte des ...
24/08/2026

🎧 Wie wird Kommunismus zum touristischen Erlebnis?
Bunker, Escape Rooms, Stadtführungen: In Prag wird die Geschichte des Kommunismus auf ganz unterschiedliche Weise vermittelt – und zunehmend auch für den Tourismus aufbereitet.

Im Interview mit Radio Prague International spricht unsere Kollegin Sabine Stach darüber, wie die kommunistische Vergangenheit in Prag dargestellt, erzählt und touristisch inszeniert wird. Welche Geschichten werden dabei erzählt? Und was passiert, wenn Geschichte zum Erlebnis wird?

👉 Das vollständige Interview findet ihr über den Link in unserer Story.

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Sabine Stach auch in ihrem Buch »Original Ostblock. Tourismus und die Erfindung des kommunistischen Ostens«. Darin untersucht sie, wie Vorstellungen vom „Ostblock“ im Tourismus entstehen und welche Bilder und Narrative dabei vermittelt werden.

🔎 Mehr über Sabine Stachs Forschung hier: https://www.leibniz-gwzo.de/de/forschung/forschungseinheiten/abt-kultur-und-imagination/wissen-und-wahrheit/dem-kommunismus-auf

🧱 Spur der Steine: Was erzählt Leipzigs Pflaster?Am kommenden Dienstag lädt unsere Kollegin Stephanie Weismann dazu ein,...
20/08/2026

🧱 Spur der Steine: Was erzählt Leipzigs Pflaster?

Am kommenden Dienstag lädt unsere Kollegin Stephanie Weismann dazu ein, Leipzigs Straßen einmal mit einem anderen Blick zu betrachten: Bei der „Spur der Pflaster-Steine“ erzählt sie von den Geschichten, die buchstäblich zu unseren Füßen liegen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Architektur und Film“ statt. Im Anschluss wird der DEFA-Klassiker „Spur der Steine“ mit Manfred Krug gezeigt.

📍 UT Connewitz
🕕 Dienstag, 18 Uhr

Stephanie Weismann forscht am im Projekt „Leipziger Pflastergeschichte/n“ zur Geschichte und Materialität des Straßenpflasters und fragt danach, welche Geschichten, Erfahrungen und welches Wissen sich im Boden unter unseren Füßen finden lassen.

👉 Kommt vorbei und entdeckt Leipzigs Pflaster neu!

Der kommende Dienstag steht ganz unter dem Motto „Spur der Steine“ - im Rahmen der Reihe „Architektur und Film“ des und der stadtleipzig
Um 18:00 Uhr erzähle ich auf der „Spur der Pflaster-Steine“ von der Geschichte und den Geschichten, die uns allüberall zu Füßen liegen.
Anschließend wird der DEFA-Film „Spur der Steine“ gezeigt.
Im UT Connewitz könnt ihr sowohl Manfred Krug als auch lokale Pflaster-Schätze aus einem Forschungsprojekt am Leibniz-Institut GWZO auf Leinwandgröße erleben.

Kennt ihr schon den Blog unserer Kollegin Alexandra Ghiț? 👀Der Blog begleitet ihr Forschungsprojekt »Politikerinnen und ...
19/08/2026

Kennt ihr schon den Blog unserer Kollegin Alexandra Ghiț? 👀

Der Blog begleitet ihr Forschungsprojekt »Politikerinnen und der Nachkriegswiederaufbau in Rumänien«. Regelmäßig erscheinen dort Reflexionsbeiträge, die Einblicke in Alexandras laufende Forschung geben, erste Interpretationen vorstellen und Forschungsergebnisse diskutieren.

Der Blog und das Forschungsprojekt werden im Rahmen der Marie Skłodowska-Curie-Aktionen (MSCA) durch die Europäische Union gefördert.

📖 Jetzt ist der zweite Blogbeitrag erschienen:

#2 Reconstruction | Revolution Historiographies – On Keeping our Postwar History Together

Der Beitrag hinterfragt die Trennung zwischen „Rekonstruktion“ im Westen und „Revolution“ im Osten nach dem Zweiten Weltkrieg. Anhand von Frauen in der Politik in Italien und Rumänien zeigt Alexandra Ghiț gemeinsame Entwicklungen und Verflechtungen auf und plädiert für eine gesamteuropäische Perspektive auf den Wiederaufbau.

👉 Jetzt auf dem MSCA Project Blog lesen:
https://www.leibniz-gwzo.de/en/research/research-departments/dept-entanglements-and-globalisation/international-positioning-5

This blog accompanies the MSCA research project »Women’s Politics and Postwar Reconstruction in Romania« by Alexandra Ghiț. How did women politicians and grassroots activists shape the postwar remaking of key political fields? RECKON will investigate the gendered transformation of public health...

🌊 16 Hochwasser in nur zwei JahrenDie berühmte Magdalenenflut von 1342 war offenbar keine isolierte Katastrophe. Ein int...
12/08/2026

🌊 16 Hochwasser in nur zwei Jahren

Die berühmte Magdalenenflut von 1342 war offenbar keine isolierte Katastrophe. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Leipziger Umwelthistorikers Martin Bauch (GWZO) hat nachgewiesen: Zwischen Winter 1341/42 und Ende 1343 suchten 16 große Hochwasser weite Teile Europas heim.

Vier davon erreichten statistische Wiederkehrperioden von 500 bis 1.000 Jahren – echte „Jahrtausendfluten“. Das Jahr 1342 war damit das hochwasserreichste der vergangenen 700 Jahre.

🔎 Grundlage der Rekonstruktion sind mehr als 1.000 historische Quellen – darunter Chroniken, Rechnungsbücher, Urkunden und Briefe. Martin Bauch steuerte insbesondere Quellen aus Mitteldeutschland, Böhmen und dem östlichen Mitteleuropa bei.
💡 Die Ergebnisse sind auch für heute relevant: Hochwasser können sich häufen und miteinander zusammenhängen. Die Forschenden plädieren deshalb für Schutzstrategien, die nicht nur einzelne Extremereignisse, sondern ganze Katastrophenketten berücksichtigen.

📚 Die Studie ist in Nature erschienen:
Kiss, A. et al. (2026): Cascading continental-scale floods across Europe in 1342–1343.
DOI: 10.1038/s41586-026-10888-8

Bild: : Darstellung von extremen Niederschlägen und Hochwassern des 13. Jahrhunderts im „Ehrenspiegel“ des Jakob Fugger. Quelle: BSB München, CGM 895, fol. 133v. (Lizenz: Public Domain Mark 1.0 Universal)

📖 „Erhitzte Begriffe, kalte Heimaten“Wie lässt sich an Flucht und Vertreibung erinnern, ohne historische Zusammenhänge u...
06/08/2026

📖 „Erhitzte Begriffe, kalte Heimaten“

Wie lässt sich an Flucht und Vertreibung erinnern, ohne historische Zusammenhänge und Ambivalenzen aus dem Blick zu verlieren?

Darüber spricht unsere Direktorin Maren Röger in der aktuellen Spezialausgabe des polnischen Wochenmagazins Tygodnik Powszechny. Im Interview geht es um Zwangsmigration, den Verlust von Heimat und um die unterschiedlichen Erinnerungskulturen in Deutschland und Polen.

Eine zentrale Herausforderung beschreibt Maren Röger so:

„Eine große Herausforderung für die Erinnerungskultur und auch für jede betroffene Familie ist die Anerkennung dessen, dass man sowohl Täter als auch Opfer sein kann. Flucht und Vertreibung veranschaulichen diese Ambivalenz.“

Und sie betont die tiefgreifende individuelle Erfahrung von Zwangsmigration:

„Zwangsmigration bedeutet immer den Verlust der kleinen Heimat, des vertrauten Umfelds, den Verlust von Eigentum. Für jeden Menschen ist das ein Schock und eine schmerzvolle Zäsur im Leben.“

Das ausführliche Interview ist Teil der aktuellen Spezialausgabe von Tygodnik Powszechny, die sich mit der Geschichte ehemaliger deutscher Gebiete auseinandersetzt, die infolge des Zweiten Weltkriegs Teil Polens wurden.

👉Zur Spezialausgabe: https://sklep.tygodnikpowszechny.pl/ziemie-odzyskiwane-e-wydanie

🇨🇿 Das GWZO in PragSeit 2025 ist das GWZO mit einer eigenen Abteilung in Prag vertreten. Die Abteilung „Wissen und Parti...
04/08/2026

🇨🇿 Das GWZO in Prag

Seit 2025 ist das GWZO mit einer eigenen Abteilung in Prag vertreten. Die Abteilung „Wissen und Partizipation“ unter der Leitung von Michal Frankl beschäftigt sich mit der Entstehung, Vermittlung und gesellschaftlichen Aushandlung historischen Wissens.

Wie kam es zur Gründung der Prager Zweigstelle? Welche Themen stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit? Und welche Perspektiven eröffnet der Standort für die Forschung?

Darüber spricht Michal Frankl im Interview mit Radio Prag International. Das bereits im Januar gesendete Gespräch wurde nun erneut ausgestrahlt – eine gute Gelegenheit, noch einmal reinzuhören. 🎙️

🎧 Zum Interview: https://deutsch.radio.cz/gespraeche-ueber-staatshaushalt-2027-forschungen-zu-sonnenfnsternissen-prager-8893433

Adresse

ReichsStr. 4–6, Specks Hof (Eingang A)
Leipzig
04109

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
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Freitag 09:00 - 17:00

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