Institut für Kulturmanagement Ludwigsburg

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Institut für Kulturmanagement Ludwigsburg Institut für Kulturmanagement, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Einmal Kulturmanager*in, immer Kulturmanager*in?Noch bevor in der kommenden Woche die neuen Masterstudierenden begrüßt w...
16/10/2026

Einmal Kulturmanager*in, immer Kulturmanager*in?

Noch bevor in der kommenden Woche die neuen Masterstudierenden begrüßt werden, gab es heute nach 35 Jahren ein Wiedersehen mit den Alumni des ersten und zweiten Jahrgangs von 1991 und 1992. Deren berufliche Wege führten sie zu ganz unterschiedlichen Stationen, etwa in Bibliotheken, Kulturämter und Verbände. Wie schön, sie als Ehrengäste am IKM empfangen zu können!

Ein weiteres Highlight: Auch Prof. em. Dr. Werner Heinrichs war unter den Gästen. Er hatte den Aufbau des Instituts für Kulturmanagement maßgeblich mit verantwortet und war einer der beiden ersten Professoren des IKM.

Studiengangsleiterin Prof. Dr. Yvonne Pröbstle gab Einblicke in die aktuellen Entwicklungen des Masterstudiengangs. Besonders spannend war zu erfahren, dass damals wie heute eine Kernfrage war und ist, was alles zur Grundausrüstung eines*einer Kulturmanager*in gehört. Während in der Anfangsphase das Fach Kulturmanagement noch mit gefunden werden musste, suchen wir heute – u.a. im Rahmen der Reakkreditierung des Masters – ganz gezielt nach Antworten auf die Frage: Welche Kompetenzen brauchen Kulturmanager*innen heute? Und wie vermitteln wir diese?

Zum Abschluss des Treffens gaben die Alumni den zukünftigen Studierenden ihren Rat mit: Neugier, Leidenschaft und bitte keine Scheuklappen!

💡Schon gewusst? Das Institut für Kulturmanagement war in den 1990er-Jahren mit seinem Aufbaustudiengang einer der ersten in diesem Feld!

Von der Sehenswürdigkeit zum Resonanzraum: Prof. Dr. Yvonne Pröbstle zur Frage „Welche Zukunft haben Heimatmuseen in den...
29/09/2026

Von der Sehenswürdigkeit zum Resonanzraum: Prof. Dr. Yvonne Pröbstle zur Frage „Welche Zukunft haben Heimatmuseen in den Bergregionen?“ Bei der Tagung von graubünden cultura und Museen Graubünden in der Bündner Surselva gab sie eine Antwort aus kulturtouristischer Perspektive.

In ihrem Kurzvortrag „Von der Sehenswürdigkeit zum Resonanzraum“ vertrat Pröbstle folgende These: „Wenn es gelingen soll, Einheimische und Gäste im Kulturtourismus zusammenzubringen, sollten wir nicht mehr nur in der Kategorie von Sehenswürdigkeiten denken, sondern in Resonanzräumen." Kulturtourist*innen seien demnach nicht als passiv Rezipierende zu verstehen, sondern als Gäste, die Begegnung, Austausch und womöglich Partizipation suchen. Museen in Bergregionen, oft nah an der Bevölkerung und aus ihren Reihen getragen, seien dafür besonders geeignet – eine „Superpower“, wie es in der Fachrunde treffend auf den Punkt gebracht wurde.

Im Rahmen der Tagung besuchten die Teilnehmenden verschiedene Orte und Einrichtungen, darunter La Vitrina in Curaglia und Pardé im Val Medel, zwei umgenutzte Ställe, die heute als Ausstellungs- und Begegnungsorte dienen.

⛹️‍♀️Veränderung ist Teamsport, das ist uns am IKM schon lange bewusst und das leben wir. Aber auch auf Veränderung in d...
17/09/2026

⛹️‍♀️Veränderung ist Teamsport, das ist uns am IKM schon lange bewusst und das leben wir. Aber auch auf Veränderung in der Lehre trifft das zu: Prof. Dr. Andrea Hausmann arbeitet für Inhouse-Workshops und Weiterbildungen häufig im Tandem mit wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und auch im Master bündeln wir immer wieder unsere Kräfte. Die Lehre im Tandem kann die Qualität der Lehre für Studierende steigern, aber auch ein Gewinn für die Dozierenden sein:

🤓Lernen voneinander im Lehrtandem:
Zwei Lehrende bringen ihre jeweiligen Expertisen ein. Davon profitieren nicht nur die Studierenden, die zu einem Thema doppelte Fachkompetenz erhalten, sondern auch die Lehrenden, die Neues von der jeweils anderen Person mitnehmen können. Damit stehen wir den Studierenden Modell für eine Zukunft der ständigen Veränderung und des steten Lernens und zeigen, dass beides gleichzeitig existieren kann: Professionalität und Fachwissen neben der Bereitschaft, immer weiter dazu zu lernen.

⚖ Ambiguitätstoleranz modellieren:
Zum Lernen voneinander gehört auch, Dissens zu pflegen, sachliche Argumente auszutauschen, Meinungen zu begründen. Auch das sind Fähigkeiten, die in Zukunft nicht weniger wichtig werden und eingeübt werden müssen. Es kann helfen, zu sehen, dass zum fachlichen Diskurs auch gehört, sich hinterfragen zu lassen.

🗨 Bessere didaktische Aufbereitung:
Wer zu zweit ein Seminar plant, kann mit einer weiteren Person mit Lehrerfahrung kritisch über den Aufbau der Veranstaltung, die didaktische Umsetzung, Lehrmaterialien etc. sprechen. Auch das steigert die Qualität der Lehre und führt im besten Fall zu durchdachteren Lehrkonzepten.

In Zeiten, in denen sich die physische Universität wieder verstärkt fragen muss, was eigentlich ihr ureigener Sinn ist, wo doch das Wissen der Welt per Internetsuche und KI vermeintlich in Sekunden bereitsteht, muss die Qualität von Präsenzveranstaltungen noch viel mehr in den Fokus von Universitäten, Hochschulen und auch der Bildungspolitik kommen.

Der ganze Text ist auf dem Blog MasterMoves auf unserer Website zu lesen! Darin beschreiben wir auch eine der Herausforderungen von Lehre im Tandem. Klick auf:

In der Reihe „Kultur-Karrieren“ fragen wir regelmäßig Absolvent*innen des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft und Kult...
15/09/2026

In der Reihe „Kultur-Karrieren“ fragen wir regelmäßig Absolvent*innen des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft und Kulturmanagement, wohin sie das Studium geführt hat. 🎓✨

Heute: Nora Modrau, Leitung Sponsoring beim Klavier-Festival Ruhr 🎹✨

Damit beschäftige ich mich aktuell in meinem Beruf:

„Mit der Betreuung von Sponsor*innen sowie der Konzeption und Umsetzung von Sponsorenempfängen bei über 70 Klavierkonzerten pro Saison. Zudem bin ich verantwortlich für den Ticketvertrieb und die Organisation des Vorderhauses in rund 30 verschiedenen Spielstätten im Rhein-Ruhr-Gebiet.“ 🎟️🎶🤝

Meine Rolle als Kulturmanagerin:

„Als Netzwerkerin, die verschiedene Gewerke für eine erfolgreiche Veranstaltungsdurchführung koordiniert. Dies schließt die enge Zusammenarbeit mit Sponsor*innen und Spender*innen ein, da das Klavier-Festival vollständig privat finanziert wird.“ 🌐💡🤝

Das schätze ich an meinem Beruf besonders:

„Die Verbindung von strategischer Planung und operativer Umsetzung. Vom ersten Konzept bis zur Durchführung vor Ort begleite ich Veranstaltungen ganzheitlich – gemeinsam mit motivierten Partner*innen, die Kultur erlebbar machen.“ ✨

Zwischen Kulturpolitik und Führung: Wie gelingt der tägliche Balanceakt? Was macht gute Führung in der Verwaltung aus? U...
10/09/2026

Zwischen Kulturpolitik und Führung: Wie gelingt der tägliche Balanceakt? Was macht gute Führung in der Verwaltung aus? Und wie wird man Kulturamtsleiterin? Anneta Käfer gibt Einblicke in ihre Arbeit als Kulturamtsleiterin der Stadt Villingen-Schwenningen.

Wir freuen uns auf den nächsten Praxisimpuls Leadership & Transformation!

📅 Dienstag, 13. Oktober 2026
⏰ 17:00 – 18:00 Uhr
💻 online via Zoom
🤝 Teilnahme kostenfrei

Anneta Käfer ist seit Januar 2026 Kulturamtsleiterin der Stadt Villingen-Schwenningen und war zuvor über zwölf Jahre in leitender Funktion an den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart tätig – dem größten Drei-Sparten-Haus Europas.

Als Persönliche Referentin des Geschäftsführenden Intendanten und Büroleitung arbeitete sie an strategischen Zukunftsfragen, Organisationsentwicklung, Krisenmanagement und großen Kulturprojekten.

🚀 Spannend für: Kulturmanager*innen, die neu in ihrer Rolle als Führungsperson sind | alle, die darüber nachdenken, künftig eine Führungsposition einzunehmen | alle mit Interesse an Führung und Führungsrealitäten in der Praxis von Kulturorganisationen und Verwaltungen

Anmeldung über Link in Bio > Weiterbildung

Was sollte ein Theater anderes tun, als Hierarchien in Frage zu stellen? Als krönenden Abschluss ins Ruhrgebiet besuchte...
08/09/2026

Was sollte ein Theater anderes tun, als Hierarchien in Frage zu stellen?

Als krönenden Abschluss ins Ruhrgebiet besuchten wir Masterstudierende des 2. Semesters am letzten Tag unserer Exkursion das Theater an der Ruhr.

Im Gespräch mit Dr. Constanze Fröhlich (Dramaturgin, Presseverantwortliche und Mitglied des künstlerischen Programmteams) sowie Dr. Alexander Weinstock (Dramaturg, Audience Developer und Mitglied des künstlerischen Programmteams) sprachen wir über ihre individuellen Wege zum Theater an der Ruhr und über die Besonderheiten dieses Hauses.

Das Theater an der Ruhr versteht sich nicht als klassisches Repertoiretheater und folgt auch in seiner jährlichen Programmplanung eigenen Wegen. Das Theater an der Ruhr teilt seine Spielzeit in drei thematische „Inseln“ auf. Innerhalb jeder Insel werden die Inszenierungen mehrfach gezeigt und durch Konzerte, Gespräche, Lesungen und weitere Veranstaltungen zu einem gemeinsamen Thema ergänzt. Diese Spielzeit widmet das Theater dem Thema Utopie.

Das Theater an der Ruhr ist ein lebendiger, offener Ort, der immer wieder neu gedacht und bespielt wird. Besonders spürbar war, wie wichtig den Verantwortlichen der Austausch mit dem Publikum und die Begegnung mit den Zuschauenden sind.

Ein besonderes Highlight unseres Besuchs war die Begegnung mit Theatergründer, Schauspieler und Regisseur Roberto Ciulli. Er berichtete persönlich von der Idee hinter der Gründung des Theaters und von den Herausforderungen, die diesen Weg begleitet haben.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke und den inspirierenden Austausch!

Wir danken dem Studierenden- und Alumniverein Kulturnetz e.V. herzlich für die finanzielle Förderung der Exkursion.

Dieser Beitrag ist Teil 9/9 unserer Reihe über die Sommerexkursion und verfasst von Studierenden des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft und Kulturmanagement.

Industriekultur als Pflichtaufgabe:Wie schafft man es, eine Region wie das Ruhrgebiet mit so vielen verschiedenen Städte...
03/09/2026

Industriekultur als Pflichtaufgabe:

Wie schafft man es, eine Region wie das Ruhrgebiet mit so vielen verschiedenen Städten und Verbänden untereinander zu verknüpfen?

Mit dieser und mehr Fragen im Gepäck sind wir am Mittag des vierten Tages unserer einwöchigen Exkursion ins Ruhrgebiet zum Gespräch mit Maria Baumeister und Regina Weidmann beim Regionalverband Ruhr erschienen.

Wir haben eine Übersicht über die Arbeit des Verbandes bekommen und dessen größte Kulturprojekte (u. a. die Route Industriekultur, die Ruhr Games & das Talentförderungsprogramm New Talents) kennengelernt. Außerdem haben wir verstanden, dass regionale Austauschformate wie die jährliche große Kulturkonferenz und spartenspezifische Netzwerke wie die RuhrBühnen ideale Vernetzungschancen für Kulturplayer*innen bieten.

Und da die große Transformation von Industrie- zu Kulturorten nahezu vollbracht ist, stellt sich bald die Frage: Welches Ziel steckt sich das Ruhrgebiet als nächstes?
ruhr Danke nochmals für das interessante Gespräch und die vielseitigen Einblicke!

Wir danken dem Studierenden- und Alumniverein Kulturnetz e.V. herzlich für die finanzielle Förderung der Exkursion.

Dieser Beitrag ist Teil 8/9 unserer Reihe über die Sommerexkursion und verfasst von Studierenden des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft und Kulturmanagement.

Im Rahmen unserer einwöchigen Kulturmanagement-Exkursion, die im Mai stattfand und uns ins Ruhrgebiet führte, haben wir ...
01/09/2026

Im Rahmen unserer einwöchigen Kulturmanagement-Exkursion, die im Mai stattfand und uns ins Ruhrgebiet führte, haben wir am vierten Tag das besucht. Dort durften wir Jasmin Vogel treffen. Sie leitet das Kulturforum Witten bereits seit 2019 und wurde 2021 von der Agentur Causales als „Europäische Kulturmanagerin des Jahres" ausgezeichnet.

Das Kulturforum bündelt in Witten unter anderem den Saalbau, die Stadtbibliothek und das Märkische Museum unter einem Dach. Es steht beispielhaft für den Wandel von einer klassischen Kulturverwaltung hin zu einem modernen, vernetzten Kulturmanagement.

Jasmin Vogel hat uns durch das Haus geführt und uns dabei viel über die Philosophie des Hauses erzählt. Angesprochen hat uns dabei eine klare Haltung: Menschenverachtendes Handeln oder Sprechen wird im Kulturforum nicht geduldet. Getragen wird das von einer eigenen Antidiskriminierungsstelle im Haus, die Anlauf- und Beschwerdestellen für Betroffene einrichtet, ein Awareness-Konzept mit Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen entwickelt und dem Team Fortbildungen für diversitätssensibles Leadership bietet. Auch die Arbeitskultur im Haus fanden wir sehr zeitgemäß: Hierarchien sind sehr flach, und möglichst alle Mitarbeitenden werden in wichtige Entscheidungen einbezogen.

Außerdem hat sie uns viel über das Finanzierungskonzept des Kulturforums berichtet und den Anstoß gegeben, erfindungsreich mit den vorhandenen Möglichkeiten umzugehen. Spannend war zu erfahren, dass das Kulturforum einen Raum zum Produzieren von Musik, Podcasts und Interviews hat und im Untergeschoss schon bald ein eigener Club entsteht.

Ganz herzlichen Dank an Jasmin Vogel für die spannenden Einblicke und die offene, herzliche Führung durch das Haus!

Teil 7/9 unserer Reihe über die Sommerexkursion, verfasst von Studierenden des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft und Kulturmanagement.

Unser Weiterbildungsprogramm 2027 ist da!Ab sofort können sich Interessierte für unsere berufsbegleitenden Seminare und ...
26/08/2026

Unser Weiterbildungsprogramm 2027 ist da!

Ab sofort können sich Interessierte für unsere berufsbegleitenden Seminare und Short Sessions sowie die Weiterbildungspakete „Kulturmanagement Kompakt“ und „Leadership & Transformation“ anmelden.

Ob online oder in Präsenz: Unsere Formate lassen sich gut mit dem Berufsalltag verbinden und bieten wertvollen theoretischen Input sowie viel Raum für Austausch, Praxisbeispiele und Vernetzung.

👉 Jetzt unser Programm entdecken: https://app1.edoobox.com/PHL/Kontaktstudium/Angebot%20Weiterbildung?edref=PHL

Adresse

Reuteallee 46
Ludwigsburg
71634

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