02/06/2026
Am 27.05.2026 waren Mitarbeitende und Studierende des Fachbereichs 07 der Hochschule Niederrhein im Hankhauser Moor unterwegs, um Wollgras (Eriophorum angustifolium) zu ernten.
Im Rahmen der Promotion von Marc Küperkoch untersuchen wir das Potenzial sowie die Verarbeitungsmöglichkeiten von Wollgras für textiltechnische Anwendungen. Ziel ist es, neue Wertschöpfungsketten zu entwickeln und damit wirtschaftliche Anreize für die Umstellung auf Paludikultur zu schaffen.
Die Wiedervernässung von Mooren zählt zu den wichtigsten Maßnahmen für den Klima- und Naturschutz. Damit dieser Wandel gelingt, braucht es jedoch tragfähige Lösungen, die ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Perspektiven miteinander verbinden.
Genau hier setzt unsere Forschung an: Wir wollen zeigen, wie nachhaltige Nutzungskonzepte für Moorbiomasse einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig neue Chancen für Landwirtschaft und Industrie eröffnen können.
An dieser Stelle richtet sich unser Dank an das Torfwerk Moorkultur Ramsloh für die Bereitstellung der Moorfläche und an die Universität Greifswald für die Beratung und Unterstützung.
On May 27, 2026, staff members and students from Faculty 07 at Hochschule Niederrhein visited Hankhauser Moor to harvest common cottongrass (Eriophorum angustifolium).
As part of Marc Küperkoch’s doctoral research, we are investigating the potential and processing possibilities of cottongrass for textile engineering applications. The goal is to develop new value chains and create economic incentives for the transition to paludiculture.
The rewetting of peatlands is one of the most important measures for climate and biodiversity protection. However, successful rewetting requires viable solutions that balance ecological responsibility with economic opportunities.
This is where our research comes in: we aim to demonstrate how the sustainable use of peatland biomass can contribute to climate protection while creating new prospects for agriculture and industry. We would like to take this opportunity to thank the Torfwerk Moorkultur Ramsloh for providing the peatland and the University of Greifswald for their advice and support.