Nira KSV GmbH

Nira KSV GmbH Ganzheitlicher Lösungspartner in der Kunststoffverarbeitung. Kernkompetenz im Automotive-Bereich -

26/08/2020

Warum eigentlich Spritzguss statt 3D-Druck? Teil 2
Die Nachteile des 3D-Drucks könnt Ihr im letzten Post nachlesen. Das Spritzgussverfahren bietet einen für diesen Anwendungsfall geeigneteren Prozess. Anstelle eines sehr langsamen, schichtweisen Auftrags wird der Kunststoff als homogene Schmelze in eine zuvor definierte Form (die Kavität) eingespritzt. Jeder beliebige Thermoplast oder Elastomer kann verarbeitet werden. Dies bedeutet für die Anwendung Faceshield: Verwendung eines Kunststoffes mit exakt abgestimmten Eigenschaften, bei immer gleichbleibender Qualität und ohne Porosität in den Bauteilen. Die sehr geringen Taktzeiten, die Langlebigkeit und flexible Eigenschaften des Endprodukts überzeugen.
Stay Safe!

25/08/2020

Warum eigentlich Spritzguss statt 3D-Druck?
3D-Druck war und ist ein Fertigungsverfahren, welches sehr große Flexibilität zulässt, so konnte jede Privatperson von Zuhause aus einen großen Beitrag leisten. Der Nachteil der hohen Taktzeiten (> 1h pro Faceshield Komponenten) konnte durch die Anzahl der Drucker kompensiert werden.
Generell blieben einige Probleme:
- Qualitätsschwankungen der Drucke, häufig gab es Ausschuss oder es war Nacharbeit notwendig
- eingeschränkte Materialauswahl (vornehmlich PLA und PETG)
- geringe thermische Stabilität der Bauteile
- Porösität der Bauteile, deshalb war eine Sterilisation unmöglich
- begrenztes Designthinking der herzustellenden Komponenten
Im nächsten Post geht es um die Änderungen und Vorteile vom 3D-Druck zum Spritzguss.
Stay Safe!

24/08/2020

Open DIY Projects hat im Landkreis Esslingen die Organisation der Hilfsinitiative von MakervsVirus übernommen und 3D-Drucker (Maker) mobilisiert. In der Notsituation waren schnell Kontakte zu Krisenstäben, Rettungsdiensten und anderen Bedarfsträgern hergestellt, welche Ihre Anforderungen an Schutzausrüstungen genau definieren konnten. Diese Anforderungen sind in unzählige Designvarianten von verschiedenen 3D-gedruckten Kopfbändern eingeflossen. Daraus ist das Faceshield OpenDIY-V1 entstanden, wovon > 6500 Stück in wenigen Wochen privat hergestellt und an Bedarfsträger zum Selbstkostenpreis abgegeben wurden. Aufgrund der hohen Bedarfszahlen hat sich die Nira KSV GmbH eingeschaltet und Ihre Hilfe und Expertise angeboten. Zusammen mit der Hochschule Reutlingen - Reutlingen University und dem Marienhospital Stuttgart, haben wir die OpenDIY-V1 in das Nirashield S1, als Hilfsvisier mit spritzgegossenem Kopfband weiterentwickelt. Durch den Umstieg im Fertigungsverfahren konnte die Herstellungszeit um ca. 150-fach beschleunigt werden. Hier bleibt weiterhin Potential, da die S1 aus einem Werkszeug mit einer Kavität produziert wird.
Morgen geht es weiter mit dem Vergleich 3D-Druck vs. Spritzguss.
Stay Safe!

17/08/2020

#2 Willkommen zurück.
Im letzten Post ging es um unterbrochene Lieferketten und Engpässe im medizinischen Bereich.
Über 6500 ehrenamtliche aus allen Gewerben haben in Rekordzeit Tausende Gesichtsschutzschilder gedruckt und funktionierende Netzwerke geschaffen. Das Faceshield ist für uns als Teil dieser Bewegung nicht irgendein Produkt, was Anwender vor Tröpfcheninfektionen schützt - sondern hat eine weitreichendere Bedeutung.
Synergie, Antrieb und Hoffnung statt Verzweiflung, Lethargie und Angst um leere Supermärkte und Mangel an Toilettenpapier. Wir Maker haben das gemacht, was wir am besten können. Handeln und die Situation verbessern, anstelle Tatenlos zuzuschauen.
Was hat das mit unserem Nirashield zu tun? Wartet den nächsten Post ab!
Stay Safe!

17/08/2020

Hallo und herzlich Willkommen auf unserer Facebook-Seite! Wir sind die Nira KSV GmbH - ein Spritzgussunternehmen mit langjähriger Expertise im Automotive-Umfeld und ganzheitlicher Lösungspartner für Kunststoffprodukte. In den nächsten Beiträgen soll es um die Entstehungsgeschichte unseres neuesten Produkts, dem Nirashield, gehen.
#1
Während des Covid-19 Lockdowns beginnend im März 2020 waren wichtige Versorgungsketten unterbrochen. So haben wir unsere Expertise, gemeinsam mit Profis und Experten aus Krankenhäusern, Hilfs- und Pflegediensten in die Entwicklung von einem Gesichtsschutzschild gesteckt. Angefangen hat diese Entwicklung mit Open DIY Projects, als Teil der MakervsVirus-Initiative, welche mit über 6500 Mitstreitern in ganz Deutschland agiert und in absoluter Rekordzeit wichtige Schutzausrüstung wie handgenähte Mundnasemasken und 3D-gedruckte Gesichtsschutzschilder hergestellt und auf Spendenbasis oder zu Selbstkosten an Bedarfsträger abgegeben hat. Da der Bedarf an PSA (persönlicher Schutzausrüstung) sehr groß (lokale Schätzungen waren > 100 000 Gesichtsschutzschilder) und das verwendete 3D-Druck Fertigungsverfahren sehr langsam ist, musste gehandelt werden.

Adresse

Pforzheimer Strasse 95
Mühlacker
75417

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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