Die Betonisten

Die Betonisten Die Betonisten – Initiative zur Vermittlung der Nachkriegsarchitektur in Mainz

DIE BETONISTEN, sind eine junge Initiative, die sich für die Architektur und den Städtebau der Nachkriegsjahrzehnte in Mainz einsetzt. Mit außergewöhnlichen Aktionen und multimedialen Kampagnen machen DIE BETONISTEN auf die Qualitäten, die Geschichte und das Image der Nachkriegsarchitektur aufmerksam. Mit dem Ziel, den Mainzer:innen eine neue Perspektive auf ihre architektonischen Schätze der Nach

kriegsarchitektur zu bieten. Aktuelle Termine:

25.03.23: „Architecture & Wine“ – gebuchte Führung über Guiding Architects – 10 Uhr – Innenstadt, Mainz

Mai 23: Kunstperformance „Sound of Silence“ – ganztags – Ernst-Ludwig-Platz

20.04.23: Podiumsdiskussion „Die Zukunft von Wohnhochhäusern“ – 19 Uhr – Stadtteiltreff Gonsenheim, Mainz

25.05.23: Vortrag an der Universität zu Köln – 17:45 Uhr – Hauptgebäude HS VIII, Köln

|| Advent und Umbau: Siebtes Türchen 🏗️ ||💒Im letzten Türchen stellen wir euch Hessens erste Begräbniskirche vor: St. Mi...
24/12/2025

|| Advent und Umbau: Siebtes Türchen 🏗️ ||

💒Im letzten Türchen stellen wir euch Hessens erste Begräbniskirche vor: St. Michael im Frankfurter Nordend, die 1953 nach den Plänen von Rudolf Schwarz fertiggestellt wurde. An der Umsetzung waren auch Maria Schwarz und Karl Wimmenauer beteiligt.

⬜️ Der Nachkriegsbau, der zwischen Siedlungsbauten der 1920er Jahre und Wohnzeilen der Nachkriegsjahre eingebettet ist, wurde im Grundriss als gerundete Kreuzform konzipiert. Das elliptische Kirchenschiff schließt im Norden mit einem dreifach gerundeten Chor ab, während sich auf dem südwestlich gelegenen Kirchenplatz der zylindrische Glockenturm in die Höhe streckt. Die rote Klinkerfassade wird von grauen Betonstreben unterbrochen.

⚱️ Mit der Errichtung des Zentrums für Trauerseelsorge verlor die Kirche 2007 ihre bisherige Rolle als Pfarrkirche, seit 2025 wandelt sich die Kirche nun von der Profilkirche zur Begräbniskirche, die bis zu 2500 Urnen beherbergen soll. Das Architekturbüro Meixner, Schlüter und Wendt hat sich für die Umgestaltung des Innenraums eine organische Struktur überlegt, die das Schwarz’sche Motiv des offenen Ringes aufgreift: Die Urnenplätze werden in 2,50 Meter hohen offenen Ringen angelegt, was die Öffnung zwischen Weltlichem und Ewigem darstellen soll.

📸 Fotos:
1+2+4:Dontworry via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0
3: Karsten11 vis Wikimedia Commons
5: Urmelbwauftragter via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

|| Advent und Umbau: Sechstes Türchen 🏗️ || 🧸 Im sechsten Türchen findet ihr die katholische St. Matthäus-Kirche in Kelk...
23/12/2025

|| Advent und Umbau: Sechstes Türchen 🏗️ ||

🧸 Im sechsten Türchen findet ihr die katholische St. Matthäus-Kirche in Kelkheim-Ruppertshain im Hochtaunus. Die Kirche wurde 2022 profanisiert, womit der Umbau zu einem Kindergarten und einem verkleinerten Sakralraum in der Vierung der Kirche eingeläutet wurde. Hier entsteht die erste Kita-Kirche im Bistum Limburg.

✝️ Die Kirche von Helmut Hoffmann wurde 1967 eingeweiht und ersetzte damals den Vorgängerbau durch einen Campanile mit offener Wendeltreppe und einen Hauptbau, der sich durch seine großflächigen Dachschrägen zu einer Zeltstruktur erhebt.

🧱Im Sakralraum wird die Wandbekleidung aus senkrechten lasierten Verschalungen mit Fuge im unteren Bereich aus den vorhandenen Kirchenbänken hergestellt, so auch die Trennwand, die den Sakralraum teilt. Für den Kindertagesstättenbereich wurden beleuchtete Bänke aus den ehemaligen Kirchenbänken geschreinert.

Weiterführende Literatur:

Kirche im Wandel. Erfahrung und Perspektive. Hrg. von Albert Gerhards in Verbindung mit der DFG-Forschungsgruppe “Sakralraumtransformation”, Münster 2022.

📸Fotos:
1,3,4,5: Helmut Mohr
2: P Knut via Google Maps

|| Advent und Umbau: Sechstes Türchen 🏗️ || 🧸 Im sechsten Türchen findet ihr die katholische St. Matthäus-Kirche in Kelk...
23/12/2025

|| Advent und Umbau: Sechstes Türchen 🏗️ ||

🧸 Im sechsten Türchen findet ihr die katholische St. Matthäus-Kirche in Kelkheim-Ruppertshain im Hochtaunus. Die Kirche wurde 2022 profanisiert, womit der Umbau zu einem Kindergarten und einem verkleinerten Sakralraum in der Vierung der Kirche eingeläutet wurde. Hier entsteht die erste Kita-Kirche im Bistum Limburg.

✝️ Die Kirche von Helmut Hoffmann wurde 1967 eingeweiht und ersetzte damals den Vorgängerbau durch einen Campanile mit offener Wendeltreppe und einen Hauptbau, der sich durch seine großflächigen Dachschrägen zu einer Zeltstruktur erhebt.

🧱Im Sakralraum wird die Wandbekleidung aus senkrechten lasierten Verschalungen mit Fuge im unteren Bereich aus den vorhandenen Kirchenbänken hergestellt, so auch die Trennwand, die den Sakralraum teilt. Für den Kindertagesstättenbereich wurden beleuchtete Bänke aus den ehemaligen Kirchenbänken geschreinert.

Weiterführende Literatur:

Kirche im Wandel. Erfahrung und Perspektive. Hrg. von Albert Gerhards in Verbindung mit der DFG-Forschungsgruppe “Sakralraumtransformation”, Münster 2022.

📸Fotos:
1: P Knut via Google Maps
2 bis 6: Helmut Mohr

|| Advent und Umbau: Fünftes Türchen 🏗️ ||💒 Im fünften Türchen befindet sich die römisch-katholisch Kirche St. Matthias ...
21/12/2025

|| Advent und Umbau: Fünftes Türchen 🏗️ ||

💒 Im fünften Türchen befindet sich die römisch-katholisch Kirche St. Matthias in FFM-Nordweststadt. Die Filialkirche von Alois Giefer und Hermann Mäckler wurde fertiggestellt.

🚧 Wegen der künstlerischen Gestaltung der Fassade von Hans Mettel und dem besonderen Verfahren des beim Guss der Wände in den Beton eingeprägten Verfahren wurde der Bau 2006 unter Denkmalschutz gestellt.

🚨 Seit 2024 ist die Kirche wegen ihrer zunehmenden Baufälligkeit geschlossen, mittlerweile ist ein großes Loch in der Decke und es platzen weitere Gipsscherben von Decke und Wänden. Eine neue Nutzung des Raums ist ungewiss.Die Frankfurter Rundschau schreibt, dass Kirchenräume im Ortsbezirk 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) dauerhaft für einen Gemeinwohlgebrauch erhalten bleiben sollen, die CDU-Fraktion im zuständigen Ortsbeirat fordert die Stadt auf, die Kirchen bei der Suche nach innovativen Konzepten bis zur Umsetzung zu begleiten. Zudem soll die Stadt den Erhalt durch ein geeignetes sowie nachhaltiges Finanzierungskonzept für Investitionen und Bauunterhalt für die Zukunft sichern und dazu ein Stiftungsmodell prüfen. Was meint ihr, wie könnte man diesen Sakralraum umnutzen?

Quelle: https://www.fr.de/frankfurt/ortsbeirat-will-kirchen-fuer-die-allgemeinheit-erhalten-93741018.html

|| Advent und Umbau: Viertes Türchen 🏗️ ||🧗🏽‍♀️Im vierten Türchen befindet sich eine abgeschlossene Umnutzung der besond...
20/12/2025

|| Advent und Umbau: Viertes Türchen 🏗️ ||

🧗🏽‍♀️Im vierten Türchen befindet sich eine abgeschlossene Umnutzung der besonderen Art: Die katholische St. Johannes-Kirche in Wiesbaden-Rambach, die in eine Kletterhalle, Geschäftsstelle und Veranstaltungsort des DAV (Deutschen Alpenvereins) umgewandelt wurde. Seit Mai 2025 kann hier zweimal in der Woche geklettert werden, so befindet sich im ehemaligen Altarraum eine Kletterwand und im angeschlossenen holzverkleideten Neubau die Geschäftsstelle des DAV Wiesbaden. Ob eines Tages vielleicht auch der Campanile als Outdoor-Kletter-Gelegenheit genutzt werden kann, steht noch in den Sternen.

🪏Der 1963 errichtete Bau in seiner Stahlbetonskellet-Konstuktion mit Ziegelmauerwerkausfachung steht seit 2004 aufgrund seiner charakteristischen Elemente der frühen 1960er Jahre unter Denkmalschutz. Dem Beckmann Architekturbüro aus Wiesbaden ist es gelungen, einen nachhaltigen und substanz-sensiblen Umbau durchzuführen, der dem ehemaligen Gebäude Respekt zollt. Der holzverkleidete Anbau, in dem sich heute die Geschäftsstelle des DAV-Wiesbaden befindet, ergänzt den Ursprungsbau.

|| Advent und Umbau: Drittes Türchen 🏗️ ||🔗Die Frankfurter Dornbuschkirche von Ernst Görke und Ludwig Müller aus dem Jah...
19/12/2025

|| Advent und Umbau: Drittes Türchen 🏗️ ||

🔗Die Frankfurter Dornbuschkirche von Ernst Görke und Ludwig Müller aus dem Jahr 1962 ist das wohl prominenteste Beispiel im Frankfurter Raum für eine gelungene Umnutzung. Der kubische Bau mit separiertem Campanile wurde aufgrund des Mangels an Gottesdienstbesuchenden und schlechtem Zustand der Bausubstanz mittel eines Teilabbruchs verkleinert. Städtebaulich blieb ein räumlich intaktes Ensemble bestehen, das sich aus Gemeindezentrum, Restkirche und Turm zusammensetzt. Der neue Kirchenplatz hat großes öffentliches Potenzial und bildet heute noch den ehemaligen Grundriss des Ursprungbaus ab.

📸Fotos:
Letztes Bild via Jacob auf Google Maps

|| Advent und Umbau: Zweites Türchen 🏗️ ||🗝️ Die im Jahr 1955 fertiggestellte katholische Kirche St. Hedwig in FFM-Gries...
18/12/2025

|| Advent und Umbau: Zweites Türchen 🏗️ ||

🗝️ Die im Jahr 1955 fertiggestellte katholische Kirche St. Hedwig in FFM-Griesheim wurde zwischen 2011 und 2012 zu einem Haus-im-Haus-Prinzip umfunktioniert. So wurde ein Gemeindehaus in den bestehenden Bau, der für die Gläubiger:innen zu groß geworden war, integriert, ohne die liturgische Nutzung zu verdrängen. Im Erdgeschoss findet sich heute ein Saal mit Öffnung zur intakten und größtenteils in ihrer Originalausstattung erhaltenen Kirche, im ersten Stock Räume für den Pfarrer und den Pastoralassistenten und im zweiten Stock ein Jugendraum, ein Senior:innenraum und die Bibliothek der Gemeinde. Der Zugang zum Kirchenraum, der immer noch den puristischen Charme der 1960er Jahre ausstrahlt, kann flexibel durch Schiebewände erweitert werden. So sind alle Aktivitäten der Gemeinde auf ein Gebäude konzentriert.

|| Advent und Umbau: Erstes Türchen 🏗️ ||⛪️ Wir starten unsere kleine Mini-Serie mit der Nurdach-Kirche von Helmut Dunck...
17/12/2025

|| Advent und Umbau: Erstes Türchen 🏗️ ||

⛪️ Wir starten unsere kleine Mini-Serie mit der Nurdach-Kirche von Helmut Duncker (mit Martin Görbing zusammen) aus dem Jahr 1967, die 2003 nach Mainz-Drais versetzt wurde. Sie zählt zu den rheinischen “Wanderkirchen”, die in den 1960er Jahren als hölzerne Montagesysteme in Serie produziert wurden und durch ihre Modularität bei Bedarf von einer Gemeinde in die nächste versetzt werden konnten.

☕️ Diese Flexibilität findet sich heute auch in der Nutzung wieder: Der Kirchenraum in Drais wird seit 2024 mischgenutzt und vereint Liturgie und Begegnungsraum. Das Projekt läuft unter dem Namen “Cafédrale”. Mit dem ehrenamtlichen Konzept “Kaffee und Kirche” versucht die evangelisch Kirchengemeinde Maria-Magdalena-Drais-Lerchenberg neben den zweimal im Monat stattfindenden Gottesdiensten den Sakralraum als Begegnungsort für jede:n umzufunktionieren. Der Tresen des Cafés steht im Vorraum, der Kirchenraum selbst wird mit Sesseln und Tischen kurzerhand zum Raum für Café, Kuchen und Miteinander. Ein gelungener Versuch dem Gläubiger:innenschwund und einer regelmäßigeren Bespielung von Sakralräumen entgegenzuwirken? In Mainz-Drais scheint das Konzept auf jeden Fall gut anzukommen.

📷 Fotos:

1. und 2. Bild: Jürgen Vogt
3. Bild: Vera Krautsieder

|| Advent und Umbau 🏗️ ||SURPRISE! 🕯️ Kurz vor Weihnachten haben wir einen kleinen, aber feinen Betonisten-Adventskalend...
16/12/2025

|| Advent und Umbau 🏗️ ||

SURPRISE!

🕯️ Kurz vor Weihnachten haben wir einen kleinen, aber feinen Betonisten-Adventskalender zusammengestellt, der euch die nächsten Tage bis zum Fest mit (umgenutzten) Nachkriegskirchen auf die Weihnachtstage einstimmen soll!

💒 Viele Kirchen in Deutschland kämpfen um ihre Existenz in den Gemeinden oder stehen bereits leer, darunter fallen insbesondere Sakralräume der Nachkriegszeit. Die Zahl der Kirchenaustritte steigt stetig und der Mangel an Geld und Priester:innen in den Gemeinden erschwert die Lage obendrein. Um einem Abriss entgegenzuwirken, müssen kreative Ideen gefunden werden, um eine Umnutzung zu ermöglichen.

🗓️ In den nächsten 7 Tagen nehmen wir in kleinen Beiträgen sieben Sakralbauten der Nachkriegsjahre im Rhein-Main-Gebiet unter die Lupe, die auf unterschiedlichen Weisen neuen Funktionen unterliegen.

Stay tuned 💫

|| LECKER GOURMET-ARCHITEKTUR ||🍴Wir waren nochmal in München unterwegs und durfen das Gebäude des Tantris-Restaurants b...
03/06/2025

|| LECKER GOURMET-ARCHITEKTUR ||

🍴Wir waren nochmal in München unterwegs und durfen das Gebäude des Tantris-Restaurants besichtigen. Hier trifft Gaumen- auf Augenschmaus!

🌟Der Bau in der Schwabinger Johann-Fichte-Straße wurde vom Architekten und Designer Justus Dahinden geplant. Die Idee für das Spitzenrestaurant, das mit 2 Michelin-Sterne ausgezeichnet ist, geht auf den Münchner Bauunternehmer Fritz Eichbauer zurück. 1971 wurde das Restaurant eröffnet.

🔸Das nüchterne Grau der Fassade wird im Inneren aufgebrochen: Rot, Schwarz, quietschiges 1970er-Jahre-Orange wechseln sich mit schrillem Pink und fetzigen Mustern in den Toilettenräumen ab.

🪩Ein besonderes Highlight ist auf jeden Fall die Bar, die den Mittelpunkt des Restaurants darstellt. Die Lampen erinnern an das Design von Verner Pantons „Spiegel“-Kantine in Hamburg. Space-Age, Glamour, spannendes Spiegel-Licht-Spiel.

♦️Der Innenbereich wurde 2004 von Stefan Braunfels originalgetreu restauriert: Ein Unikum aus den 1970er Jahren, das wie eine Zeitkapsel den ursprünglichen Charme beibehalten hat. 2012 wurde die Architektur unter Denkmalschutz gestellt; 2019 folgte das angrenzende Wohnhochhaus des Architekten Hans-Busso von Busse, das von 1970 bis 1971 errichtet wurde. Die Gebäude bilden zusammen eine bauliche Einheit.

|| SPORTLICHER STAHLBETON || 🏙️ Bei schönstem Frühlingswetter sind wir am Wochenende durch das autofreie Wegenetz des Ol...
25/03/2025

|| SPORTLICHER STAHLBETON ||

🏙️ Bei schönstem Frühlingswetter sind wir am Wochenende durch das autofreie Wegenetz des Olympischen Dorfs in München spaziert. Zwischen eingeschossigen Betonbungalows, bunten Geländern, Wendeltreppen aus Beton und den weißlich-getreppten Fassadenstrukturen blitzt überall das Grün der reich bepflanzten Balkonkästen und des umgebenden Olympiaparks auf.

🏃🏽‍♀️‍➡️ Das Olympische Dorf in München wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 zur Unterbringung der Sportler:innen und Betreuer:innen errichtet. Während das Olympische Dorf der männlichen Teilnehmenden im Norden als Wohnviertel genutzt wird, ist die ehemalige Unterbringung der weiblichen
Sportler:innen heute eine Studierendenwohnanlage.

🗯️ Als geplante „Stadt in der Stadt“ findet man in dem vom Architekturbüro Heinle, Wischer & Partner entworfenen Komplex alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Die gestaffelten Balkone der unterschiedlich hohen Stufenbauten lassen einen abfallenden skulpturalen Eindruck entstehen.
Das Weiß und Grau der Fertigbetonteile wird durch die sogenannten „Media Lines“ in ihren schrillen Primärfarben unterbrochen: Das 1,6 km lange, von Hans Hollein entworfene System
von oberirdischen Rohren zieht sich durch die gesamte Anlage. Die bunten Rohre dienen nicht nur der Orientierung und Beleuchtung, sondern waren während der Olympischen Spiele Kommunikations- und Medienanlagen.

🤝🏼 Der Komplex wurde 1998 zusammen mit den Sportanlagen im Olympiapark unter Ensembleschutz gestellt und wird seit 2018 in der Denkmalliste als Einzelbaudenkmal geführt.

🏗 Jede Mainzerin und jeder Mainzer kennt diesen Ort: den Platz vor dem Mainzer Rathaus – oder, wie er seit 2003 heißt – ...
06/02/2025

🏗 Jede Mainzerin und jeder Mainzer kennt diesen Ort: den Platz vor dem Mainzer Rathaus – oder, wie er seit 2003 heißt – den Jockel-Fuchs-Platz. Er entstand 1973/74 gemeinsam mit dem Rathaus und wurde von Arne Jacobsen und Otto Weitling entworfen.

💡 In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurde er vielfach an- und umgebaut. Dennoch schafft die Stadt es leider nicht, ihn adäquat zu nutzen. Immer wieder wabern Visionen von einer allheilbringenden Freitreppe oder einer stärkeren Begrünung durch die Mainzer Presselandschaft. Doch umgesetzt wurde bislang nichts.

💬 Nun seid ihr gefragt! Gemeinsam mit veranstaltet die eine Bürger:innenbeteiligung.
Berichtet, was ihr mit dem Platz verbindet! Erzählt, wenn ihr dort euer erstes Date hattet oder auch nur mit einer Kugel Eis zum Rhein geschlendert seid!
In dem Platz stecken 50 Jahre voller Geschichten – diese müssen erzählt werden!
Also schaut rein unter: www.meinjo-buergerbeteiligung.de

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