Master Religionswissenschaft in Marburg

Master Religionswissenschaft in Marburg Religionswissenschaft in Marburg wird mit Liebe und in Handarbeit gelehrt. Das war einer der Gründe für mich, mich für diesen Studiengang zu entscheiden.

“Der Master Religionswissenschaft ist eine tolle Möglichkeit für mich gewesen, mich weiter intensiv mit verschiedenen kulturellen und religiösen Phänomenen zu beschäftigen, ihnen nachzuspüren und dabei zu versuchen, sie in ihrem Kern zu verstehen. Auf der Welt gibt es so viel mehr als das, was wir selbst in unserem eigenen sozialen Umfeld gelernt haben und als „normal“ erachten. [...] Der rote Fad

en bei alldem ist „Religion“ und wie Menschen mit ihr leben, sie formen und verändern. Er hat bei aller Breite der Forschungsmöglichkeiten dennoch eine übergeordnete Fragestellung, die verschiedene Themenbereiche miteinander verbindet und zu interdisziplinärer Forschung einlädt. Ich hatte vor dem Beginn des Masterstudiums schon den Bachelor „Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft“ in Marburg studiert und wollte meine wissenschaftliche Arbeit gern weiter vertiefen. Da Marburg als Universitätsstadt einfach ein toller Ort zum Studieren ist und ich mich immer gut aufgehoben gefühlt habe, beschloss ich auch meinen Master hier zu machen. [...] Dadurch, dass der Fachbereich recht klein ist, findet man sich schnell zurecht und es bildet sich unter den Lehrenden und den Studierenden fast so etwas wie eine Familie. Man kennt sich. Das hat mir sehr gut gefallen.” (Jasmin, Alumna)

07/03/2022

Hallo an alle,

wir, die StudyBuddys und die andere Fachschaften des FB03 veranstalten morgen (08.03.22), - von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr -
für alle Studierende am FB03 den 2. Schreibetag,
bei dem ihr Rat und Hilfe für eure Hausarbeiten bekommt!

Ihr könnt uns in den Räumen:

01B01 (B-Block) -> Politikwissenschaft und Soziologie

02B08 (B-Block) -> Philosophie und VKR

aufsuchen.

Zusätzlich bieten wir online einen BBB - Raum an:

https://webconf.hrz.uni-marburg.de/d/nin-pt3-am5-lba

Für weitere Infos, besucht gern unsere Ilias - Seite:
https://ilias.uni-marburg.de/ilias.php?ref_id=2729692&cmdClass=ilrepositorygui&cmdNode=wq&baseClass=ilrepositorygui

Beste Grüße,

Die Fachschaften des FB03 und die StudyBuddys

Aktive Fachschaft Soziologie

29/11/2021

Statement zu den Sparmaßnahmen am Fachbereich 03 der Philipps-Universität Marburg

Wir, die Studierendenschaft und Vertreter*innen des Mittelbaus der Fächer Sozial- und Kulturanthropologie und Religionswissenschaft (RW) sowie der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft (EE/KW) sprechen uns klar gegen die Sparmaßnahmen des Fachbereichs 03 aus, die sich seit Oktober 2020 enorm auf Lehre, Forschung und Qualität des Studiums auswirken.
Wir sind erschüttert, dass eine Auseinandersetzung mit der besonderen und existentiellen Bedrohung, die diese Maßnahmen auf kleine Studiengänge und Institute des FB03 bewirken, nicht existiert.
Wir klagen an, dass nicht anerkannt wird, dass die strukturelle Unterfinanzierung und konkret die Einsparmaßnahmen des FB03 seit Oktober 2020 ein mittelfristiges Todesurteil für kleine Studiengänge wie die unseren bedeuten. Wir klagen an, dass es keinerlei Versuche gibt, diesen existenziellen Bedrohungen entgegenzuwirken.
Diese äußerst prekäre Lage kleiner Studiengänge, die fehlende Auseinandersetzung sowie dessen aktive und gewollte Ignoranz sehen wir als Ausdruck eines größeren, strukturellen und gesamtgesellschaftlichen Problems: Die Neoliberalisierung und Vermarktlichung der Bildung, der Forschung und der Akademie. An Unis, die sich immer mehr in ihrer "Profitabilität" und "Effizienz" für die kapitalistische Marktwirtschaft beweisen müssen, gehen unabhängige, kritische und qualitative Bildung und Lehre zunehmend verloren. Besonders sozial- und kulturwissenschaftliche Studiengänge, die in kapitalistischer Logik nicht für den Markt profitabel sind, werden bis zur erzwungenen Aufgabe in die Prekarität geschoben. Wir sehen dies an vielen kleineren Studiengänge wie beispielsweise der Skandinavistik in Göttingen, die ihre Schließung im April 2021 nur durch einen Streik verhindern konnte.
Deshalb blicken wir mit großer Sorge auf unsere Studiengänge unsere drei Fächer und wollen auf die prekäre Lage aufmerksam machen.

Die momentane Situation der drei Fächer: Ein Überblick
Die Verwaltung der Sozialanthropologie ist mit einer Person besetzt und dies nicht in Vollzeit, eine Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen-Stelle für die Studiengangskoordination ist seit drei Jahren nicht mehr vorhanden . Daneben gibt es eine Professur und 3 durch das Land finanzierte WiMi-Stellen, wovon eine gezwungenermaßen vakant ist. Alle weiteren Stellen werden durch Drittmittel finanziert. Ähnliches gilt für die RW: Eine Professur, zwei WiMi-Stellen und eine Verwaltungsstelle, die zur Hälfte für das Fach und zur Hälfte für die Sammlung zuständig ist. Auch hier werden die wenigen weiteren Stellen von Drittmitteln getragen. Die EE/KW steht mit zwei Professuren im Vergleich besser da, aber auch hier ist die Situation angespannt: Neben drei WiMi-Stellen besteht eine Stelle in der Verwaltung, eine Studiengangskoordinatorin für den Bachelor aller drei Fächer und eine dazugehörige Assistenz.
Die Stellensperren treten ab sofort in Kraft. Dadurch und durch die Sparmaßnahmen werden die Sekretariate überlastet. Lehraufträge, Exkursionen und Tutorien fallen weg. In der SKA sind bereits im vergangenen Sommer zwei Stellen ausgelaufen, eine davon ist bis heute unbesetzt. In der Religionswissenschaft werden im kommenden Jahr die zwei Landesstellen auslaufen. Somit wird es neben der Professur KEINE rein vom Land finanzierte Stelle mehr geben, die nicht von Drittmitteln abhängig ist! Durch die Stellensperren stehen diese Fächer unter einer enormen Belastung und geraten unter Zugzwang in die Nebenfachexistenz abzugleiten oder die Fächer zu schließen.

Die Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf die Fächer
Durch die Sparmaßnahmen und die damit einhergehenden Stellensperren müssen u.a. folgende Tätigkeitsbereiche auf den übrigen Schultern verteilt werden: Die Lehre, besonders im Bereich der Grundlagenmodule (inkl. Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und Abnahme von Prüfungen), die Lehrplanung, die Praktikumsberatung (im MA; inkl. Korrekturen der Praktikumsberichte), die Studiengangskoordination und -Beratung für den MA (inkl. Übersicht über und Modularisierung der Lehrveranstaltungen; Kontakt zu Lehrenden bzgl. Abstracts und Zeitslots; Vorbereiten der Einspeisung in MARVIN), die Einführung der Studierenden in den MA (Mailkontakt, Begrüßung, Mastertreffen), die Pflege verschiedener Webseiten, die Organisation von Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops und die Koordination im Bereich Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Weil nur „hauptamtlich Lehrende“ in den Grundlagenmodulen unterrichten dürfen, fehlt es zunehmend an einer Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Hauptamtlich Lehrende sind auch Anlaufstellen für Studierende bei Problemen im Studium (auch mitunter privat) und bei Fragen zur weiteren fachspezifischen Karriereplanung (z.B. Promovieren) usw. Diese Ansprechpartner_innen in der flachen Hierarchie können nicht von externen Lehrenden oder der Professur übernommen werden. Darüber hinaus führt diese Situation zu einer generellen Verschärfung der prekären Arbeitssituation und Karriereplanung des Mittelbaus ( ). Die Arbeitsbereiche und Aufgaben der ausgelaufenen Stellen werden zum größten Teil von den Mitarbeiter_innen der drittmittelfinanzierten Projekte aufgefangen. Das führt zu erheblichen Einbußen in der Weiterqualifikation, Forschungs- und Publikationsleistung der Mitarbeitenden, aber auch in der Vernachlässigung der Betreuung der Studierenden und Aufgaben der universitären Selbstverwaltung. In einem kleinen Fach sind ohnehin nur wenig Stellen zur Promotion verfügbar, diese weiter zu beschränken gefährdet den Fortbestand des Fachs und die innovative wissenschaftliche Arbeit.

Wie wirken sich die Sparmaßnahmen auf den Studienalltag aus?
Diese äußerst prekäre Situation des Mittelbaus und der Lehrenden bedeutet auch für die Studierenden eine drastische Einschränkung in Studium und Lehre. Durch die Sparmaßnamen ist die Vergabe von Lehraufträgen massiv eingeschränkt. Dies schmälert die Pluralität der Themen und erschwert besonders den Einstieg in das Studium. Wir befürchten, dass es in Zukunft auch zu Schwierigkeiten bei der Suche nach Ansprechpartner_innen hinsichtlich der Prüfungsbetreuung oder Promotion kommt. Auch die Durchführung von Exkursionen, die in den drei Fächern für eine vollumfängliche fachliche Ausbildung unabdingbar sind, sind schwer umzusetzen und werden auf einige wenige reduziert. Tutorien, die vor allem für den Studieneinstieg notwendig sind, werden gekürzt oder fallen gänzlich weg. So muss zum Beispiel die komplette wissenschaftliche Arbeitstechnik im ersten Semesters des B.A. in 4 Sitzungen eines die Vorlesung begleitenden Tutoriums abgewickelt werden.
Überlastete Mitarbeiter_innen, einseitige Lehre, mangelnde Studienbegleitung und die damit einhergehende Verantwortlichkeitsverlagerung auf die Studierenden bedeutet einen drastischen Verlust der Qualität der Studiengänge. Die sinkende Attraktivität der Studiengänge, der steigende Druck und die erhöhte Belastung der Studierenden führt schließlich zu steigenden Abbruchquoten und sinkenden Neueinschreibungen. Die ohnehin schon niedrigen Studierendenzahlen sinken weiter. Dadurch sind Seminare unterbesetzt oder können nicht mehr stattfinden. Die Relevanz der kleinen Fächer sollte jedoch nicht abhängig von den Studierendenzahlen sein!!! Dass dabei eine Erhöhung der Studierendenzahl als „Lösung“ der Unterfinanzierung präsentiert wird, für welche sich Mitarbeitende, Fachschaften und Studierende einzusetzen hätten, ist bei der gleichzeitigen sinkenden Qualität der Lehre und der ohnehin schon viel zu hohen Überlastung der Lehrenden und Studierenden eine Zumutung und ein Ding der Unmöglichkeit. Diese neoliberale Verantwortungsverlagerung auf das Individuum lehnen wir entschieden ab!

Plädoyer
Die Einsparungen des FB03 bedeuten für unsere kleinen Studiengänge und Institute/Fächer ein mittelfristiges Todesurteil. Die Qualität der Lehre sinkt ins Bodenlose. Zudem sind die Stellen sowie die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter_innen und Studierenden existenziell bedroht. Wir benötigen Aufmerksamkeit, finanzielle Ressourcen, Denk- und Handlungsspielräume. Unsere Bildung und (berufliche) Zukunft hängt von einer guten akademischen Ausbildung ab und an einem seidenen Faden. Lasst uns nicht durch die pandemische Situation vereinzeln, sondern gemeinsam für ein vielfältiges Bildungssystem kämpfen!
Die Sparmaßnahmen des Fachbereichs gehen ganz klar zu Lasten der kleinen Fächer und gegen die Ideale eines freien und vielfältigen Bildungssystems, das unabhängig von marktwirtschaftlichen Interessen agiert. Nicht zuletzt stehen der traditionsreiche Ruf, das Ansehen und die Zukunft der Philipps-Universität auf dem Spiel.

Deshalb F O R D E R N wir
• die Anerkennung der besonderen Situation und existentiellen Bedrohung der kleinen Studiengänge durch die Einsparmaßnahmen des FB03
• die aktive Auseinandersetzung mit der Problematik
• die Wiederaufhebung der Stellensperrungen, Finanzierungshilfen für kleine Studiengänge, Rückgängigmachen der Laufzeit der Verträge der WiMI von 2 auf 3 Jahre
• die fach- und Institutsübergreifende Solidarität und den aktiven Einsatz für die Erhaltung kleiner Studiengänge und Institute, um deren Schließung zu vermeiden
Wir fordern Unterstützung und Aktionismus in der derzeitigen Lage!

Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut!

Marburg, den 27.11.2021
Fachschaften der Fächer Sozialanthropologie und Religionswissenschaft sowie der Empirischen Kulturwissenschaft, unter Mitwirkung von Mitarbeitenden

Vanessa nimmt uns mit auf einen religionswissenschaftlichen Spaziergang durch Vilnius, wo sie gerade ein Erasmus-Semeste...
04/02/2021

Vanessa nimmt uns mit auf einen religionswissenschaftlichen Spaziergang durch Vilnius, wo sie gerade ein Erasmus-Semester absolviert.

20/10/2020

Das Lehrprogramm der Marburger Religionswissenschaft stellt sich vor - Hier gelangen Sie zu den einzelnen Veranstaltungen: 00:00 Einführungsvorlesung für den...

Call for ApplicationsAFFECT, POLITICS & RELIGIONWorkshop for advanced MA & PhD studentsThe Museum of Jón Sigurðsson, Hra...
13/02/2020

Call for Applications
AFFECT, POLITICS & RELIGION
Workshop for advanced MA & PhD students
The Museum of Jón Sigurðsson, Hrafnseyri, The Westfjords of Island
June 26 – 28, 2020.
Religion is arguably the most socially and politically consequential domain in the regulation of cultural diversity in Western liberal democracies today. Religious difference evokes heated debates in secular public spheres, challenges not only ideas and practices of solidarity, but also of tolerance and identity.
This workshop postulates the idea that we can only understand these phenomena if we take the affective and emotional dimensions of these social processes seriously. We will therefore explore how we can theorize and study affect and emotions to better understand current interplays of politics with a variety of inequalities such as religion and racism. Throughout the workshop we will read, discuss and reflect on different theoretical and methodological perspectives from cultural studies to social sciences to ask how a social relational account of affect can inform our own research projects.
The two and a half day workshop is designed to provide an cooperative setting for up to 12 participants to read and discuss texts. Our aim is (1) to scrutinise current theoretical perspectives on affect with regard to inequalities, religion and the political; (2) to understand how these intertwined concepts can be approached methodologically in empirical research; (3) to guide participants in advancing their own knowledge and research of affect both theoretically and methodologically. The sessions include the following topics: Affect as a Social Relational Phenomenon, Affect and Theories of Democracy, Affect and Populism, Affect and Racism, Affect and the Secular, Affect and Religious Lives in the Nordic Countries, Methodological Perspectives on Affect.
We approach these topics by reading assigned texts and by discussing them with the authors via Skype.
If desired, opportunities to present and get feedback on own research projects will be provided.
The workshop will be held by the sociologists Aletta Diefenbach and Dr. Antje Kahl from the Collaborative Research Center (CRC) “Affective Societies”, Freie Universität Berlin.
The workshop is organized by the Musuem of Jón Sigurðsson at Hrafnseyri, Island and Jón Sigurðsson Professorship at the University of Iceland, Reykjavík, with the CRC “Affective Societies”, Freie Universität Berlin.

Application Process
Applicants should be advanced MA or PhD students in the field of humanities, law or social sciences. The workshop will take place in English, thus a good command of English is required. To apply, please send a CV and a brief (max. one page) letter of interest. In your letter of interest, please consider addressing the following questions:
- What is your motivation to participate in the workshop?
- How does the topic(s) of the workshop relate to your (research) interests and/or your study program?
Deadline for applications is Sunday, March 29th, 2020.
Applicants will be informed about the decision by April 5th, 2020 at the latest.
The workshop is free of charge, as well as the sleeping facilities and transport from Reykjavík to the Museum of Jón Sigurðsson and back. Participants will have to pay 18.000 Isl. kr. per person (130,61 Eur) for their food during the workshop.
For application submission or further questions please contact Valdimar J. Halldórsson: [email protected]

Jón Sigurðsson og Hrafnseyri

Interessant für alle, die sich in den Bereichen interkultureller Bildung und Religionswissenschaft in der Öffentlichkeit...
17/01/2020

Interessant für alle, die sich in den Bereichen interkultureller Bildung und Religionswissenschaft in der Öffentlichkeit umschauen möchten:

Fachtag zu Antiziganismus mit der Evangelischen Kirche 17. Januar 2020 – admin Der Lan­des­ver­band lädt alle Inter­es­sier­ten herz­lich zum Fach­tag „Anti­zi­ga­nis­mus — Her­aus­for­de­rung für Schu­le und Gemein­de“ am 30. Janu­ar 2020 in Mar­burg ein, den wir gemei...

Adresse

Landgraf-Philipp-Straße 4
Marburg An Der Lahn
35037

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