Altorientalistik Marburg

Altorientalistik Marburg Das Fachgebiet Altorientalistik am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) der Philipps-Universität Marburg

Wir lesen nicht nur den ganzen Tag Keilschrift! ☃️
27/01/2026

Wir lesen nicht nur den ganzen Tag Keilschrift! ☃️

29/10/2025

The organisers of the 14th annual Oxford Postgraduate Conference in Assyriology invite proposals for papers for our next conference, which will take place at Wolfson College, Oxford on the 23rd-24th of March 2026. We welcome proposals from postgraduate students whose research sits within Assyriology or pertains to cuneiform culture and its reception.

This year's conference will be themeless, so we welcome talks about any topic within cuneiform cultures that you are currently researching!

ABSTRACT DEADLINE: Friday 21st November 2025

You will be notified whether your proposal has been accepted by the 30th of November.

The main aim of the conference is to provide a forum for students at the postgraduate level to present their research to a group of peers and establish connections across disciplinary and geographical borders. Therefore, proposals from those beyond the postgraduate level (i.e. beyond the PhD) will not be considered.

*Abstracts*
The abstract submission deadline is 21st November 2025. Please submit your proposed paper title and a brief abstract (250 words), noting your institutional affiliation and course of study, to [email protected]

We invite abstracts for both short papers (20 minutes) and long papers (up to 30 minutes) - please indicate in your abstract which of these you are applying for.

*Modes of Attendance*
Attendance and presentation will be possible either in-person or online. Virtual presentations will be pre-recorded. All presentations and pre-recordings are to be with us two weeks before the conference dates.

Please indicate your planned mode of attendance in your abstract.

*Bursaries*
As with previous years, we intend to provide three bursaries for travel and accommodation for participants attending from within and outside of the UK. An accomodation bursary will give you free accommodation in Wolfson College for the nights of 22nd, 23rd, and 24th of March. A travel bursary will reimburse you after the conference for part or all of your travel costs, up to £200 per person.

If you wish to apply for a bursary for travel and accommodation, please send us your application in the same email as your abstract, as a separate document. This must include a CV, and a description of your need for the bursary.

For more information, and to keep up to date with OPCA, please see:
Website: https://opcaassyriology.wixsite.com/opca---oxford-assyri

Facebook: https://www.facebook.com/opcassyriology/

Instagram: https://www.instagram.com/opcassyriology/

Twitter: https://twitter.com/opcassyriology

Sie sind diese Woche herzlich eingeladen zu einem Gastvortrag von Dominique Charpin (Collège de France, Paris) zum Thema...
20/10/2025

Sie sind diese Woche herzlich eingeladen zu einem Gastvortrag von Dominique Charpin (Collège de France, Paris) zum Thema:

Politik und Recht im Obermesopotamien
Der Fall des Nomadenscheichs Jarim-Addu anhand der Palastarchive von Mari

Mittwoch, 22. Oktober 2025 18 Uhr c.t.
Hörsaal 00A26, CNMS, Deutschhausstraße 12

Morgen gedenken wir unserer lieben Kollegin Elisabeth von der Osten-Sacken mit einem Tag voller Vorträge zu ihrem Ehren....
09/10/2025

Morgen gedenken wir unserer lieben Kollegin Elisabeth von der Osten-Sacken mit einem Tag voller Vorträge zu ihrem Ehren.

*Bitte beachten Sie die wenigen Änderungen im Programm*

Mehr Infos unter: https://uni-marburg.de/WKkxNm

Vor einigen Wochen hatte eine Gruppe unserer Studierenden der Fächer Altorientalistik und Archäologie im Rahmen einer St...
08/10/2025

Vor einigen Wochen hatte eine Gruppe unserer Studierenden der Fächer Altorientalistik und Archäologie im Rahmen einer Studienexkursion die Gelegenheit, Paris zu besuchen. Am ersten Tag besuchten wir die Galerien des Alten Orients im Louvre. Prof. Heeßel gab uns dort eine ausführliche Führung durch die Hunderte ausgestellten Artefakte, darunter die Siegesstele von Naram-Sin, die Statuen des sumerischen Königs Gudea und die berühmte Hammurabi-Stele. Wir bewunderten auch die assyrischen Skulpturen aus Khorsabad, darunter die riesigen Darstellungen der Lamassu und des Helden Gilgamesch. Außerdem waren zahlreiche Exponate aus Persepolis, Ugarit und vielen weiteren Städten des alten Mittleren Ostens zu sehen.

Am zweiten Tag besuchten wir das Institut du Monde Arabe und besichtigten dort eine Ausstellung zur Archäologie im Gazastreifen, ein derzeit äußerst wichtiges Thema. Gezeigt wurden gerettete Artefakte von der Bronzezeit bis zur islamischen Zeit, zusammen mit Informationen über die Bedrohungen, denen das kulturelle Erbe in Gaza in den letzten Jahren ausgesetzt war.

Anschließend besuchten wir das entsprechende Institut des Collège de France. Prof. Dominique Charpin gab uns dort sehr freundlicherweise eine spannende Führung durch die Bibliothek für Altorientalistik sowie durch die dort ausgerichtete Ausstellung über den deutsch-französischen Assyriologen Jules Oppert. Dieser war im 19. Jahrhundert Professor am Collège de France und hat sich insbesondere durch seine Beiträge zur Entzifferung des Sumerischen einen Namen gemacht.

Zwischendurch blieb auch Zeit für ein wenig Sightseeing und um die weiteren kulturellen und kulinarischen Angebote der französischen Hauptstadt zu genießen.

Wir freuen uns, Sie zu einer Tagung zum Gedenken an unsere viel zu früh verstorbene Kollegin Elisabeth von der Osten-Sac...
08/09/2025

Wir freuen uns, Sie zu einer Tagung zum Gedenken an unsere viel zu früh verstorbene Kollegin Elisabeth von der Osten-Sacken einzuladen.

Es werden einige Vorträge zu Themen gehalten, die Elisabeth interessiert hätten. Zudem wird es die Gelegenheit geben, Erinnerungen auszutauschen und ihre zahlreichen wissenschaftlichen Beträge zu würdigen.

Wenn Sie als Zuhörer*in teilnehmen möchten, bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 26.09 an [email protected].

Mehr Informationen unter:
https://uni-marburg.de/3JuVmD

Im Rahmen eines Kurses zu den altassyrischen Briefen aus Kültepe-Kaneš waren wir gestern zu Besuch in der Bibliothek der...
02/07/2025

Im Rahmen eines Kurses zu den altassyrischen Briefen aus Kültepe-Kaneš waren wir gestern zu Besuch in der Bibliothek der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Wir konnten dort Keilschrifttafeln aus ihrer kleinen, aber feinen Sammlung im Original lesen, darunter Briefe über den Karawanenhandel zwischen Assyrien und Anatolien im 19. Jahrhundert v. Chr. sowie ein Gerichtsprotokoll, das einen Streit um nicht bezahltes Silber dokumentiert. Zudem konnten unsere Studierenden lernen, wie man Tafeln korrekt handhabt und Fälschungen identifiziert.

Unser besonderer Dank gilt Dr. Olaf Schneider, dem Leiter der Sondersammlungen, der diesen spannenden Seminarbesuch ermöglicht hat.

An unseren ersten anderthalb Tagen in Irakisch-Kurdistan besuchten wir mehrere wichtige religiöse Stätten.Das Bergkloste...
14/05/2025

An unseren ersten anderthalb Tagen in Irakisch-Kurdistan besuchten wir mehrere wichtige religiöse Stätten.

Das Bergkloster Mor Mattai (📷 1-3) zählt zu den ältesten ununterbrochen betriebenen Klöstern der Welt. Es wurde ursprünglich im Jahr 363 n. Chr. auf dem Berg Alfaf von dem Einsiedler Saint Mattai gegründet. Der weite Blick über die umliegenden Berge vermittelte einen Eindruck davon, warum dieser Ort so gut für ein Kloster geeignet ist. Trotz der relativen Abgeschiedenheit war das Kloster voller Menschen, die zur Messe gingen, Zeit mit Freunden und Familie verbrachten und Abschlussfotos machten.

Am nächsten Tag besuchten wir die vor allem von Assyrern bewohnte Stadt Alqosh in den nördlichen Ninive-Ebenen. Über der Stadt thront das im 7. Jahrhundert n. Chr. gegründete Rabban-Hormizd-Kloster (📷 4-5), das wir ebenfalls besichtigten. Lokale Führer zeigten uns einige der ältesten Teile des Klosters, darunter tief in den Fels gehauene Kapellen und Verstecke. Auf dem Rückweg hielten wir in der Stadt an, um regionalen Käse und Wein zu kaufen. Diese genossen wir am Abend zu unserem Abendessen.

Danach ging es weiter zur heiligen Stätte der Jesiden in Lalish (📷 6-8), die in einer Schlucht östlich von Alqosh liegt. Es ist die Ruhestätte des jesidischen Heiligen Sheikh Adi und die heiligste Stätte für Jesiden, die sich bemühen, den Schrein mindestens einmal im Leben zu besuchen. Als wir dort waren, war der Schrein tatsächlich voller Pilger aus aller Welt, darunter auch viele aus Deutschland, wo heute nach dem Irak die zweitgrößte jesidische Bevölkerung lebt. Obwohl eine Konvertierung oder Heirat in den jesidischen Glauben nicht möglich ist, sind die Jesiden sehr daran interessiert, ihren Glauben und ihre Praktiken mit anderen zu teilen, und empfingen uns mit offenen Armen.

📝📷 Adam Howe

Khorsabad – oder Dur-Scharrukin, wie sie im 1. Jt. v. Chr. hieß – war eine Stadt, die der assyrische König Sargon II. au...
07/05/2025

Khorsabad – oder Dur-Scharrukin, wie sie im 1. Jt. v. Chr. hieß – war eine Stadt, die der assyrische König Sargon II. aus dem Boden stampfen ließ. Ihre Zitadelle mit mehreren Palästen und Tempelanlagen übertraf alles bisher Dagewesene. Nach Sargons schmählichen Tod auf einem Kriegszug in Anatolien wurde die Stadt als verflucht angesehen und verlassen. Wir parken am Rand des verschlafenen Dörfchens Khorsabad und steigen einen steilen Hügel empor. Von hier hat man einen tollen Ausblick auf die Ausläufer der Berge Kurdistans. In der anderen Richtung kann man bis Ninive sehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten, wurde hier lange nicht mehr gegraben. Man fühlt sich, als sei man einer der ersten Entdecker im 19. Jh. an einem Ort, der für Jahrtausende dem Vergessen anheimgefallen ist. Ein Blick in die Ferne lässt die Stadtmauern und ihre Tore erahnen, die bis heute einen riesigen Erdwall mit großen Hügeln im Bereich der Toranlagen bilden. Innerhalb der Stadt liegen bewirtschaftete Felder. Die unscharfen Konturen der Ruinenhügel machen eine Identifikation der Gebäude schwierig. Beim Gang über die Zitadelle stolpern wir über einen alten Tonziegel mit einer Bauinschrift, der einfach herumliegt. Darauf steht: „Sargon, der König der Welt, der König von Assur, hat diese Stadt erbaut und sie Dur-Scharrukin genannt.“ Unglaublich – keine 20 Minuten vor Ort und schon sagt uns eine antike Inschrift, wo wir uns befinden! Wir verlassen die Zitadelle und wandern zu einem der Stadttore, in dem vor kurzem ein Stierkoloss gefunden wurde. Immer noch gibt die Erde neue Geheimnisse preis. Ein letzter Weg führt uns zu den Überresten des Militärpalastes, der zur Hälfte für die landwirtschaftliche Nutzung eingeebnet wurde. Ein Zusammentreffen uralter Größe und moderner Bewirtschaftung. Ein letzter Blick auf die Stadt, von der aus einst die Welt beherrscht wurde und wir begeben uns auf die Weiterreise nach Kurdistan.

📝📷 Johannes Dams

Am Abend unseres fünften Tages im Irak, nach dem Besuch der beiden assyrischen Hauptstädte in den letzten Posts, hatten ...
30/04/2025

Am Abend unseres fünften Tages im Irak, nach dem Besuch der beiden assyrischen Hauptstädte in den letzten Posts, hatten einige von uns die Gelegenheit, die Altstadt von Mossul zu besichtigen. Der Kern der Altstadt besteht aus Kirchen und Moscheen, wie der berühmten al-Nouri-Moschee, deren schiefes Minarett ein Wahrzeichen der Stadt ist, die bis ins 12. und 13. Jahrhundert zurückreichen, sowie aus prächitgen Privathäusern aus osmanischer Zeit, von denen leider viele von IS während der Kämpfe um die Rückeroberung der Stadt zerstört wurden.

Diese wurden in den letzten Jahren von irakischen und internationalen Experten größenteils wieder aufgebaut (nur ein relativ kleiner Teil ist heute noch Ruine) und es war wirklich beeindruckend, Orte, die viele von uns nur aus den Schreckensnachrichten kennen, wieder voller Leben, Freude und Hoffnung für die Zukunft zu sehen. Im Bytna-Kulturzentrum erfuhren wir mehr über die Geschichte und kulturelle Vielfalt der Stadt und der umliegenden Region und hatten sogar das Privileg, die neu rekonstruierte At-Tahirah-Kirche noch vor ihrer offiziellen Wiedereröffnung zu besuchen (und auch ihre Glocke zu läuten!).

📝📷 Adam Howe

Willkommen im Sommersemester 2025!Falls ihr noch nicht in der Altorientalistik tätig seid und mal in die Altorientalisti...
23/04/2025

Willkommen im Sommersemester 2025!

Falls ihr noch nicht in der Altorientalistik tätig seid und mal in die Altorientalistik rein schnuppern wollt, könnt ihr euch noch bis zum 30.04.2025 für die Kurse der Vorderasiatischen Archäologie anmelden. Genauere Informationen gibt es auf der Uni-Website der Altorientalistik unter Studium > Vorlesungsverzeichnis.

Für alle die bereits Altorientalistik studieren, hier nochmal ein Hinweis auf die digitalen Hilfsmittel für die Altorientalist, die Johannes Dams zusammengetragen und kommentiert hat. Ihr findet sie auf der Uni-Website der Altorientalistik unter Studium > Digitale Hilfsmittel Altorientalist.

Die Altorientalistik wünscht euch einen wundervollen Start ins neue Semester!

Wir fahren durch Mossul. Plötzlich wird der Blick aus dem Fenster des Busses durch einen riesigen Erdwall versperrt, der...
16/04/2025

Wir fahren durch Mossul. Plötzlich wird der Blick aus dem Fenster des Busses durch einen riesigen Erdwall versperrt, der nicht mehr enden will. Es stellt sich heraus, dass dies die Mauer des 7,5 km² großen antiken Ninives, der Hauptstadt des assyrischen Weltreiches, ist. Bis heute findet sich hier die Tradition des Propheten Jona, der dieser Stadt den Untergang vorhersagte. Eine nach ihm genannte Mosche, „Nebi-Junus“, wurde 2014 vom IS gesprengt. Einwohner wurden versklavt, um ein Tunnelnetzwerk von über 4 km Länge zu graben. Warum? Dort befanden sich die Überreste des assyrischen Militärpalastes. Der Verkauf der zu Tage geförderten Raubgüter finanzierte den Krieg des IS. Nach dessen Zerschlagung bliebt den Archäologen nur eine kurze Zeit, um das, was der IS zurückgelassen hat, zu untersuchen. Heute steht die Moschee wieder an ihrem Platz. Wir können nur noch einen Einblick in einen kleinen Bereich der Grabungen bekommen. Danach fahren wir in die Oberstadt, wo die königlichen Paläste und Tempel standen. Die Sonne steht bereits tief am Himmel, lange Schatten und ein unbeschreibliches Zwielicht beleuchten die ebenfalls vom IS zerstörten Überreste von Sanheribs „Palast ohne gleichen“. Es lässt sich nur noch erahnen, wie prächtig er einst gewesen sein muss. Wir wandern über die Ruinenhügel und durch den Nordpalast Assurbanipals. In diesen beiden Palästen wurde die erste Universalbibliothek der Weltgeschichte gefunden. Der wohl berühmteste Text daraus ist das Gilgamesch-Epos. Von hier oben hat man einen Blick über die ganze Stadt. Die alten Mauern Ninives sind so groß, dass sie leicht zwischen den Häusern der Stadt Mossul auszumachen sind. Bevor wir uns wieder auf den Weg machen, genießen wir die zauberhafte Atmosphäre mit der untergehenden Sonne und dem Ruf der Muezzine.

📝 Johannes Dams
📷 Adam Howe, Johannes Dams

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Deutschhausstraße 12
Marburg
35032

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Dienstag 09:00 - 17:00
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