Lancelot-Andrewes-Institut

Lancelot-Andrewes-Institut Institut für anglikanische und ökumenische Studien Der Trägerverein unseres Instituts, der Verein für anglikanische und ökumenische Theologie e.V. (Satzung §2).

(gegründet am 20. Februar 2022), ist "frei von jeder kirchlichen oder politischen Einflussnahme und steht allen Interessenten offen" und die Dozierenden "halten ihre Vorlesungen und Kurse im Auftrag des Vereins." Es wird ein Mitgliedsbetrag von 12 €/Jahr erhoben. Das Vereinskonto hat die IBAN AT65 1988 0116 1163 8901

Buchhinweis unseres Kollegen und Freundes  Christof Betschart:
10/08/2026

Buchhinweis unseres Kollegen und Freundes Christof Betschart:

Edith Stein, giovane ricercatrice alle soglie della conversione, è attraversata da alcune domande: cosa mi spinge nelle mie scelte?

25/07/2026

𝗣𝗥𝗘𝗦𝗦 𝗥𝗘𝗟𝗘𝗔𝗦𝗘: 𝗠𝗼𝘂𝗻𝘁 𝗔𝗻𝗴𝗲𝗹 𝗔𝗯𝗯𝗲𝘆 𝗛𝗼𝘀𝘁𝘀 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗙𝗲𝗹𝗹𝗼𝘄𝘀𝗵𝗶𝗽 𝗼𝗳 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗹𝗮𝗿𝘀

Mount Angel Abbey welcomed leading international scholars July 13–17 for the Fellowship of Scholars, a recurring program of the Mount Angel Institute, where they discussed and studied 𝘍𝘳𝘦𝘦𝘥𝘰𝘮 𝘢𝘯𝘥 𝘎𝘳𝘢𝘤𝘦, a work by St. Teresa Benedicta of the Cross (Edith Stein). The conference brought together scholars from 9 countries in Europe, North America and Asia to examine the work’s significance and its implications for ongoing scholarship.

Read the full press release here: https://www.mountangelabbey.org/fellowship-of-scholars-edith-stein/

13/06/2026

Sehr schöner und hochinteressanter Vortrag heute Nachmittag von Marystella Ramirez Guerra, viele interessierte Anfragen der Teilnehmenden, teils auf Spanisch, teils auf Englisch. Leute haben sofort gefragt, wann's weiter geht und sich den Termin für die Herbstakademie (21. November 2026) notiert. :-)

13/06/2026

Gelungener Vormittag heute bei der Sommerakademie des Instituts mit spannenden und informativen Vorträgen von Klaus Mass, Grazia Lanzara und Monika Adamczyk-Enriquez (für Grazia der erste an einem deutschen Institut!). Teilnehmende aus Deutschland, der Schweiz und sogar (zum ersten Mal!) aus Argentinien.

08/06/2026

Wir freuen uns sehr, dass bei der kommenden Sommerakademie auch wieder unsere Dozentin Monika Adamczyk-Enriquez mitwirkt und ihren Vortrag um 11.30 Uhr unter das Thema "Die Selbstverwirklichung des Menschen bei Husserl: Vom Guten zur Liebesgemeinschaft" stellt.

Im Zentrum des Vortrags steht Husserls Verständnis der menschlichen Selbstverwirklichung als Weg vom faktischen zum wahren Ich. Husserl unterscheidet zwischen dem empirischen, egozentrischen Ich, das in Gewohnheiten, Affekten und Trieben verstrickt bleibt, und dem wahren bzw. ethischen Ich, das sich an der Vernunft und am Guten orientiert. Die Aufgabe des Menschen besteht darin, dieses wahre Ich zur Entfaltung zu bringen und sein Leben gemäß seinem eigentlichen Wesen zu gestalten.

Während Husserl zunächst das vernünftige und ethisch verantwortete Leben als höchste Form menschlicher Existenz beschreibt, gewinnt in seinem Spätwerk die Liebe zunehmend zentrale Bedeutung. Die höchste Gestalt des Guten verwirklicht sich nun in der Nächstenliebe. Diese versteht Husserl nicht als Gefühl, sondern als die Bereitschaft, dem anderen Menschen dabei zu helfen, sein eigenes wahres Sein und seine persönliche Berufung zu verwirklichen.

Aus dieser gegenseitigen Hinwendung entsteht die Liebesgemeinschaft – eine Gemeinschaft, in der Menschen einander nicht als Mittel, sondern als Träger eines unverwechselbaren Sinnes und einer individuellen Sendung begegnen. Ihre grundlegende Voraussetzung ist die Einfühlung, durch die der Andere überhaupt als Person und als Träger eines eigenen inneren Lebens zugänglich wird. Die Liebesgemeinschaft ist keine bloße Gemeinschaft gemeinsamer Interessen, sondern eine personale Einheit des Ineinanderlebens, in der die Personen am Leben, Schicksal und Sinn des Anderen teilhaben und dessen wahres Sein mittragen. Dadurch wird die Sorge um das eigene wahre Ich zugleich zur Sorge um das wahre Ich des Anderen. Die Selbstverwirklichung des Menschen erweist sich damit nicht als individueller, sondern als gemeinschaftlicher Prozess, der seinen Höhepunkt in der Liebesgemeinschaft findet.

07/06/2026

Am kommenden Samstag dürfen wir zur Sommerakademie wieder Martina Vuk von der Kath. Universität Zagreb als Gastdozentin begrüßen. Sie referiert um 17 Uhr zum Thema "Friendship in the Time of Modern Upheaval" und führt dazu aus:

Friendship as a type of social relationship has a positive impact on
people´s self-esteem and moral growth; the impossibility of friendship, on the contrary, has a negative impact on people. The fragility of trust in late modernity has shaped the moral stance of personal relationships, including friendship.
Friendship became a symptom of social, moral, and personal instability, which is why it deserves reconsideration. The emergence of a social network platform, Facebook (Meta) threatened not only a word friend becoming over-popularized and even over-consumed in that everybody is potentially called a friend, without
acknowledging its proper meaning; but as a social networking platform, Facebook friendship put modern man in an ambiguous social situation: the simultaneous existential exchange of isolation and presence between the other and the self. There is a virtual sense of connectedness, but no real presence. Facebook friendship
creates a culture of having a friend, without knowing how to be a true friend.
My aim in the following presentation is to outline the main features of the modern idea of friendship, its hermeneutics, and its relation to the very concept of trust and concern for the other.

04/06/2026

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