09/10/2026
📍 Vortrag | Di, 20.10.2026, 18:30 Uhr | Bibliothekssaal, Universität Oldenburg mit Dr. Markus M. Grabka (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW)
Im Jahr 2023 lag das mittlere Haushaltsnettovermögen in Deutschland bei 103.000 Euro. Der Vermögensanteil, den die ärmere Hälfte der Menschen für sich beanspruchen kann, liegt gerade mal bei weniger als 2%. Im Gegensatz dazu halten die reichsten 10% der Bevölkerung rund zwei Drittel des Gesamtvermögens. Die Vermögensungleichheit in Deutschland ist damit eine der höchsten weltweit.
In der Veranstaltung werden Ausmaß, Entwicklung und Ursachen der Vermögensungleichheit in Deutschland von dem renommierten Ungleichheitsforscher Dr. Markus M. Grabka beleuchtet. Er ist federführend an der Erhebung des Sozio-oekonomischen Panels des DIW beteiligt, das eine der wichtigsten Langzeiterhebungen von sozialwissenschaftlichen Daten darstellt. Gleichzeitig soll diskutiert werden, welche Maßnahmen sinnvoll erscheinen, um die Vermögensungleichheit abbauen zu können.
Referent:
Dr. Markus M. Grabka wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Er ist federführend an der Erhebung des Sozio-oekonomischen Panels des DIW beteiligt, das eine der wichtigsten Langzeiterhebungen von sozialwissenschaftlichen Daten darstellt.
Anmeldungen bitte bis zum 18.10.2026 mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.
Veranstaltungsreihe „Soziale Ungleichheit und Verteilungsgerechtigkeit”.