31/08/2026
Normalität ist keine neutrale Kategorie. Was als selbstverständlich, vertraut oder „schon immer so“ erscheint, ist gesellschaftlich gemacht; und politisch umkämpft.
Gerade der gegenwärtige Rechtsruck arbeitet daran, Ausschluss, Hierarchie und rückwärtsgewandte Sehnsüchte wieder als normalen Menschenverstand erscheinen zu lassen.
Gemeinsam zerlegen wir in der Ausstellung „Deutschland. aber normal.“ nationale Selbstbilder, Heimatsfantasien und Abgrenzungssehnsüchte. Wir sind gegen ein Recht auf Gewohnheit. Aber mit Wurstgrill.
KÜNSTLER*INNEN:
Zoe Akkermann, Daniel von Bothmer, Luisa Ehmke, Magret Eicher, Christoph Faulhaber, Tom Gefken, Jelena Grontzki, Frida Kollektiv, Jody Korbach, Jonathan Meese, Laura Pientka, Avery Schramm, Hassan Sheidaei, Marta Vovk, Nicolas Warburg
kuratiert von Michael Dörner und Marta Vovk
ERÖFFNUNG:
Freitag, 4. September 2026, 19:00 Uhr, mit Wurstgrill
AUSSTELLUNGSDAUER: 5. September – 12. Oktober 2026
ÖFFNUNGSZEITEN: Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr