27/08/2026
CAMPUS PADERBORN
Was bleibt, wenn aus einer Studienreise echte Begegnungen werden? Fünf FHDW-Studierende und Prof. Dr. Thomas Mertens, Studiengangsleiter des MBA, kamen nach einer Woche beim Yinchuan International Youth Camp mit einer klaren Antwort zurück. Neue Perspektiven und internationale Freundschaften prägten die Reise stärker als das eigentliche Studienprogramm.
Ein Ausflug zu den Xixia-Kaisergräbern zeigte, wie präsent Geschichte in der Region bis heute ist. Seit 2025 zählen sie zum UNESCO-Welterbe. Am Yuehai-See und bei einer traditionellen Teezeremonie öffnete sich anschließend ein ruhigerer Blick auf die Kultur Ningxias, bevor die Felsbilder des Helan-Gebirges noch einmal in eine ganz andere Zeit führten.
Die eigentliche Nähe zu China entstand jedoch nicht bei den offiziellen Programmpunkten, sondern bei den Gastfamilien. Ein Tag im chinesischen Alltag reichte aus, um aus höflichem Interesse etwas Persönliches werden zu lassen. Beim gemeinsamen Essen ging es um Familie, um Bildung, um die eigene Zukunft. Aus Neugier wurde ein Gespräch, aus dem Gespräch eine echte Verbindung und aus der Verbindung genau die Momente, an die sich die Gruppe vermutlich am längsten erinnern wird. Dazu gehörten auch die Abende mit anderen Studierenden aus China, Malaysia und Korea, mit denen gemeinsam die Märkte, Geschäfte und das Nachtleben von Yinchuan erkundet wurden.
Genau darin liegt der besondere Wert internationaler Erfahrungen im Studium: Sie erweitern nicht nur den Blick auf andere Kulturen, sondern auch auf die eigene Perspektive.