16/10/2026
🔍 Tag der Forschung: „KI-Ansätze der Zukunft"
Wie lässt sich Künstliche Intelligenz in Unternehmen verantwortungsvoll und wirtschaftlich sinnvoll einsetzen? Darum ging es beim Tag der Forschung, den wir gemeinsam mit der Rheinische Hochschule Köln veranstaltet haben. Der Vortrags-, Präsentations- und Diskussionstag bringt jedes Jahr im September Forschung und interessierte Unternehmen zusammen.
Schwerpunkte waren die Methodik hinter KI und die Frage, wie sich ihren Grenzen begegnen lässt. Prof. Dr. Willi Nüßer, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer an der FHDW, machte deutlich, warum der Mensch unverzichtbar bleibt: „KI braucht den Menschen. Aktuelle KI hat prinzipbedingt kein Wissen um die Welt, kein eigenes Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge und keine ethischen Beweggründe."
Diskutiert wurden außerdem der wachsende Ressourcenverbrauch der Modelle und der Umgang mit fehlerhaften Ergebnissen. Ob sich eine Fehlerquote wirtschaftlich und ethisch akzeptieren lässt, sei eine Bewertungsfrage, die man nicht mehr technisch lösen könne. Nüßers Fazit: „Es geht darum, die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zu nutzen, aber gleichzeitig ihre Grenzen zu verstehen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen."
Wie KI konkret helfen kann, zeigten Studierende der FHDW in Bergisch Gladbach. Sie präsentierten ein KI-Modell, das auf Basis von Pegelstands- und Wetterdaten zuverlässige Hochwasserprognosen erstellt. Campusleiter Peter Tutt sagt dazu: „Das Projekt zeigt, wie sich mit KI reale Probleme lösen lassen. Genauso wichtig ist, dass die Studierenden lernen, solche Ergebnisse kritisch einzuordnen."
Vielen Dank an die Rheinische Hochschule Köln für die Zusammenarbeit und an alle, die dabei waren und mitdiskutiert haben! 👏