16/06/2026
Beim diesjährigen Symposion des Neuburger Gesprächskreises standen Aufsteigerregionen aus verschiedenen Teilen der Welt sowie die Frage im Fokus, was man voneinander lernen kann – im Hinblick auf Innovationsbedingungen in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft sowie Wissenschaft. Unter dem Titel „Hidden Regions & Champions – Wie Diplomatie und Wissen neue Märkte erschließen“ brachte die Veranstaltung auf Schloss Neuburg Vertreterinnen und Vertreter aus Diplomatie, (über)regionaler Wirtschaft und der Universität Passau zusammen, um gemeinsam den Blick auf Entwicklungen in Äthiopien, Israel, Kanada und der Ukraine zu werfen und zu diskutieren, welche Lehren aus den Beispielen der „Hidden Champions“ für globale Entwicklungen gezogen werden können.
Um das eigene Potenzial auf europäischer Ebene zu entfalten, seien pragmatische Lösungen und Zusammenarbeit zwischen den Regionen in einzelnen Länder von großer Bedeutung. In der Podiumsdiskussion mit den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Regionen wurde deutlich: Es braucht immer auch Projekte in Regionen, die Vernetzung auf nationaler wie internationaler Ebene ermöglichen und dadurch Weiterentwicklungen fördern – sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft. Bayerische Vertretungen in aller Welt fungieren als Türöffner, um neue Märkte zu erschließen und Partnerschaften in der Wissenschaft zu fördern.“
Als Alumni der Universität Passau waren sich die Panelisten einig: Ihre Alma Mater hat neben Fachkenntnissen und Fremdsprachenkompetenz die notwendige interkulturelle Kompetenz und Offenheit vermittelt und als Türöffner für eine diplomatische Karriere fungiert: „Darauf können wir stolz sein: Die Universität Passau verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit einer Ausbildung, die weit über das Studium hinausträgt.“, betonte S.E. Prof. Dr. Martin Selmayr, Botschafter der Europäischen Union beim Heiligen Stuhl, beim Souveränen Malteserorden, bei den Vereinten Nationen in Rom und bei der Republik San Marino.