15/06/2020
BRANDSTUVE: Frau Karliczek lässt sich für eine Hilfe feiern, die keine Hilfe ist.
Auf der heutigen Pressekonferenz ließ die Bildungsministerin verlautbaren, dass durch das Unterstützungspaket das soziale Sicherungsnetz engmaschiger wird. Wir fragen uns, von welchem sozialen Sicherungsnetz die Ministerin spricht? Derzeit erhalten gerade einmal 13 % der Studierenden BAföG. Da hilft auch das Hochsetzten der Förderdauer, um ein Semester das nur auf Antrag und nicht pauschal passiert, nicht. Der Großteil der Studierenden wird in einen, nur in der Eingangsphase zinsfreien, Kredit gezwungen – der die Studierenden zwingt Schulden aufzunehmen. Und auch die Soforthilfe von bis zu [sic!] 500 € ist keine echte Hilfe. 500€ reichen nicht um den Lebensbedarf zu decken, und weichen etwa vom KfW-Kredit mit 630€ und dem BAföG Höchstsatz von 850€ ab. Auch sind die Mittel für die Soforthilfe weit aus zu eng bemessen: Wenn 66.666 Studierende drei Monate lang 500€ erhalten, ist der Topf leer. Das ist angesichts der rund 1 Mio. Studierenden in finanziellen Nöten eine Farce. Auch eine Frechheit ist es, das Konzept als schnell und unbürokratisch zu bezeichnen. Erst am 25.06. soll das Bearbeitungstool fertig sein, um die Studierenden zu unterstützen. Angesichts der seit Mitte März fortdauernden Forderung nach einer Unterstützung für die Studierenden, ist die Bezeichnung einer „Sofort-“Hilfe mehr als irreführend.
Damit die Corona-Krise nicht zur Bildungskatastrophe wird, gehen wir am 20.06. in Berlin auf die Straße! Treffpunkt ist der Hauptbahnhof (Washingtonplatz), 14 Uhr. Zur Sicherheit: Absolute Maskenpflicht! Abstand halten! Vorsicht bei der Anreise! Es wird ein strenges Hygienekonzept geben.
Frau Karliczek lässt sich für eine Hilfe feiern, die keine Hilfe ist.
Auf der heutigen Pressekonferenz ließ die Bildungsministerin verlautbaren, dass durch das Unterstützungspaket das soziale Sicherungsnetz engmaschiger wird. Wir fragen uns, von welchem sozialen Sicherungsnetz die Ministerin spricht? Derzeit erhalten gerade einmal 13 % der Studierenden BAföG. Da hilft auch das Hochsetzten der Förderdauer, um ein Semester das nur auf Antrag und nicht pauschal passiert, nicht. Der Großteil der Studierenden wird in einen, nur in der Eingangsphase zinsfreien, Kredit gezwungen – der die Studierenden zwingt Schulden aufzunehmen. Und auch die Soforthilfe von bis zu [sic!] 500 € ist keine echte Hilfe. 500€ reichen nicht um den Lebensbedarf zu decken, und weichen etwa vom KfW-Kredit mit 630€ und dem BAföG Höchstsatz von 850€ ab. Auch sind die Mittel für die Soforthilfe weit aus zu eng bemessen: Wenn 66.666 Studierende drei Monate lang 500€ erhalten, ist der Topf leer. Das ist angesichts der rund 1 Mio. Studierenden in finanziellen Nöten eine Farce. Auch eine Frechheit ist es, das Konzept als schnell und unbürokratisch zu bezeichnen. Erst am 25.06. soll das Bearbeitungstool fertig sein, um die Studierenden zu unterstützen. Angesichts der seit Mitte März fortdauernden Forderung nach einer Unterstützung für die Studierenden, ist die Bezeichnung einer „Sofort-“Hilfe mehr als irreführend.
Damit die Corona-Krise nicht zur Bildungskatastrophe wird, gehen wir am 20.06. in Berlin auf die Straße! Treffpunkt ist der Hauptbahnhof (Washingtonplatz), 14 Uhr. Zur Sicherheit: Absolute Maskenpflicht! Abstand halten! Vorsicht bei der Anreise! Es wird ein strenges Hygienekonzept geben.