Moses Mendelssohn Zentrum

Moses Mendelssohn Zentrum Interdisziplinäre Forschungseinrichtung zu europäisch-jüdischen Themen der Vergangenheit und Gege

Das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) ist ein interdisziplinär arbeitendes wissenschaftliches Forschungszentrum, das historische, philosophische, religions-, literatur- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung betreibt. Als An-Institut der Universität Potsdam ist es maßgeblich am Studiengang "Jüdische Studien/Jewish Studies" beteiligt. The Moses Mendelssohn Cen

ter for European-Jewish Studies (MMZ) is an interdisciplinary scientific research center conducting fundamental historical, philosophical, religious, literary and social-scientific research. As an affiliated institute of the University of Potsdam, it is significantly involved in its "Jüdische Studien / Jewish Studies" program.

Neue Veröffentlichung: Der Aufsatz „Zwischen Integration und Ausgrenzung. Bundesrepublik Deutschland: 1953 bis 1964“ von...
18/05/2026

Neue Veröffentlichung:

Der Aufsatz „Zwischen Integration und Ausgrenzung. Bundesrepublik Deutschland: 1953 bis 1964“ von Gideon Botsch und Barbara Manthe ist erschienen in dem Sammelband "Deutschlands Radikale Rechte", der von Martin Langebach herausgegeben und von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht wurde.
Gideon Botsch (Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle) und Barbara Manthe (Historikerin und Autorin zu Rechtsextremismus) widmen sich in ihrem Kapitel "Bundesrepublik Deutschland: 1953 bis 1964. Zwischen Integration und Ausgrenzung" der radikalen Rechten und ihrer Geschichte in Deutschland.
Zu finden ist dieser Aufsatz auf den Seiten 78 - 115.

Das Werk: https://www.bpb.de/.../577582/deutschlands-radikale-rechte/

Neue Veröffentlichung: Der Aufsatz „Zwischen Integration und Ausgrenzung. Bundesrepublik Deutschland: 1953 bis 1964“ von...
13/05/2026

Neue Veröffentlichung:

Der Aufsatz „Zwischen Integration und Ausgrenzung. Bundesrepublik Deutschland: 1953 bis 1964“ von Gideon Botsch und Barbara Manthe ist erschienen in dem Sammelband "Deutschlands Radikale Rechte", der von Martin Langebach herausgegeben und von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht wurde.

Gideon Botsch (Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle) und Barbara Manthe (Historikerin und Autorin zu Rechtsextremismus) widmen sich in ihrem Kapitel "Bundesrepublik Deutschland: 1953 bis 1964. Zwischen Integration und Ausgrenzung" der radikalen Rechten und ihrer Geschichte in Deutschland.

Zu finden ist dieser Aufsatz auf den Seiten 78 - 115.

Das Werk: https://www.bpb.de/shop/buecher/zeitbilder/577582/deutschlands-radikale-rechte/

In der Reihe "Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart" stellt Marie Müller-Zetzsche am 19.5. ihr Buch Erneuerun...
12/05/2026

In der Reihe "Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart" stellt Marie Müller-Zetzsche am 19.5. ihr Buch Erneuerung der alten Rechten in der Topographie des Terrors vor. Die Studie über rassistische und nationalistische Diskurse in der Bundesrepublik und Frankreich bis 1971 entstand am Moses Mendelssohn Zentrum. Moderiert wird der Abend von Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der Veranstaltung „Vom Recht auf DaSein. Ein Gespräch über Albert Camus ...
12/05/2026

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der Veranstaltung „Vom Recht auf DaSein. Ein Gespräch über Albert Camus und seine Bedeutung für unsere Gegenwart“ im Rahmen des Jüdischen Salon Berlin. Der Jüdische Salon im Grünen Salon ist ein Projekt der KIgA e.V.

Der Abend am 13. Mai 2026 ist bereits ausverkauft.

Unsere Mitarbeiterin Yael Kupferberg, die die Moderation des Abends übernimmt, spricht mit Dan Diner und Doron Rabinovici.

Albert Camus, Stockholm, Dezember 1957
„In den Straßenbahnen von Algier werden Bomben gelegt. Meine Mutter könnte in einer dieser Bahnen sein. Wenn das Gerechtigkeit ist, dann ziehe ich einer solchen Gerechtigkeit das Leben meiner Mutter vor.“
In dieser Zuspitzung verdichtet sich ein Konflikt zwischen Gerechtigkeitsversprechen und existenzieller Erfahrung. Sie lässt sich auch als eine jüdische Konstellation erkennen. Konstellationen, in denen sich Allgemeines und Besonderes aneinander reiben, hat der Historiker Dan Diner seinen Werken erkenntnisleitend zugrunde gelegt. Doron Rabinovici richtet in seinen Romanen und Essays den Blick auf die Gegenwart jüdischer Existenz in Europa wie in Israel. Was heißt heute jüdisch zu denken, zu sprechen und zu schreiben - womöglich gar zu handeln?

Wir freuen uns auf ein anregendes Gespräch über Albert Camus und seine Bedeutung für die Herausforderungen unserer Gegenwart.

Neue Staffel und Folge online!In dieser Staffel wollen wir die globalen Wege deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erkund...
08/05/2026

Neue Staffel und Folge online!

In dieser Staffel wollen wir die globalen Wege deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erkunden, die besonders nach 1933/38 aus ihren Herkunftsländern emigrieren oder fliehen mussten. Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, wie diese heterogene Gruppe ihren Alltag an Orten wie Buenos Aires, Haifa, London, New York oder Shanghai gestaltete, lokale und transnationale Gemeinschaften aufbaute und mit ihrer deutsch-jüdischen Herkunft nach der Schoa umging.

Für unsere erste Folge konnten wir die Historikerin Atina Grossmann aus New York gewinnen. Mit ihrem feinen Gespür für vergessene Akteur:innen und Orte nimmt sie seit mehreren Jahren die Zufluchtsorte deutschsprachiger Jüdinnen und Juden im sogenannten Globalen Süden in den Blick, die von der Forschung lange übersehen wurden. Für Atina Grossmann verbindet sich mit diesen oft vergessenen Geschichten nicht nur ein Forschungsinteresse, sondern auch das Schicksal ihrer Eltern: Sie waren selbst deutsch-jüdische Geflüchtete gewesen, die Berlin 1935 verlassen mussten und sich nach mehreren Zwischenstopps in Asien schließlich in den USA niederließen. In unserem Gespräch erfahren Sie mehr über Atina Grossmanns Familiengeschichte und ihre Forschung sowie darüber, wie beide miteinander verbunden sind.
Atina Grossmann ist darüber hinaus Mitglied des Fachbeirats im Publikationsprojekt „Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora“. Auf das internationale Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Leo Baeck Institut und seiner Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft am MMZ realisiert wird, kommen wir ebenfalls zu sprechen.
Atina Grossmann erweist sich somit gleich in mehrfacher Hinsicht als eine ideale Gesprächspartnerin, und wir freuen uns sehr, die neue Staffel mit ihr zu eröffnen.

Die Auftaktfolge zur Staffel finden Sie unter diesem Link:
https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/98-18-0-remapping-rurvival-atina-grossmann-ueber-deutsch-juedische-fluchterfahrungen

08/05/2026

Heute vor 81 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Aus diesem Anlass haben wir Vorträge der Konferenz „80 Jahre Kriegsende: Jüdische Perspektiven auf Neuanfänge in Deutschland und Europa in der Nachkriegszeit“, die letztes Jahr stattfand, für Sie online gestellt.

Die internationale Konferenz wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des LBI aus Anlass des 80. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa im Schloss Glienicke ausgerichtet.

Auf der Konferenz wurden jüdische Perspektiven auf existenzielle, gesellschaftliche, wirtschaftliche und intellektuelle Neuanfänge im ideologisch-politisch geteilten Deutschland und Europa bis zum Bau der Mauer im Jahr 1961 beleuchtet. Es wurden Erfahrungswelten jüdischer Rückkehrer und Displaced Persons sowie die Arbeit von Hilfsorganisationen vorgestellt.
Darüber hinaus wurden jüdische Identitäts- und Entscheidungsfindungen im Kontext der sich wandelnden europäischen Gesellschaften aufgezeigt und Fragen der Wiedergutmachung, der Abrechnung mit Nationalsozialisten sowie der justiziellen Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen diskutiert.

Die Vorträge finden Sie unter: https://vimeo.com/showcase/11960610
Hier können Sie sich über die Konferenz informieren:
https://www.mmz-potsdam.de/aktuelles/veranstaltungen/2025/80-jahre-kriegsende-juedische-perspektiven-auf-neuanfaenge-in-deutschland-und-europa-der-nachkriegszeit

Das Reel wurde uns von Frau Annika Duin zur Verfügung gestellt- vielen Dank!

Am kommenden Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr setzt das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam die neue Veranstaltungsreihe zum...
07/05/2026

Am kommenden Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr setzt das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam die neue Veranstaltungsreihe zum Thema "Gesellschaft und Judentum heute" fort. Gesprächspartnerin an diesem Abend im MMZ wird Judith Kessler (Berlin) sein, Journalistin, Sozialwissenschaftlerin, Aktivistin in der jüdischen Bildungsbewegung "Limmud" u.a.m. Wir kommen ins Gespräch mit ihr zum Thema: "Cross Culture" auf schwimmender Bühne - das Jüdische Kulturschiff "MS Goldberg."

Anmeldungen sind erwünscht unter: [email protected]
Eintritt frei.

Am 9. Mai findet der 13. Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm statt, bei dem auch das MMZ wieder vertret...
06/05/2026

Am 9. Mai findet der 13. Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm statt, bei dem auch das MMZ wieder vertreten sein wird. Unsere Kollegin Lisa Sophie Gebhard wird von 13–14 Uhr das Diaspora-Projekt vorstellen. Es widmet sich den Erfahrungen deutschsprachiger Jüdinnen und Juden nach ihrer Flucht und fragt, wie sie und ihre Nachkommen an Orten wie Haifa, São Paulo, New York oder Shanghai ihren Alltag gestalteten, lokale und transnationale Gemeinschaften aufbauten und mit ihrer deutsch-jüdischen Herkunft nach der Schoa umgingen. Mehr dazu und, was Paddington Bär damit zu tun hat, erfahren Sie beim Vortrag.

Bildbeschreibung:
Ehepaar beim Lesen der Zeitschrift Aufbau in den USA; Leo Baeck Institut New York. Kofferaufkleber für die sogenannten Kindertransporte, 1938; Jüdisches Museum Berlin. Love from Paddington von Michael Bond, Illustration: Bob Alley.

Die Collage wurde mittels Künstlicher Intelligenz erstellt.

Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen aus dem In- und Ausland kamen bei der Tagung „Fragile Lifelines: Organized Refu...
22/04/2026

Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen aus dem In- und Ausland kamen bei der Tagung „Fragile Lifelines: Organized Refugee Transportation and Rescue Missions since the 1930s” zusammen. Der Bericht zur Konferenz von Anfang November 2025 ist jetzt auf dem Portal „H/Soz/Kult“ erschienen.

Durch die Verknüpfung von historischer Analyse und Kontextualisierung mit
gegenwartsbezogener Perspektive wurden sowohl langfristige Strukturen von Flucht, Transport und Mobilität als auch humanitäre Ideale sowie Spannungen zwischen staatlichen Interessen und denen Geflüchteter beleuchtet.

Die Tagung wurde gemeinsam von Carolin Liebisch-Gümüş (Leibnitz-Zentrums für Zeithistorische Forschung) und Julia Kleinschmidt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Moses Mendelssohn Zentrum) organisiert. Den Bericht haben studentische Mitarbeiter:innen beider Institute verfasst.

Zu finden über den Link in der ZZF-Bio (Aktuelle Medienbeiträge).

Stellenausschreibung wiss. Mitarbeiter:In (m/w/d): „Jüdische Gegenwart in Deutschland – Diversität zeigen, sehen, verste...
20/04/2026

Stellenausschreibung wiss. Mitarbeiter:In (m/w/d):
„Jüdische Gegenwart in Deutschland – Diversität zeigen, sehen, verstehen“.
WiMi-Stelle, 100% TVL 13.

Das MMZ sucht unter Vorbehalt der Förderzusage durch das BMFTR für das Verbund-Projekt „Unlearning Antisemitism – Jüdische Erzählungen in der deutschen Gesellschaft“ ein:e Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in.
Das Teilprojekt: „Jüdische Gegenwart in Deutschland – Diversität zeigen, sehen, verstehen“ sieht vor, eine neue Interviewsammlung zur 2. und 3. Generation der Jüdinnen und Juden in der DDR und dem Gegenwartsjudentum zu erstellen. In einem dreiköpfigen Team innerhalb des MMZ und gemeinsam mit einem Praxispartner wird auf dieser Materialbasis ein Modulpaket für die Schulbildung der Sekundarstufe I und II erstellt.

Die Stelle ist auf maximal drei Jahre befristet. Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-Länder. Stellenantritt ist zum nächst möglichen Zeitpunkt (Projektbeginn voraussichtlich 01.05.2026, Stellenantritt nicht später als 01.08.2026).

Die vollständige Ausschreibung finden Sie auf unserer Webseite unter: https://www.mmz-potsdam.de/aktuelles/meldungen/2026/stellenausschreibung-wiss-mitarbeiter-in-m-w-d

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (u.a. ein max. 2-seitiges Anschreiben, einen Lebenslauf und relevante Zeugnisse/Zertifikate) richten Sie bitte in elektronischer Form und in einem einzigen PDF-Dokument unter Verwendung des Betreffs „Un_An_MMZ“ bis 29.04.2026 an:

Prof. Dr. Miriam Rürup, [email protected]

Bei Fragen wenden Sie sich gerne per Mail an Julia Kleinschmidt: [email protected]

Adresse

Am Neuen Markt 8
Potsdam
14467

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