07/12/2022
Design Thinking ist wertlos …
Es stimmt: Prozesse ohne vordefinierte Indikatoren und Messwerte lassen sich nicht in eine Tabelle pressen, ihre Betriebswirtschaftlichkeit lässt sich damit schwerer definieren. Dabei messen weniger als 20 % der Design Thinking-Praktizierenden ihren Prozess. 50 % planen allerdings, die Messung für die Zukunft ein (1). Wie lässt sich ein Arbeitsprozess untersuchen, einschätzen und messbar machen, wenn das „alte System“ ihn nicht kennt?
Design-Thinking-Teams müssen selbst ihre Messkriterien erstellen.
TeilnehmerInnen der Masterclass: “Measuring what Counts: Exploring Possibilities for Assessing the Impact of Design Thinking” haben mit Jan Schmiedgen und Selina Mayer erarbeitet, welche Faktoren sich anbieten und wie die Einschätzung Design Thinking basierter Arbeit mittels Daten, anstatt Gefühlen, indexiert werden kann.
Erkenntnisse: Es ist wichtig, nicht nur den bereits durchlaufenen Prozess bei der Messung zu beachten ("Rückblick"-Metriken), sondern auch darauf zu achten, was gerade geschieht ("Vorausblick"-Metriken)!
Metriken sollten auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden. Was messen sie auf der Ebene des Einzelnen, des Teams oder des Projekts?
Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, zu wissen, was man erreichen will, und Wege zu finden, seine Fortschritte zu verfolgen.
Mit den Masterclasses im Zertifizierungsprogramm möchten wir den Teilnehmenden einen Ausflug in weitere Disziplinen, Methoden sowie praktischen Anwendungen bieten. Design Thinking lebt davon, mit einem offenen Geist an Herausforderungen heranzutreten.
Der Blick über den eigenen Horizont hinaus, schafft neue Perspektiven – und gerade das ist unverzichtbar.
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(1): Chapter: Impact and Measurement: Assessing the Value of Design Thinking to Organizations" by Dr. Martin Schwemmle & Selina Mayer
In Stefanie, G., Falk, U., & Danielly, de P. (2022). Design Thinking: a Global Study on Implementation Practices in Organizations Past-Present-Future.