Studentische Initiative der Vergleichenden Kulturwissenschaft

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Studentische Initiative der Vergleichenden Kulturwissenschaft Die Studentsche Initiative der VKW hält euch auf dem Laufenden über Feste, Aktivitäten sowie Gastvorträge und andere Neuigkeiten.

Herzlich Willkommen …

… auf der Seite der Studierendenvertretung der Vergleichenden Kulturwissenschaft! Die gewählte Studierendenvertretung bemüht sich einerseits, das studentische, soziale und kulturelle Leben an der Universität lebendiger und bunter zu gestalten (siehe Veranstaltungskalender unten), sowie auch als Vermittler zwischen Studierenden und DozentInnen zu fungieren. Wir würden uns sehr freuen, Dich bei unseren Aktivitäten begrüßen zu dürfen, und stehen jederzeit für Fragen und Kritik zur Verfügung. Schau doch einfach einmal bei einem Stammtisch vorbei oder schreib uns eine Mail! Denn das Studium ist das, was Du draus machst.

🌟  Das ist er, der aktuelle Semesterkalender der Studentischen Initiative! Wir haben ein breites Angebot für euch vorber...
20/10/2026

🌟 Das ist er, der aktuelle Semesterkalender der Studentischen Initiative! Wir haben ein breites Angebot für euch vorbereitet, sodass für jede*n etwas dabei ist.
Heute Abend findet unsere erste offene Initiativen Sitzung in unserem Büro PT 3.0.50. ab 18:00 statt. Wir freuen uns immer über neue Gesichter und frischen Wind, falls ihr Interesse habt mal unverbindlich reinzuschnuppern.
Eure Initiative 🌟

Du bist VKW-Ersti und hast Lust das Fach direkt aus einer praktischen Perspektive kennenzulernen und gleichzeitig deine ...
05/10/2026

Du bist VKW-Ersti und hast Lust das Fach direkt aus einer praktischen Perspektive kennenzulernen und gleichzeitig deine ersten Exkursionspunkte zu sammeln? Dann ist diese Erstsemesterexkursion genau das richtige für dich. Sie richtet sich bevorzugt an Erstsemesterstudent*innen und bringt dir 3 ECTS! Wir besuchen und erforschen zusammen das Freilandmuseum Oberpfalz drei Tage lang. Alle weiteren Infos findest du auf der Lehstuhlwebseite. Dort ist auch schon das aktuelle Exkursionsangebot verfügbar.
Also schau dort gerne mal vorbei.

Du bist VKW-Ersti und hast Bock das Fach und andere Studis direkt mal kennenzulernen?Dann schau doch bei unserem Ersti-P...
03/10/2026

Du bist VKW-Ersti und hast Bock das Fach und andere Studis direkt mal kennenzulernen?

Dann schau doch bei unserem Ersti-Programm vorbei!!

Am 07.10. findet die offizielle VKW Erstsemesterbegrüßung des Lehrstuhlteams von 16-17 Uhr in H4 statt. Im Anschluss bieten wir eine zwanglose Campusführung an, bei der ihr euch austauschen könnt während ihr den Campus der Uni Regensburg näher kennenlernt.

Am 08.10. bietet die Fachschaft Sprache Literatur Kultur ein buntes Programm für alle Erstsemester der Fakultät an. Hier helfen wir euch gerne ab 16:30 bei eurer Stundenplangestaltung. Treffpunkt: H12.

Am 15.10. treffen wir uns im Rahmen eines Barabends in der „Geflickten Trommel“ ab 18 Uhr!

WIR FREUEN UNS AUF DICH!

Eure Studentische Initiative

Museen sammeln, bewahren und erforschen Zeugnisse materieller Kultur aus Vergangenheit und Gegenwart und stellen diese i...
22/09/2026

Museen sammeln, bewahren und erforschen Zeugnisse materieller Kultur aus Vergangenheit und Gegenwart und stellen diese in den Mittelpunkt ihrer Vermittlungsarbeit. Insbesondere Museen, die einen alltagskulturellen Schwerpunkt haben, dient vornehmlich die kulturwissenschaftliche Sachkulturforschung als Grundlage für das Sammeln und das Ausstellen von Sachzeugnissen. Während in der Vergangenheit oft wertende Vorstellungen – so schön, so alt, so selten – oder Typologien und Provenienzen museale Sammlungs- und Ausstellungspraxen prägten, werden gegenwärtig
Sachzeugnisse als vielschichtige Symbol- und Zeichensysteme verstanden, deren dynamischer
Bedeutungsgehalt maßgeblich von kulturell determinierten Annotationen und Reziprozitäten abhängt. Die kulturwissenschaftliche Sachkulturforschung analysiert folglich nicht nur objektimmanente Eigenschaften wie Material oder Herstellung, sondern deutet Kontexte, Subjekt-Objekt-Beziehungen und Objektsemantiken über den gesamten Objektlebenszyklus aus. So kann etwa ein aufwendig bemaltes Aufbewahrungsmöbel im Laufe seines Bestehens repräsentativer Teil einer Aussteuer, ein Hühnerstall oder - mit vom Antiquitätenhandel zertifizierter Aura des Authentischen - Bestandteil einer das Rustikale inszenierenden Bauernstube im Keller eines Einfamilienhauses sein. Aus museologischer Sicht liegt die Herausforderung darin, die im Museum sich manifestierende Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
kuratorisch sinnvoll und nachvollziehbar den Besuchenden zu vermitteln. Dieses Seminar gliedert sich in zwei Abschnitte. Zunächst vermittelt es die grundlegenden Begriffe, Sichtweisen und Methoden der kulturwissenschaftlichen Sachkulturforschung und der musealen Vermittlungs- und Ausstellungspraxis. Im Anschluss erforschen die Teilnehmenden ein individuelles Sachzeugnis und entwickeln auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse ein Ausstellungs- und
Vermittlungskonzept für „ihr“ Objekt. Die Teilnehmenden erwerben dabei fundierte Kenntnisse über museales Story Telling, Objektpräsentation, Konservierung, Texterstellung und Ausstellungsgestaltung.

„Eene meene mei, flieg los Kartoffelbrei“: Mit Bibi Blocksberg wurde die Hexe im deutschsprachigen Kinderzimmer zur eige...
21/09/2026

„Eene meene mei, flieg los Kartoffelbrei“: Mit Bibi Blocksberg wurde die Hexe im deutschsprachigen Kinderzimmer zur eigensinnigen, manchmal überforderten, aber sympathischen Identifikationsfigur; Buffy und Sabrina erschienen hingegen als jugendliche Heldinnen zwischen Alltag, romantischem Begehren und übernatürlicher Verantwortung. Heute zirkuliert die Hexe als gleichsam ästhetische, spirituelle und konsumierbare Figur: auf TikTok, in urbanen Räumen (Hegner 2019), in Selfcare-Routinen, auf Etsy zwischen Tarot-Decks, Schutzamuletten oder „Spell Jars“. Sie fungiert als Symbol weiblicher Macht, als Projektionsfläche für Angst, als kommerzialisierte Lifestyle-Figur oder als selbstermächtigende Akteurin. Vor allem aber ist die Figur eng mit realen Gewaltgeschichten verwoben: In den frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen, denen in Europa zwischen 40.000 und 60.000 Menschen zum Opfer fielen, griffen juristische, soziale und geschlechtliche Ordnungen ineinander (Behringer 2006). Seit den 1980er-Jahren haben feministische Perspektiven die Hexe verstärkt als Figur gelesen, in der sich patriarchale Ordnungsvorstellungen, Misogynie und die Abwertung weiblich konnotierten Wissens spiegeln (Graichen 1986; Hauschild 1987). Gegenwärtige Formen des Reclaiming – von Wicca und neopaganen Praktiken bis zu urban witchcraft – greifen die Hexe als widerständige, selbstbestimmte und handlungsfähige Figur auf, bewegen sich aber zugleich im Spannungsfeld von Plattformökonomie und Ästhetisierung. Das Seminar nähert sich der Hexe als kultureller Figur zwischen Erzähltradition, Verfolgungsgeschichte, Populärkultur und gegenwärtiger (feministischer) Praxis. Gefragt wird danach, wie die Hexe jeweils hervorgebracht, bewertet, verkörpert, vermarktet und angeeignet wird. Methodisch kommen medienanalytische Zugänge ebenso infrage wie ethnografische Beobachtungen, qualitative Interviews, Objektanalysen und digitale Ethnografie. Ziel ist es, die Hexe nicht als stabile Gestalt, sondern als kulturelle Figuration zu verstehen, in der historische Gewalt, populäre Fantasie, feministische Kritik und gegenwärtige Selbstentwürfe zusammenlaufen.

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Der Intensivkurs behandelt eine kleine Auswahl zentraler kulturtheoretischer Texte, die bei der Konzeptionund Bearbeitun...
20/09/2026

Der Intensivkurs behandelt eine kleine Auswahl zentraler kulturtheoretischer Texte, die bei der Konzeption
und Bearbeitung kulturwissenschaftlicher Forschungsfragen – auch im Hinblick auf anstehende
Abschlussarbeiten – extrem hilfreich sein können. Dabei geht es u.a. um die Frage nach der sozialen Konstruktion der Wirklichkeit (Berger/Luckmann), um den Zusammenhang von Habitus, Feld und Kapital (Bourdieu), um Diskurstheorie und Subjektivierung (Foucault), um Rassismus und Nationalismus (Hall,
Balibar) sowie poststrukturalistische Gendertheorie (Butler). Darüber hinaus werden wir die Frage diskutieren, was Kulturtheorien überhaupt sind und was sie leisten sollen.

Das Seminar widmet sich einem wichtigen Praxis- und Berufsfeld der Kulturvermittlung: der Stadtführung.Wir reflektieren ...
20/09/2026

Das Seminar widmet sich einem wichtigen Praxis- und Berufsfeld der Kulturvermittlung: der Stadtführung.
Wir reflektieren das touristische Format der city tour und entwickeln darüber hinaus kulturwissenschaftlich informierte Stadtrundgänge in Regensburg, die auch wenig beachtete Aspekte des städtischen Lebens mit einbeziehen. Wir erkunden z.B. politische Architektur, Denkmäler, Parkhäuser Kirchenräume, Friedhöfe, Bildungseinrichtungen, Wohnsiedlungen und die städtische Peripherie, experimentieren mit Ort und Atmosphäre, mit Text und Kontext, Geschichte und Gegenwart. Eine Leitidee ist dabei, die Stadt als sozialen und kulturellen Raum „lesbar“ zu machen.

Rolex, Balenciaga, Chanel, Rolls Royce, 5-Sterne-Hotels und Apple-Smartphones oder Dubai-Schokoladeund Freizeit: Was wir...
19/09/2026

Rolex, Balenciaga, Chanel, Rolls Royce, 5-Sterne-Hotels und Apple-Smartphones oder Dubai-Schokolade
und Freizeit: Was wird heute als Luxus bezeichnet? Und von wem? Wann werden Dinge, Praxen oder
Erfahrungen als exklusiv, begehrenswert und geschmackvoll wahrgenommen – und wann als überflüssig, protzig oder moralisch fragwürdig?
Luxus ist historisch nie nur eine Frage des Preises gewesen – er verweist auf soziale Ordnungen,
Vorstellungen von Rang, Geschmack, Maß, Verschwendung und Zugehörigkeit. In religiösen wie
moralischen Deutungen wurde luxuriöser Konsum zum einen immer wieder mit Gier, Hochmut oder
Maßlosigkeit assoziiert; zum anderen diente Luxus in höfischen, bürgerlichen und modernen
Konsumkulturen der Repräsentation von Macht, Status und kulturellem Kapital. Von höfischer Prachtentfaltung über koloniale Warenströme, bürgerliche Wohn- und Konsumkultur, Warenhäuser und Markenartikel bis hin zu gegenwärtigen Plattform- und Influencer-Ökonomien hat sich fortlaufend verändert, was als Luxus gilt und welchen gesellschaftlichen Bewertungen er unterliegt.
Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive fragt das Seminar, wie Luxus als kulturelle Praxis hergestellt,
erzählt, legitimiert und kritisiert wird. Mit Pierre Bourdieu lässt sich Luxus als Teil sozialer Distinktion untersuchen: Geschmack, Lebensstil und der Besitz, die Ablehnung oder die „richtige“ Verwendung bestimmter Güter können dazu beitragen, soziale Unterschiede sichtbar zu machen und zu stabilisieren (Bourdieu 1982). Auch klassische Überlegungen zu demonstrativem Konsum und Mode eröffnen Perspektiven darauf, wie Luxus zwischen Nachahmung, Abgrenzung und sozialer Anerkennung funktioniert (Simmel 1905). Luxusgüter können Zugehörigkeit markieren, aber auch Ausschluss erzeugen: Nicht alle können hohe Preise zahlen, nicht alle erhalten Zugang zu exklusiven Verkaufsstellen, limitierten Kollektionen oder besonderen Erfahrungsräumen. Das Seminar untersucht anhand eines breiten Quellenspektrums, das sich von Objekten über Interviews bis hin zu Social-Media-Beiträgen erstreckt, wie solche Trennlinien entstehen, erzählt und gerechtfertigt werden.

Ob das „Sammeln von Credit Points“ oder der abendliche Streak bei Duolingo – die Art und Weise, wie wirlernen, recherchi...
18/09/2026

Ob das „Sammeln von Credit Points“ oder der abendliche Streak bei Duolingo – die Art und Weise, wie wir
lernen, recherchieren, Probleme lösen oder uns im Studium zu Höchstleistungen motivieren, ist von
spielerischen Praxen, Logiken und Metaphern durchdrungen. So hat nicht zuletzt die Digitalisierung des studentischen Alltags eine Fülle an Spielformen, Spielzeugen und Spielweisen hervorgebracht
(Dippel/Fizek, 2017, 363f.), deren Grenzen und Möglichkeitsräume durch den Einsatz Künstlicher
Intelligenz gegenwärtig neu ausgelotet und erweitert werden.
Das Themenseminar kombiniert kulturtheoretische Zugänge zum Spielen als grundlegende Kulturtechnik
und eine Einarbeitung in den Forschungsgegenstand der Serious Games mit einem Gamification-Ansatz.
Ziel ist die KI-gestützte Entwicklung eines „Library Quests“, die Erstsemester spielerisch an die
kulturwissenschaftliche Literatur- und Bibliotheksrecherche heranführt, Informationskompetenzen schult und den Einsatz von Spielelementen als Motivations- und Lernanreiz erprobt (Eckardt/Kibler/Robra-Bissantz, 2016, 49). Dazu kooperiert der Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft mit der Universitätsbibliothek Regensburg. Unter Einbezug bibliothekswissenschaftlicher Expertise wird eine
interaktive Bildungsroute (aka Schnitzeljagd) entworfen, die KI als Werkzeug integriert und zu einer
reflexiven Auseinandersetzung mit ihren Potentialen und Herausforderungen im Kontext studentischer
Praktiken der Wissensaneignung und Wissensüberprüfung anregt. Das finale Konzept wird anschließend im Rahmen eines Aktionsabends mit Studienanfänger:innen erprobt und soll in zukünftige Grundkurse und Propädeutika eingebunden werden.

Adresse

Universitätsstraße 31
Regensburg
93053

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