Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock

Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock Die Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock ist eine Studentenverbindung am schönsten Studienort Deutschlands, Europas und der Welt. Seit 1883. Ein Leben lang.

Und: Wir beißen nicht, wir fechten nur. Die Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock ist aus einem Zusammenschluss der Burschenschaft Redaria Rostock (gegründet 1886) und der Berliner Burschenschaft Allemannia (gegründet 1883) entstanden. Seit 1994 verfügen wir über ein eigenes Verbindungshaus im Herzen der Hansestadt Rostock. Unser Redarenhaus bietet unseren Mitgliedern ein Studentenwohnheim mit

viel Platz zum Studieren, Leben und Feiern. Im Verbindungsleben unserer Burschenschaft lernen die Mitglieder, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst im Leben zu behaupten. Ganz nebenbei baut man sich zusätzlich ein starkes Netzwerk auf, lernt viele „Soft Skills“ und hat bei unzähligen Reisen und Feiern eine Menge Spaß. Die Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock ist im Schwarz-Roten-Verband (SRV) organisiert. Das heißt, wir haben eine besonders freundschaftliche Verbindung zu Burschenschaften an anderen Studienorten Deutschlands. Das sind die
- Burschenschaft Germania zu Würzburg,
- Alte Königsberger Burschenschaft Alemannia in Kiel,
- Münchener Burschenschaft Franco-Bavaria und
- Hamburger Burschenschaft Hansea-Alemannia. Der Wahlspruch der Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock lautet:
Gott, Ehre, Freiheit, Vaterland
Wahrhaft und wehrhaft, furchtlos und frei. Diese Begriffe versuchen wir mit Leben zu füllen. Jeden Tag. Wenn auch Du Teil einer starken Gemeinschaft werden willst, ein Studentenwohnheim in Rostock suchst, oder Dich allgemein über uns informieren möchtest, dann schau Dich auf dieser Seite um, abonniere unsere Social-Media-Auftritte auf Facebook und Twitter, besuche eine unserer nächsten Veranstaltungen oder kontaktiere uns direkt. Wir freuen uns auf Dich!

Heute vor 70 Jahren brach der erste Volksaufstand gegen die Herrschaft der SED und den sozialistischen Alleinherrschafts...
17/06/2023

Heute vor 70 Jahren brach der erste Volksaufstand gegen die Herrschaft der SED und den sozialistischen Alleinherrschaftsanspruch in der damaligen DDR aus. In den Tagen zuvor waren in Ostberlin Arbeiter gegen die Erhöhung ihrer Arbeitsnorm bei ausbleibender Lohnerhöhung auf die Straße gegangen. Nun begannen in der gesamten DDR die Belegschaften besonders der großen Betriebe eben diese zu bestreiken und sich zu Demonstrationszügen in die Innenstädte überall im Lande zu begeben. Zwischen einer halben und eineinhalb Millionen gingen wegen ihres Ärgers über die Bevormundung und Ausbeutung durch die aus KPD und SPD hervorgegangene Sozialistische Einheitspartei Deutschlands auf die Straße. In vielen Orten wurden die SED Organe hinweggefegt und so die Herrschaft des realexistierenden Sozialismus in Frage gestellt. Diese gewaltige Leistung beeindruckt umso mehr, da es damals keine zentralen Führungsfiguren des Aufstandes gab. Niemand hatte ihn geplant oder konnte ihn lenken. Die bisher einzig bekannte konkrete politische Forderung, die über die Senkung der Arbeitsnorm und Lebenshaltungskosten hinausging, verfasste die zentrale Streikleitung des Kreises Bitterfeld. Diese forderte darin:
Rücktritt der sogenannten Deutschen Demokratischen Regierung, die sich durch Wahlmanöver an die Macht gebracht hat
Bildung einer provisorischen Regierung aus den fortschrittlichen Werktätigen
Zulassung sämtlicher großer Parteien Westdeutschlands
Freie, geheime, direkte Wahlen in vier Monaten
Freilassung sämtlicher politischer Gefangener (direkt politischer, sogenannter Wirtschaftsverbrecher und konfessionell Verfolgter)
Sofortige Abschaffung der Zonengrenze und Zurückziehung der Volkspolizei
Sofortige Normalisierung des Lebensstandards
Sofortige Auflösung der sogenannten Volksarmee
Keine Repressalien gegen einen Streikenden
Die Regierung der DDR flüchtete sich nach Berlin-Karlshorst unter den Schutz der sowjetischen Truppen. Um 13 Uhr wurde für Berlin, und bald darauf auch für weitere 166 der 217 Landkreise der DDR der Ausnahmezustand durch die sowjetischen Behörden verhängt. Hierdurch übernahm die Sowjetunion die Regierungsgewalt und ließ in allen betroffenen Städten Truppen aufmarschieren. Insgesamt waren etwa 20.000 Rotarmisten und 8000 kasernierte Volkspolizisten (Vorgänger der NVA) an der Niederschlagung des Aufstandes beteiligt. Am 17. Juni wurden 34 Demonstranten und Zuschauer von Polizei und sowjetischen Truppen erschossen. Sieben Menschen wurden nach Todesurteilen hingerichtet. Insgesamt kam es im Zuge des Volksaufstandes zu 55 Todesopfern und 20 weitere Todesfälle sind nach wie vor ungeklärt.
Da die Niederschlagung nur durch sowjetische Truppen gelang, beschloss die SED, Vorgängerin der heutigen Partei Die Linke, die Einrichtung sogenannter Kampfgruppen der Arbeiterklasse, bewaffnete paramilitärische Einheiten, die aus gedienten Arbeitern der Betriebe gebildet wurden. Diese sollten die Betriebe bei einem erneuten Volksaufstand verteidigen und dann die Niederschlagung des Aufstandes unterstützen. Die Hoffnung, diese Einheiten würden im Aufstandsfalle auf Familie, Freunde und Kollegen schießen, erfüllte sich im Umsturzjahr 1989 nicht und trug so wesentlich zu Destabilisierung des Unrechtsregimes zwischen Elbe und Oder bei.
Der Satz, das Volk habe das Vertrauen der Regierung verscherzt, stammt von Berthold Brecht. Wörtlich schrieb er:
Nach dem Aufstand des 17. Juni
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands
In der Stalinallee Flugblätter verteilen
Auf denen zu lesen war, daß das Volk
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
Und es nur durch verdoppelte Arbeit
Zurückerobern könne. Wäre es da
Nicht doch einfacher, die Regierung
Löste das Volk auf und
Wählte ein anderes?
Der ehemalige Bürgerrechtler und spätere Bundespräsident Joachim Gauck war am 19.06.2016 der Meinung
„... da gibt es etwas, was wir heilen müssen, was wir verbessern müssen, wo wir miteinander neu diskutieren müssen. Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem...“
Wir als Burschenschaft setzen uns für die unbedingte Volksherrschaft in einem freien und geeinten Vaterland ein. Wir wollen, gleich Brecht, dass die Eliten dem Wohle des Volkes dienen und seinem Willen unterworfen sind, nicht umgekehrt. Und das schon 1815, 1819, 1832, 1848, 1871, 1919, 1949 und 1989!

Auch in diesem Jahr besuchten wir den Burschentag der Deutsche Burschenschaft in Eisenach.So trafen wir unsere Bundesbrü...
15/06/2022

Auch in diesem Jahr besuchten wir den Burschentag der Deutsche Burschenschaft in Eisenach.
So trafen wir unsere Bundesbrüder der Alte Königsberger Burschenschaft Alemannia in Kiel, sowie viele alte Bekannte aus ganz Deutschland wieder.
Nach einem sonnabendlichen Besuch der Wartburg und der Urburschenschafterfahne im Inneren, ging es dann auf den Metilstein für ein Weißweinfrühstück. Gemeinsam mit den Bundesbrüdern der Alte Königsberger Burschenschaft Alemannia in Kiel, Vertretern der Greifswalder Burschenschaft Rugia und Gymnasiale Burschenschaft Germania zu Kiel verbrachten wir, nach kurzer Wanderung, eine schöne Zeit mit bestem Blick auf die Wartburg.
Auf das Kulturprogramm folgte natürlich der Kommers und folglich der Ausklang des wohl burschenschaftlichsten Wochenendes des Jahres.
Unsere Aktivitas hat auch dieses Jahr, trotz Dachverbandslosigkeit, teilnehmen können und somit viele neue Erfahrungen mitgenommen und Kontakte geknüpft.

Wir wünschen auch auf diesem Wege der neuen Vorsitzenden Cimbria München alles Gute für Ihr Vorsitzjahr!


In den Waffen getrennt - im Streben vereint.Werdet aktiv!
25/02/2022

In den Waffen getrennt - im Streben vereint.

Werdet aktiv!

Am 18. Januar fand wie jedes Jahr die Reichsgründungskneipe unseres Rostocker Waffenrings statt.In diesem Jahr war es un...
19/01/2022

Am 18. Januar fand wie jedes Jahr die Reichsgründungskneipe unseres Rostocker Waffenrings statt.
In diesem Jahr war es uns wieder eine besondere Freude als Vorsitzende dieses Jubiläum auf unserem Haus begehen zu dürfen.
Wir begingen eine feuchtfröhliche Kneipe und konnten so die Gründung unseres Nationalstaats vor 151 Jahren gebührend feiern.

       #1801  #1871
18/01/2022

#1801 #1871

Am Samstag den 27. November begingen wir gemeinsam mit der Berliner Burschenschaft Gothia und der Burschenschaft Markoma...
11/12/2021

Am Samstag den 27. November begingen wir gemeinsam mit der Berliner Burschenschaft Gothia und der Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald eine Kreuzkneipe. In Anlehnung an unseren Fusionsbund, der Berliner Burschenschaft Allemannia, fand diese in Berlin statt.
Wir bedanken uns dahingehend nochmals bei der BB! Gothia für Ihre Räumlichkeiten.
Hoffentlich kann eine solche Veranstaltung alsbald wiederholt werden und somit eine neue Tradition in unserem "Norddeutschen Dreieck" begründet werden.

Am vergangenen Samstag erlebten einige Bundesbrüder einen sehr schönen Kommers der gymnasialen Burschenschaft Germania z...
21/11/2021

Am vergangenen Samstag erlebten einige Bundesbrüder einen sehr schönen Kommers der gymnasialen Burschenschaft Germania zu Kiel anlässlich ihres 31. Stiftungsfestes.
So wurde die Geschichte des Bundes in der Festrede beleuchtet und die enge Zusammenarbeit mit unseren Bundesbrüdern der Alte Königsberger Burschenschaft Alemannia in Kiel betont.
In Schülerverbindungen, wie der gymnasialen Burschenschaft Germania, beginnt die Ausbildung zu einem mündigen Staatsbürger bereits vor dem 18. Lebensjahr.
Wir danken für die uns zuteil gewordene Gastfreundschaft.
Auf ein blühe, wachse und gedeihe Gymnasiale Burschenschaft Germania zu Kiel zu Kiel!

Hoch bitte, fertig, los! Den eigenen Geist zu überwinden, Tapferkeit und Mut für ein höheres Ideal, das uns ein Leben la...
27/08/2021

Hoch bitte, fertig, los!

Den eigenen Geist zu überwinden, Tapferkeit und Mut für ein höheres Ideal, das uns ein Leben lang verbindet, beweisen. Das sind nur einige Gründe wieso sich drei unsere Bundesbrüder kürzlich erneut der Mensur stellten.
Als schlagende Burschenschaft pflegen wir das jahrhundertealte Akademische Fechten.
Brich den Bann der Bequemlichkeit, werde Redare!

Wir Redaren setzen uns seit Jahren für die Rettung Schiffbrüchiger ein. Aus diesem Grund organisierten wir den Kuchenbas...
23/08/2021

Wir Redaren setzen uns seit Jahren für die Rettung Schiffbrüchiger ein. Aus diesem Grund organisierten wir den Kuchenbasar für Die Seenotretter – DGzRS auf der Hansesail 2021. Dabei erreichten wir in diesem Jahr einen neuen Rekord mit einem Erlös von 1.500€. Den gesamten Erlös überreichten wir den Seenotrettern, um sie bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Die Seenotretter finanzieren sich übrigens ausschließlich durch Spenden und erfreuen sich deshalb über jede Unterstützung!

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“. Eine Aussage die nicht verlogener hätte sein können. Heute vor 60 Jah...
13/08/2021

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“. Eine Aussage die nicht verlogener hätte sein können. Heute vor 60 Jahren wurde die Teilung der Stadt Berlin mit Stacheldraht und Panzersperren vollzogen. Später folgten die Sprengungen und der Abriss von Häusern, um freies Schussfeld für die Schüsse zu haben auf Flüchtlinge aus dem real existierenden Sozialismus. Die Mauer stellt das Symbol der Deutschen Teilung schlechthin dar. Und auch deren Überwindung mit der Überwindung der Mauer 1989. Das Land wurde gespalten, Familien wurden zerrissen und wer Widerstand leistete, wurde eingesperrt.

Damals wurde das Volk als Spielball der Politik gespalten und in seinen Grundrechten beraubt.
Als Burschenschafter waren wir von diesen Zuständen alarmiert. Frei nach dem Spruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ beteiligten sich auch Bundesbrüder an der Unterminierung der Mauer, um so Mitbürgern ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.

Fortwährend setzen wir uns aktiv für ein demokratisches und freies Deutschland ein.

„Am Anfang steht die vollkommen richtige These, „Rassismus und Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ Da...
28/06/2021

„Am Anfang steht die vollkommen richtige These, „Rassismus und Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ Das Problem ist nur, dass die Gutdenkenden einseitig festlegen, was [das] ist. Sie haben schließlich die Moral und damit die Wahrheit per se auf ihrer Seite[.]“

Auch wenn wir in vielen Punkten anderer Ansicht als die ehemals große Partei Friedrich Eberts sind, erleben wir die beschriebene Entwicklung seit Jahrzehnten am eigenen Leib. Sei es drum, Burschenschafter wurden wir nicht, weil wir es uns in der Komfortzone bequem machen wollten, sondern, weil wir wie unseren Altvorderen für Freiheit streiten wollen. Gleich Evelyn Beatrice Halls Ausspruch „missbilligen wir, was Sie sagen, aber wir werden bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.

https://www.focus.de/politik/meinungsmacher/links-frei-die-kolumne-von-florian-post-was-darf-ich-denn-noch-sagen-fuer-meinungsfreiheit-kann-man-auch-mal-pruegel-beziehen_id_13431602.html

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