Corps Visigothia Rostock

Corps Visigothia Rostock Studentenverbindung im KSCV! Mehr Informationen unter www.corps-visigothia.de! Das Corps ist pflichtschlagend und farbentragend.

Das Corps Visigothia Rostock ist ein Corps (Studentenverbindung) im Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV), dem ältesten Dachverband deutscher Studentenverbindungen. Es vereint Studenten und ehemalige Studenten der Universität Rostock. Die Corpsmitglieder werden „Westgothen“ genannt.

Ein wenig verspätet wünschen wir allen Corpsbrüdern und Freunden u. lb. Visigothia ein frohes neues und erfolgreiches Ja...
06/01/2025

Ein wenig verspätet wünschen wir allen Corpsbrüdern und Freunden u. lb. Visigothia ein frohes neues und erfolgreiches Jahr 2025 und laden hiermit zum Whiskytasting am kommenden Freitag, den 10. Januar 2025 um 20 hct. Wir freuen uns auf euch. Natürlich ist auch für weitere Getränke und kleine Snacks gesorgt...

Bei einem Blick in unser Archiv fällt auf: Vor genau 130 Jahren endeten die Semesterberichte der Visigothia als "freie s...
28/11/2024

Bei einem Blick in unser Archiv fällt auf: Vor genau 130 Jahren endeten die Semesterberichte der Visigothia als "freie schlagende Verbindung". Ab sofort ist überall vom Corps Visigothia zu lesen, doch wie kam es dazu?

An einem lauen Maiabend des Jahres 1894 - beim Mittwochskonzert in Mahn & Ohlerichs Keller - sollte sich das Schicksal unseres Bundes wenden. Die Stimmung am Tisch der Westgothen war gedrückt – bis plötzlich Schulze-Bülow Vandaliae Heidelberg gemeinsam mit anderen Corpsstudenten vorbeiging.

Und dann geschah es: Wie ein Geistesblitz kam die Eingebung! Unser "Hudde" Schmidt, inspiriert von der Situation, fragte im markanten Klang seiner mecklenburgischen Heimat: „Sall ick mal mit em spräcken?“ Die Antwort war einstimmig: „Man to, Hudde!“

"Hudde" ließ sich nicht zweimal bitten. Mit seinem ganzen Elan ging er direkt auf von Schulze-Bülow zu und begann ein Gespräch, das einen Wendepunkt markierte. Das Ergebnis? Vielversprechend und ein großer Schritt für Visigothia!

Dieser Abend brachte uns dem KSCV ein ganzes Stück näher – ein entscheidender Moment in unserer Geschichte, denn nach dem Gesuch um Aufnahme vor genau 130 Jahren - im Wintersemester 1894/1895 - wurde Visigothia bereits im Sommersemester 1895 offiziell Kösener Corps.

"Ein Teufelszeug, kann ich Ihnen sagen! Geht scheußlich aufs Gemüt. Und macht einen herrlichen Kater!"Auch 2024 gibt es ...
25/11/2024

"Ein Teufelszeug, kann ich Ihnen sagen! Geht scheußlich aufs Gemüt. Und macht einen herrlichen Kater!"
Auch 2024 gibt es bei uns wieder die traditionelle Feuerzangenbowle - natürlich mit Film und gleichnamigem Getränk.

Du bist dabei? Beitrag einfach mit ❤️ markieren! Damit wir besser planen können...

𝐖𝐚𝐧𝐧❓
Freitag, 13. Dezember - 20 hct
𝐖𝐨❓
Augustenstraße 32, 18055 Rostock
𝐖𝐢𝐞❓
Mit Film und gleichnamigem Getränk
𝐊𝐨𝐬𝐭𝐞𝐭❓
Nix! Eintritt, Getränke und Snacks frei!

Wir freuen uns auf euch! 🙂

Nicht vergessen: Am 14. Dezember ist Weihnachtskneipe! Endlich - zum ersten Mal seit 2018 - wird es auch in diesem Jahr ...
07/11/2024

Nicht vergessen: Am 14. Dezember ist Weihnachtskneipe! Endlich - zum ersten Mal seit 2018 - wird es auch in diesem Jahr wieder eine Westgothen-Weihnachts-Zeitung (WWZ) geben, natürlich wieder wahnsinnig, willkürlich und weihnachtlich.

Es war im Jahr 2004 als unser Corpsarchivar im Archiv drei Ausgaben von „Weihnachtszeitungen“ aus den Jahren 1906 bis 1909 fand. Was man dort in blassblauer Sütterlinschrift an Zotigkeiten lesen konnte, hatte nur wenig mit dem zu tun, was man sich unter dem steifen, förmlichen Leben der Kaiserzeit vorstellt. Der Corpsarchivar war so begeistert, dass er beschloss, knapp 100 Jahre später wieder eine WWZ herauszubringen. Seitdem sind in mehr oder weniger unregelmäßigen Abständen 10 Weihnachtszeitungen zu Weihnachtskneipen erschienen - und auch für die Weihnachtskneipe in diesem Jahr haben die Weihnachtskommissare wieder allerhand Unnützes und Unsinniges für die Ausgabe Nr. 11 zusammengetragen.

Die Weihnachtszeitung erscheint täglich, außer an Tagen an denen keine Weihnachtskneipe ist - und es gibt sie auch nur dort und analog: Zur Weihnachtskneipe kommen lohnt sich also doppelt, allen anderen droht ein tristes Weihnachtsfest!

Noch einmal der Hinweis auf unseren Vortrag am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Augustenstraße 32.Referent Hendrik Sch...
05/11/2024

Noch einmal der Hinweis auf unseren Vortrag am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Augustenstraße 32.

Referent Hendrik Schorcht, Rechtsanwalt und CEO der AviaCert GmbH, berichtet zum Thema Studentenjobs: Rechtliche Aspekte, die richtige Bewerbung, Do's and Don'ts etc. - sei dabei und melde dich an unter 👉 https://tinyy.de/studentenjobs

Für euer leibliches Wohl wird selbstverständlich gesorgt!

Das Wintersemester 1911/1912 war für unser Corps von besonderer historischer Bedeutung: Zum 30. Stiftungstag im Januar b...
03/11/2024

Das Wintersemester 1911/1912 war für unser Corps von besonderer historischer Bedeutung: Zum 30. Stiftungstag im Januar beschlossen die Corpsbrüder, dass es an der Zeit sei, ein eigenes Heim zu erwerben. Die Wahl fiel auf eine Villa in der Stephanstraße 7a, die sich durch kleine bauliche Anpassungen ideal als Corpshaus eignete. In der Corpschronik von 1932 ist dieses Haus wie folgt beschrieben:

"In Rostocks vornehmster Gegend gelegen, bot die Villa neben einem kleinen Vorgarten auch einen gepflegten Garten, der sich wunderbar für Sonnenbäder nach dem Paukboden oder zum gemütlichen Verweilen in der buschigen Ecke eignete. Im Keller befanden sich eine moderne Heizungsanlage, Vorratsräume und eine großzügig angelegte Küche. Vom überdachten Treppenaufgang gelangte man ins Hochparterre und direkt in die Diele, die mit stilvollen Klubmöbeln und Teppichen einen repräsentativen Eindruck vermittelte. Von hier aus führte eine Flügeltür in die große Kneipe, die sich über die gesamte Vorderfront erstreckte und Platz für bis zu 80 Personen bot. Neben der Diele lag das Empfangs- und Rauchzimmer, das mit gemütlichen Sitzmöbeln und einem Klavier ausgestattet war. Angrenzend befand sich das Speisezimmer, verbunden mit einem Wintergarten, von dem aus eine Treppe in den Garten führte. Im ersten Stockwerk waren das CC-Zimmer, zwei Wohnungen für die Aktiven sowie zwei Räume für den Corpsdiener untergebracht; ein Badezimmer und eine Toilette ergänzten die Etage. Auf dem Dachboden wurde gepaukt."

Im Sommersemester 1912, passend zum 30. Stiftungsfest, wurde das neue Corpshaus feierlich eingeweiht. Die Freude über das erste eigene Haus war jedoch von kurzer Dauer. Verschiedene Umstände, vor allem aber die schwierige Wirtschaftslage während des Ersten Weltkriegs, führten letztlich dazu, dass Visigothia sein Corpshaus verlor. Erst im Wintersemester 1923/24 fand das Corps wieder ein Heim, diesmal am Johannisplatz 4.

Die Villa in der Stephanstraße wurde im Sommersemester 1933 von Obotritia übernommen und dient – im Gegensatz zu den weiteren früheren Corpshäusern am damaligen Johannisplatz 4 und der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße 2 (damals Kaiser-Wilhelm-Straße), welche nicht mehr existieren – noch heute nahezu unverändert als Wohn- und Geschäftshaus.

🎉🍻 Mit stud. iur. Hotzelmann begrüßen wir unseren zweiten Fuchs des WS 24/25 in unseren Reihen.Wir wünschen dir, lb. Hot...
31/10/2024

🎉🍻 Mit stud. iur. Hotzelmann begrüßen wir unseren zweiten Fuchs des WS 24/25 in unseren Reihen.

Wir wünschen dir, lb. Hotzelmann, eine spaßige Fuchsenzeit und einen guten Studienstart in unserer schönen Hansestadt!

Das Histörchen zum Sonntagabend heute erst am Montag!Wer war eigentlich Georg Sporleder?Georg Sporleder wurde am 2. Okto...
28/10/2024

Das Histörchen zum Sonntagabend heute erst am Montag!

Wer war eigentlich Georg Sporleder?

Georg Sporleder wurde am 2. Oktober 1877 in Güstrow im damaligen Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin geboren. Ab dem Sommersemester 1896 studierte Sporleder an der Universität Rostock Rechtswissenschaften und wurde, wie bereits sein älterer Bruder als Sporleder II bei Visigothia aktiv. 1898 wurde er Mitglied des Corps Guestphalia Jena und im Jahr 1900 in Göttingen zum Dr. iur. promoviert.

Von 1913 bis 1925 war Sporleder Oberbürgermeister von Herne, anschließend arbeitete er als Rechtsanwalt in Düsseldorf. 1946 war er noch einmal kurzzeitig Bürgermeister von Oberkassel, bis dieses nach Düsseldorf eingemeindet wurde. Im Anschluss arbeitete er wieder als Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht.

Besonders verdient machte Georg Sporleder sich zur Zeit der deutschen Teilung um die aus der DDR vertriebenen Corps. So initiierte er das 1954 entstandene Patenverhältnis mit dem Corps Nassovia , welches noch heute Bestand hat und Visigothia die Fortführung der corpsstudentischen Tradition in der Bundesrepublik und schlussendlich auch die Rekonstitution in Rostock ermöglichte. Für seine Verdienste um Visigothia wurde Sporleder II am 5. Juni 1954 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Georg Sporleder, dem wir das Überleben Visigothias zur Zeit der deutschen Teilung zu verdanken haben, starb am 13. Juni 1959 in Düsseldorf.

28/10/2024

Macht euch schonmal einen Knoten ins Taschentuch. Am 9. November 2024 erwartet euch ein spannender Vortrag zum Thema Studentenjobs. Was gibt es zu beachten? Was solltest du über Steuern, Krankenversicherung und Arbeitszeiten wissen? Wie sieht eine gute Bewerbung aus? Was sind die wichtigsten Do's and Don'ts bei der Bewerbung...

Damit wir besser planen können, ist eine Anmeldung ab sofort unter 👉 https://termin.corps-visigothia.de/invite/UsmsBEiXQPTb möglich! Für euer leibliches Wohl wird natürlich gesorgt. Wir freuen uns auf euch!

Das Histörchen zum Sonntagabend – Teil 2: Wer war eigentlich Martin Bachmann?Martin Bachmann wurde am 04.11.1866 in Rost...
20/10/2024

Das Histörchen zum Sonntagabend – Teil 2: Wer war eigentlich Martin Bachmann?

Martin Bachmann wurde am 04.11.1866 in Rostock als Sohn des Konsistorialrats, Professors der Theologie und Universitätspredigers Johannes Bachmann geboren. Im Wintersemester 1885 immatrikulierte er sich an der hiesigen Universität in Medizin und Naturwissenschaften. 1886 wurde er bei Visigothia rezipiert. Nach erfolgreichem Studium und Promotion zum Dr. med. arbeitete Bachmann als Bakteriologe und Arzt in Breslau.

Später wurde Dr. med. Martin Bachmann dann Schiffsarzt und erlangte so traurige Berühmtheit: Er meldete sich freiwillig als Expeditionsarzt zur Valdivia-Expedition, die als erste große deutsche Expedition zur Erforschung der Tiefsee am 31. Juli 1898 in Hamburg in See stach. Die Expedition über 32.000 Seemeilen durch den Atlantischen und indischen Ozean war in biologischer und geographischer Hinsicht ein voller Erfolg: Neben umfangreichen neuen Erkenntnissen zum Leben in der Tiefsee konnten auch wichtige ozeanographische und geographische Erkenntnisse gewonnen werden. So konnten nicht nur neue Tiefenmessungen vorgenommen, sondern im November 1898 auch die seit mehr als 70 Jahren unauffindbare Bouvetinsel wiederentdeckt und erstmalig kartographiert werden.

Am 1. Mai 1899 kehrte die Valdivia zurück in den Hamburger Hafen, wo die Besatzung begeistert empfangen wurde. Nicht mehr an Bord war unser Corpsbruder Bachmann: Er war am Morgen des 14. Januar 1899 im Alter von nur 32 Jahren tot in seiner Kabine aufgefunden worden. In unserer Corpsgeschichte von 1932 heißt es, dass er „als Opfer der Tropen […] auf hoher See in der Nähe von Sumatra“ starb. Die Norddeutsche allgemeine Zeitung berichtete am 26. Januar 1899, dass Bachmann an einem Schlaganfall gestorben sei. Unser Corpsbruder Bachmann wurde auf See bestattet – just an dem Tag, an dem im indischen Ozean zwischen Amsterdam-Insel und Kokosinsel mit 5.911 Metern die größte Tiefe der Expeditionsfahrt gemessen wurde.

Hintergrundbild der Valdivia: Freshwater and Marine Image Bank (University of Washington)

Bonjour de France!Im vergangenen Sommersemester besuchte uns Kévin Séde Germania Solmontia zu Kronach, französischer Fal...
16/10/2024

Bonjour de France!

Im vergangenen Sommersemester besuchte uns Kévin Séde Germania Solmontia zu Kronach, französischer Faluchard und Mitglied des Belgischen Museums für studentische Traditionen.

Als Sammler von Bildern und Gegenständen studentischer Verbindungen geriet er an einen Packen Fotos aus den 1930er Jahren, auf deren Rückseite "Rostock" und auch "Corps Visigothia" vermerkt war.

Eine erste Überprüfung ergab, dass es sich nicht um Mitglieder unseres Corps handelte. Aber wer waren die Studenten? Welcher Verbindung gehörten sie an?
Jetzt konnten wir ein erstes Ergebnis erzielen, mit Hilfe der Online-Matrikel des Universitätsarchivs Rostock: 👉 http://matrikel.uni-rostock.de/id/200031081

Ein Foto zeigt den Medizinstudenten Max Schwetner. Geboren 1909 in Hartha in Sachsen, dann Student in Rostock und Leipzig. Er war Mitglied der Leipziger Sängerschaft St. Pauli (Farben: hellblau-weiß-dunkelblau) und der Rostocker Sängerschaft Niedersachsen (Farben: grau-weiß-rot). Die anderen Fotos zeigen sehr wahrscheinlich seine Bundesbrüder. Wir recherchieren weiter!

Grüße nach Frankreich an Kévin Séde!

Habt ihr schon mal auf der Seite des Uni-Archivs nach Verwandten oder euren Ahnen gesucht? Meldet euch bei uns: wir haben ein eigenes sehr ausführliches Archiv mit Bildern all unserer Mitglieder.

Das Histörchen zum Sonntagabend: Vor 140 Jahren immatrikuliert sich Otto Fix an der Rostocker UniversitätOtto Fix wird 1...
13/10/2024

Das Histörchen zum Sonntagabend: Vor 140 Jahren immatrikuliert sich Otto Fix an der Rostocker Universität

Otto Fix wird 1863 in Soest in Westfalen geboren. Nach seinem Abitur studiert er in Würzburg Medizin und wird Mitglied des dortigen Corps Guestphalia. Offiziell "aus Studiengründen" erhält Fix jedoch nach zwei Semestern den ehrenvollen Austritt aus dem Corps. Gerüchten zufolge legt ihm die Universität nach einem Pistolenduell nahe, die Universität und die Stadt zu verlassen. Im Wintersemester 1884/85 kommt er nach Rostock. Leider nur mündlichen Überlieferungen zufolge, zitiert der Rektor Prof. Dr. Karl Birkmeyer den 21 jährigen Westfalen zu sich und trägt ihm auf, da er doch von einer zivilisierten Universität käme, die in Rostock vorherrschenden Zustände das Fechten betreffend zu verbessern. So kommt Otto Fix zur Visigothia. Von hier aus nimmt er bald maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Rostocker Corps beim Fechten. Nach einem Jahr wechselt er wieder nach Würzburg, wo er sein Examen ablegt und promoviert. In Rostock hat er ein Pflänzchen zurückgelassen, das langsam aber umso beständiger wächst. Seinen Westgothen bleibt er treu verbunden. Obwohl er 1900 auch wieder Mitglied der Guestphalia Würzburg wird, übernimmt er in Rostock wichtige Ämter, wofür er am 15.01.1927 mit der Ehrenmitgliedschaft des Corps geehrt wird. Dr. Otto Fix arbeitet als Arzt in Bünde im heutigen NRW, wo er sich im Alter von 68 Jahren bei seiner Arbeit eine Infektion zuzieht, an der er verstirbt. Sohn, Enkel und Urenkel von Otto Fix (alles Ärzte) werden Mitglied bei Visigothia.

Adresse

AugustenStr. 32
Rostock
18055

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