Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität des Saarlandes

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12/10/2026

Erweiterung von SIM in der Rechtswissenschaftlichen Fakultät: AGs, Tutorien und Übungen

Die Digitalisierung schreitet voran:

+ + + Gilt für alle Studiengänge der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, außer DROIT + + +
+ + + Gilt für die Studiengänge Wirtschaft und Recht + + +


Liebe Studierende,

die Digitalisierung an der Universität des Saarlandes schreitet voran: Die nächste Phase beinhaltet die Ablösung des bisher in der Fakultät genutzten Systems „ElAs“ (Elektronisches Anmeldesystem zu den Veranstaltungen).

Der Funktionsumfang des SIM-Portals wird für die Rechtswissenschaftliche Fakultät erweitert um den Bereich der Anmeldung auf Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Übungen.

Im SIM-Portal unter sim.uni-saarland.de wurde die Anwendung Mein Studium (siehe entsprechende Kachel) erweitert: In dieser Applikation sehen Sie die Veranstaltungs- und Prüfungsstruktur Ihres Studiengangs und können sich nun auch für Lehrveranstaltungen anmelden. Diese Möglichkeit besteht erstmalig für alle genannten Veranstaltungen des Wintersemesters 2026/27.

Im Detail gestaltet sich die Anmeldung für AGs und Tutorien über SIM wie folgt (+ + + Gilt nicht für DROIT + + +):

Den Anmeldezeitraum für die Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte den Webseiten des Lehrstuhls.
Neu ist, dass Sie sich in dieser Zeit auch wieder von Lehrveranstaltungen abmelden können. Zudem können Sie innerhalb einer Veranstaltung auch zu einer anderen Gruppe wechseln.
Pro Lehrveranstaltung ist eine Anmeldung immer nur zu genau einer sogenannten Parallelgruppe möglich.

Bitte beachten Sie ferner:

Arbeitsgemeinschaften und Tutorien werden erst nach der zugehörigen Vorlesung veröffentlicht.
Übungen sind sofort zur Buchung freigeschaltet.
Bei Fragen zu Ihrer Buchung wenden Sie sich bitte an den entsprechenden Lehrstuhl, der die Arbeitsgemeinschaft, das Tutorium oder die Übung anbietet.
Die Bearbeitung von Mail-Anfragen zu Ihren Buchungen erfolgt frühestens 2 Tage nach dem Beginn des individuellen Anmeldezeitraums. Vor dem Ende des Anmeldezeitraums können Sie nicht mit einer Antwort auf Ihre Anfrage rechnen.
Prüfungsleistungen zu den genannten Veranstaltungen, die aus der Zeit vor dem Wintersemester 2026/27 stammen, werden erst zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Altsystemen ElAs nach SIM übertragen.
Wir bitten Sie daher, von entsprechenden Anfragen an das Prüfungsamt abzusehen.
Technische Rückfragen
Bei Rückfragen zur Bedienung oder bei Fehlern in SIM wenden Sie sich bitte an den Ticket-Support des HIZ: Serviceportal des HIZ. Senden Sie bitte unbedingt Ihre Matrikelnummer mit. Screenshots beschleunigen die Bearbeitung Ihres Tickets enorm.

Mit besten Grüßen
Univ.-Prof. Dr. Georg Borges
Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Begrüßung ErstsemesterLiebe Erstsemester, herzlich willkommen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität d...
25/09/2026

Begrüßung Erstsemester

Liebe Erstsemester,

herzlich willkommen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes! Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für ein Jurastudium bei uns entschieden haben.

Am Montag, den 12. Oktober 2026 findet die zentrale Eröffnungsfeier um 10:00 Uhr im Audimax (Gebäude B 4.1) zusammen mit einem Informationsbasar statt. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.uni-saarland.de/zukunft/semestereroeffnung.html

Um 14:00 Uhr erfolgt im Audimax im Rahmen der Lehrveranstaltung „Staatsrecht I“ von Prof. Dr. Christoph Gröpl die offizielleBegrüßung der Erstsemester durch die Amtsträger der Fakultät sowie die Fachschaft. Vor Ort können Sie sich an verschiedenen Ständen über alles informieren, was für einen erfolgreichen Studienstart wichtig ist.

Zudem besteht die Möglichkeit, am 29. September 2026 um 10:00 Uhr an einem Onlinekurs zur Erstellung des Stundenplans teilzunehmen. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. [https://www.uni-saarland.de/studieren/studienbeginn/checkliste/stundenplan.html]

Die Universität des Saarlandes bietet zur Unterstützung beim Studienstart ein allgemeines Mentoringprogram an. Weitere Informationen finden Sie unter: Mentoringprogramm | Universität des Saarlandes]. Für die Teilnahme können Sie sich unter folgendem Link anmelden https://www.uni-saarland.de/studieren/mentoringprogramm/erstsemester/anmeldung/formular.html

Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen, und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start ins Studium!

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Datenschutzkompetenz: Universität des Saarlandes bietet berufsbegleitende WeiterbildungenOb Kundendaten, Beschäftigtenda...
21/09/2026

Datenschutzkompetenz: Universität des Saarlandes bietet berufsbegleitende Weiterbildungen

Ob Kundendaten, Beschäftigtendaten, Cloud-Anwendungen oder Einsatz Künstlicher Intelligenz – der rechtskonforme Umgang mit personenbezogenen Daten gehört zu den zentralen Aufgaben von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Mit den berufsbegleitenden Universitätszertifikaten „Datenschutzbeauftragte/r“ und „Datenschutzrecht“ bietet die Universität des Saarlandes zwei Weiterbildungsangebote für unterschiedliche Qualifikationsbedarfe an.

Die Universitätszertifikate „Datenschutzbeauftragte/r“ und „Datenschutzrecht“ vermitteln praxisnahes Know-how für Unternehmen, Behörden und Organisationen. Beide Angebote verbinden juristische Grundlagen mit Fragen der betrieblichen und behördlichen Praxis sowie technischen und organisatorischen Aspekten des Datenschutzes. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dadurch nicht nur gesetzliche Vorgaben kennenlernen, sondern datenschutzrechtliche Fragestellungen erkennen, bewerten und im beruflichen Alltag angemessen bearbeiten können.

Kompakte Qualifikation für die Datenschutzpraxis

Das Universitätszertifikat „Datenschutzbeauftragte/r“ eignet sich insbesondere für Personen, die Aufgaben im betrieblichen Datenschutz oder in der datenschutzbezogenen Compliance übernehmen möchten. Die Teilnehmer erwerben grundlegende und unmittelbar anwendbare Kompetenzen im Datenschutz und können bestehende Kenntnisse gezielt erweitern. Behandelt werden unter anderem die Rechtsgrundlagen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, Verantwortlichkeiten von Unternehmen und Organisationen, Rechte betroffener Personen sowie der professionelle Umgang mit Datenschutzverstößen.

Die Weiterbildung umfasst 12 Credit Points und kann grundsätzlich innerhalb eines Semesters absolviert werden. Live-Online- beziehungsweise Hybrid-Veranstaltungen, Aufzeichnungen für das Selbststudium und überwiegend remote durchführbare Prüfungen ermöglichen eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und anderen Verpflichtungen. Die Teilnahmegebühr beträgt 990 Euro. Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Universitätszertifikat der Universität des Saarlandes dokumentiert.

Vertiefte Qualifikation im Datenschutzrecht

Das Universitätszertifikat „Datenschutzrecht“ richtet sich an Interessierte, die eine umfassendere und fachlich vertiefte Ausbildung anstreben. Es umfasst 30 Credit Points und ist auf zwei Semester angelegt. Das berufsbegleitende Blended-Learning-Angebot verbindet Datenschutzrecht mit betrieblicher und behördlicher Datenschutzpraxis, IT-Sicherheit sowie technischen Grundlagen einschließlich des Umgangs mit datenverarbeitenden und KI-basierten Systemen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, komplexere datenschutzrechtliche Sachverhalte systematisch zu analysieren, rechtlich einzuordnen und praxisgerechte Lösungen zu entwickeln. Damit richtet sich das Zertifikat insbesondere an Personen, die verantwortungsvolle Aufgaben im Datenschutz in Unternehmen und Behörden, in Compliance-Strukturen oder in der anwaltlichen Praxis übernehmen möchten. Die Teilnahmegebühr beträgt 3.750 Euro. Nächster Start ist zu Beginn des Wintersemesters 2026/27. Eine Bewerbung ist bis zum 15. September möglich.

Verantwortlich für die Zertifikatsangebote ist Professor Georg Borges, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie an der Universität des Saarlandes. Professorinnen und Professoren sowie Mitglieder der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und erfahrene Praktiker aus verschiedenen Bereichen des Datenschutzrechts vermitteln die Inhalte.

Weitere Informationen:
Universitätszertifikat Datenschutzbeauftragte/r: www.uni-saarland.de/studieren/weiterbildung/zertifikate/datenschutzbeauftragter.html Universitätszertifikat Datenschutzrecht: www.uni-saarland.de/studieren/weiterbildung/zertifikate/datenschutzrecht.html

Kontakt:
Prof. Dr. Georg Borges
Universität des Saarlandes
Tel.: +49 (0)681 302-3105
E-Mail: [email protected]

Wie KI juristische Arbeit erleichtert – Institut für Rechtsinformatik stellt neue KI-Werkzeuge vorKI kann Juristinnen un...
21/09/2026

Wie KI juristische Arbeit erleichtert – Institut für Rechtsinformatik stellt neue KI-Werkzeuge vor

KI kann Juristinnen und Juristen mehr Zeit für ihre eigentliche juristische Arbeit verschaffen: Auf dem EDV-Gerichtstag vom 23. bis 25. September auf dem Saarbrücker Campus stellt das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes KI-Werkzeuge für Forschung, Lehre und Studium vor. Bis zu 70 bis 80 Prozent des Aufwandes für sonst zeitraubende Tätigkeiten wie Nachweissuche könne die KI abnehmen, schätzt Professor Georg Borges.

Der Rechtsinformatiker und sein Team haben Werkzeuge für 0konkrete Anwendungsfälle entwickelt, die sie in der kostenlosen und frei verfügbaren Toolbox „Legal work with AI“ samt Anleitungen bündeln – von der Gedankenskizze über Recherche bis zur Überprüfung von Texten.

In der juristischen Arbeit gibt es zahlreiche Tätigkeiten, die eine Menge Zeit kosten. Etwa die Suche nach Nachweisen. „Die Recherche macht bei rechtswissenschaftlichen Texten traditionell einen erheblichen Teil der Arbeitszeit aus“, erklärt Professor Georg Borges, geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtsinformatik. Borges und sein Team haben hierfür eine automatisierte Nachweissuche entwickelt. „Nach unseren Erfahrungen kann diese 70 bis 80 Prozent der Arbeitszeit einsparen. Mit den neuesten KI-Modellen konnten wir hier einen echten Durchbruch erzielen“, sagt der Rechtsinformatiker und führt beispielhaft an: „200 Einzelnachweise für meinen jüngsten Aufsatz konnte ich in einer Stunde automatisch einfügen, drei Tage hat deren Überprüfung gedauert.“

Ein Dutzend solcher Anwendungen enthält die Saarbrücker Jura-Toolbox derzeit für die Erstellung rechtswissenschaftlicher Texte für Forschung und Studium. „Für künftige Juristinnen und Juristen ist die professionelle Nutzung von KI-Werkzeugen eine zentrale Schlüsselqualifikation“, sagt Borges. Die Toolbox erleichtere ihre Anwendung.

„Die Werkzeuge, die wir entwickelt haben, setzen bei Aufgaben an, die den juristischen Arbeitsalltag prägen. Beim wissenschaftlichen Schreiben unterstützt KI beispielsweise dabei, Gedanken zu ordnen, Gliederungen zu verbessern und Textentwürfe auszuarbeiten. Als kritischer Gesprächspartner kann sie zudem helfen, Argumente zu hinterfragen und mögliche Schwächen einer juristischen Begründung zu erkennen“, erklärt der Rechtsinformatiker.

Sinnvolle Werkzeuge enthält die Toolbox auch für den Bereich Studium und Lehre: „Hier reichen die Anwendungsfälle von digitalen Karteikarten bis zur Verschriftlichung von Vorlesungen und Interviews. Auch die Erstellung von Besprechungsfolien aus juristischen Musterlösungen und die Kürzung ausführlicher Foliensätze gehören dazu“, sagt Georg Borges. Besonders interessant sei auch hier die KI-gestützte Nachweissuche. „Wer einen Aufsatz, eine Dissertation oder eine Hausarbeit schreibt, benötigt Quellen, die einzelne Aussagen belegen. Gerade bei speziellen Fragestellungen kann die Suche nach einer geeigneten Passage aufwändig sein“, sagt Borges. KI solle hier nicht lediglich Literatur zum gleichen Thema vorschlagen, sondern konkrete Fundstellen erschließen. Auch Hinweise auf Gegenauffassungen seien wertvoll, um die eigene Argumentation kritisch zu überprüfen.

„Die KI-Dienste lassen sich mit eigenen Fachliteratursammlungen verbinden. Forscherinnen und Forscher können so auf Materialien aufbauen, die sie ohnehin für ihre Arbeit zusammengetragen haben“, erklärt der Jurist. Darin liege die Chance, zeitintensive Sucharbeit erheblich zu erleichtern und mehr Raum für die inhaltliche Auseinandersetzung zu schaffen. Weitere KI-Werkzeuge haben Borges und sein Team für die Analyse formaler Textfehler, die Nachweiskontrolle und die Prüfung von Literaturverzeichnissen auf möglicherweise erfundene Quellen entwickelt.

Wichtig bei allem, betont Borges, sei, dass der Mensch auch hier immer Herr des Verfahrens bleiben und seine Rolle in diesem Sinne verstehen müsse: „Die Verantwortung beim KI-Einsatz bleibt immer beim Menschen: Es muss immer fachlich überprüft werden, ob zum Beispiel ein Nachweis belastbar ist und die Originalquelle eine Aussage tatsächlich trägt“, sagt Georg Borges.

Die kostenlose und frei verfügbare Toolbox wird am Stand des Instituts für Rechtsinformatik während des EDV-Gerichtstags vom 23. bis 25. September 2026 im Gebäude B4 1 an der Universität des Saarlandes interaktiv vorgestellt.

Die Pressemitteilung zum EDV-Gerichtstag selbst, finden Sie unter folgendem Weblink: https://www.uni-saarland.de/aktuell/edvgt-2026-50529.html

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Instituts für Rechtsinformatik:
https://www.rechtsinformatik.saarland

Die Pressemitteilung zum EDV-Gerichtstag selbst, finden Sie unter folgendem Weblink: https://www.uni-saarland.de/aktuell/edvgt-2026-50529.html

Über das Institut für Rechtsinformatik

Das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes zählt zu den führenden deutschen Forschungseinrichtungen auf seinem Gebiet. Es forscht und lehrt zu den rechtlichen und technischen Fragen der digitalen Welt. Themen sind unter anderem IT-Sicherheit, Datenschutz, elektronische Gerichtsverfahren, digitale Verwaltung, intelligente Energiesysteme sowie Fragen rund um autonome Systeme. Darüber hinaus engagiert sich das Institut in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dazu gehören besondere Studienangebote, Zertifikatsprogramme und ein Masterstudiengang im Bereich Informationstechnologie und Recht.

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Georg Borges, Institut für Rechtsinformatik, Universität des Saarlandes
Tel.: +49 (0)681 302-3105 ; E-Mail: georg.borges(at)uni-saarland.de

Daten, KI und Recht: EDV-Gerichtstag diskutiert die digitale Transformation von Recht und JustizRund 1.000 Fachleute aus...
21/09/2026

Daten, KI und Recht: EDV-Gerichtstag diskutiert die digitale Transformation von Recht und Justiz

Rund 1.000 Fachleute aus Wissenschaft, Justiz, Anwaltschaft, Verwaltung und Politik erörtern vom 23. bis 25. September auf dem EDV-Gerichtstag (EDVGT) wieder die Zukunft von Recht und Justiz in der digitalen Gesellschaft. Zum 35. Mal kommt der größte deutsche Fachkongress auf diesem Gebiet an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes zusammen. Das Motto lautet in diesem Jahr „Daten, KI und Recht“.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 24. September im Audimax auf dem Saarbrücker Campus (Gebäude B4 1) statt und wird von 9 bis 12 Uhr live gestreamt: https://www.edvgt.de

Ob Recherche, Vertragsanalyse, Schriftstückentwurf oder gar automatisierte Entscheidung per Mausklick – Künstliche Intelligenz zeigt im juristischen Bereich Fähigkeiten, die noch bis vor Kurzem als utopisch galten. Die rasante Entwicklung schafft zusehends Fakten und wirft zugleich tiefgreifende Fragen auf. Auch in diesem Jahr beleuchten Expertinnen und Experten auf dem EDV-Gerichtstag die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet und diskutieren Fortschritte, Risiken und neue Anwendungsmöglichkeiten technologischer Hilfsmittel in der juristischen Praxis.

Die offizielle Eröffnungsveranstaltung am 24. September können Interessierte von 9 bis 12 Uhr live per Stream verfolgen. „AI on Fire“ lautet der Titel des Auftaktvortrags von Stefan Groß, Experte für digitale Transformation sowie KI-Einsatz in Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Kanzleiprozessen. Antonio Krüger, Informatik-Professor an der Universität des Saarlandes sowie CEO und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) ordnet Stand und Rolle von „Europa im KI-Zeitalter“ ein.
Bei der von der Vorsitzenden des EDV-Gerichtstags Anke Morsch geleiteten Podiumsdiskussion gehen Expertinnen und Experten der Frage „Digitale Souveränität: Utopie oder Notwendigkeit?“ auf den Grund.

Bereits am Vortag des Kongresses, am 23. September, steht traditionsgemäß die IT-Sicherheit im Fokus. Expertinnen und Experten geben einen Einblick in aktuelle Entwicklungen und erörtern unter anderem mit dem hessischen Innenminister Roman Poseck, ob die US-Überwachungssoftware Palantir eher als „Effektive Strafverfolgung oder Gefahr für den Rechtsstaat?“ einzuordnen ist.

In zahlreichen Arbeitskreisen tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EDV-Gerichtstags über aktuelle Fragen rund um die neuen Technologien und das Recht aus. So werden der Datenschutz und der „EU-Digital-Omnibus“ Thema sein: Mit diesem Gesetzespaket will die Europäische Kommission die Digital- und Datenschutzregeln vereinfachen und stärker aufeinander abstimmen. Im diesbezüglichen Arbeitskreis diskutieren Vertreter und Vertreterinnen der Kommission und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz die Zielsetzungen der Reform, die bislang vorliegenden Vorschläge und den Stand der Verhandlungen in Brüssel.

Außerdem beschäftigt sich der EDVGT mit dem Dauerbrenner der Vorratsdatenspeicherung und diskutiert, ob die IP-Adressspeicherung als lang gesuchter Kompromiss taugt oder sich lediglich als weiteres Kapitel in einer unendlichen Geschichte einreiht. Wie Künstliche Intelligenz mitsamt Datenanalyse zum Einsatz kommt, um den Ausgang von Gerichtsverfahren vorherzusagen oder das Risiko von Straftaten und Rückfällen einzuschätzen wird ebenfalls Thema des Austauschs der Expertinnen und Experten sein. Mehrere Arbeitskreise drehen sich speziell um den Einsatz der neuen Technologien im Kanzleialltag.

Begleitend zur Fachtagung findet eine Firmenausstellung mit Anbietern von Soft- und Hardware, Verlagen und IT-Fachleuten statt.

Hintergrund

Der EDV-Gerichtstag (EDVGT) ist das zentrale Forum für digitale Innovation im Recht. Als größter unabhängiger deutscher Fachkongress auf dem Gebiet von Digitalisierung, KI und Recht bietet er dem Fachpublikum aus Justiz, Anwaltschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft Raum für interdisziplinäre Diskussion. Seit 35 Jahren unterstützt der EDVGT auf diese Weise als Impulsgeber die Digitalisierung in Justiz und Verwaltung. Er wirkt an der Ausarbeitung von Gesetzen durch regelmäßige Stellungnahmen mit und fördert als Verein und als Fachkongress die Entwicklungen an der Schnittstelle von Recht und Technologie.

Livestream der Eröffnungsveranstaltung,
Programm und aktuelle Informationen finden Sie auf der Website des EDVGT:
https://www.edvgt.de

Fragen beantwortet:

Marie-Luise Schlicker, Pressesprecherin des EDVGT

Telefon: +49 (0)681 302-5511; E-Mail: presse(at)edvgt.de

Gesprächskreis „Verfassung der Gegenwart“ im Wintersemester 2026/2027An zwei Terminen im kommenden WS werden aktuelle ge...
04/09/2026

Gesprächskreis „Verfassung der Gegenwart“ im Wintersemester 2026/2027

An zwei Terminen im kommenden WS werden aktuelle gesellschaftliche Phänomene aus (verfassungs-)rechtlicher Perspektive betrachtet und gemeinsam diskutiert.

Im Wintersemester 2026/2027 findet an der Universität des Saarlandes der Gesprächskreis „Verfassung der Gegenwart“ statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Till Patrik Holterhus und Prof. Dr. Nikolaus Marsch werden aktuelle gesellschaftliche Phänomene aus verfassungsrechtlicher Perspektive betrachtet und gemeinsam diskutiert.

An zwei Terminen bietet der Gesprächskreis einen quellengeleiteten Diskussionsraum. Auf Grundlage ausgewählter wissenschaftlicher, journalistischer und kultureller Beiträge widmen sich die Teilnehmenden den folgenden Themen:

Dienstag, 17. November 2026, 18.00 Uhr – „Dunkle Aufklärung und Techno-Faschismus“

Dienstag, 12. Januar 2027, 18.00 Uhr – „Ziviler Widerstand“

Das vollständige Programm finden Sie hier:
https://www.europainstitut.de/fileadmin/user_upload/Bilder/News/Poster_Gespr%C3%A4chskreis_final.pdf

Eingeladen sind Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der Universität des Saarlandes. Interessierte Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen anderer Universitäten in der Region können sich ebenfalls gerne anmelden.

Die Anmeldung ist bis zum 15. Oktober 2026 möglich. Die Materialien sowie der Raum, in dem der Gesprächskreis stattfinden wird, wird einige Wochen vor dem jeweiligen Termin per E-Mail bereitgestellt bzw. bekannt gegeben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an conference(at)europainstitut.de.

Bewerbungen für den Masterstudiengang im Europäischen und Internationalen Recht am Europa-InstitutFür den LL.M.-Studieng...
19/08/2026

Bewerbungen für den Masterstudiengang im Europäischen und Internationalen Recht am Europa-Institut

Für den LL.M.-Studiengang Europäisches und Internationales Recht am Europa-Institut können noch bis zum 30. September 2026 Bewerbungen eingereicht werden.

Der englischsprachige Masterstudiengang vermittelt vertiefte Kenntnisse im Europäischen und Internationalen Recht und bringt Studierende aus unterschiedlichen Ländern und Rechtssystemen zusammen. Das Studium bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit aktuellen rechtlichen Fragestellungen auf europäischer und internationaler Ebene auseinanderzusetzen und dabei von einem internationalen akademischen Umfeld zu profitieren.

Ausführliche Informationen zur Bewerbung und zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie auf unserer Website unter www.europainstitut.de/bewerbung.

Nachlese zur Absolventenfeier 2026Am Freitag, dem 17. Juli 2026 fand die traditionelle Abschlussfeier der Rechtswissensc...
21/07/2026

Nachlese zur Absolventenfeier 2026

Am Freitag, dem 17. Juli 2026 fand die traditionelle Abschlussfeier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die seit mehreren Jahren gemeinsam mit dem saarländischen Ministerium der Justiz veranstaltet wird, im Auditorium Maximum der Universität des Saarlandes statt.

Die Dekanin, Univ.-Prof. Dr. Annette Guckelberger, und die Ministerin der Justiz des Saarlandes, Petra Berg, begrüßten die Absolventinnen und Absolventen der ersten juristischen Prüfung, der zweiten juristischen Staatsprüfung sowie die Doktorinnen und Doktoren, die ihre Prüfungen im zurückliegenden Jahr erfolgreich abgeschlossen haben.

In dem spannenden und zugleich zum Nachdenken anregenden Festvortrag mit dem Titel „Demokratie und Rechtsstaat – Herausforderung für Deutschland und Europa!“ beleuchtete Frau Univ.-Prof. Dr. Christine Langenfeld, Richterin des Bundesverfassungsgerichts, die aktuellen politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen, mit denen demokratische Staaten heutzutage konfrontiert sind.

Höhepunkt der Feier war die Verleihung der Diplomurkunden und Ehrung der Absolventinnen und Absolventen der ersten juristischen Prüfung, der zweiten juristischen Staatsprüfung sowie die Überreichung der Promotionsurkunden, durchgeführt von der Dekanin Univ.-Prof. Dr. Annette Guckelberger, dem Studiendekan Univ.-Prof. Dr. Georg Borges und der Ministerin der Justiz Petra Berg. Im Anschluss daran überreichte Herr Univ.-Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Martinek die Preise der Dr. Feldbausch-Stiftung an drei Doktorinnen und Doktoren für ihre herausragenden Doktorarbeiten.

Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung vom Cordula Hamacher Trio.

Bei strahlendem Sonnenschein klang die Veranstaltung im Foyer des Gebäudes B4 1 mit einem Sektempfang und Finger Food aus.

Absolventinnen und Absolventen erhalten auf Wunsch Zugang zur gesamten Bildergalerie. Bitte wenden Sie sich ggf. per E-Mail an das Dekanat unter rewi-examensfeier(at)uni-saarland.de.

17/07/2026

Ernennung zum ausländischen Mitglied der Lombardischen Akademie der Wissenschaften

In ihrer Sitzung vom 18. Juni 2026 hat die Lombardische Akademie der Wissenschaften in Mailand (Accademia di Scienze e Lettere – Istituto Lombardo) Frau Professor Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi zum ausländischen Mitglied ernannt. Die Lombardische Akademie der Wissenschaften wurde 1797 von Napoléon gegründet. Einige ihrer bekanntesten Mitglieder sind der Physiker Alessandro Volta, Papst Pius XI. sowie die Nobelpreisträger Golgi, Carducci, Natta und Montale.

Adresse

Campus B4. 1
Saarbrücken
66123

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+496813022003

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