01/10/2026
FLOW-urban – Framework for Linking Open source Water cycle models in urban areas
Die Herausforderungen im urbanen Wassermanagement wachsen u.a. durch Extremwetterereignisse, steigende Anforderungen an die Wasserqualität und komplexe Nutzungskonflikte. Für eine belastbare Planung müssen jedoch verschiedene Prozesse – Abfluss im Kanalnetz, Oberflächenabfluss, Überflutung und Stofftransport – gemeinsam betrachtet werden.
Bestehende Simulationsprogramme bilden häufig nur einzelne Prozesse ab, sind komplex in der Anwendung und lassen sich nur schwer integrieren.
Durch das Forschungsprojekt FLOW-urban und die Bündelung unserer Kompetenzen im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft und Angewandter Informatik soll zukünftig eine ganzheitliche Bewertung des Wasser- und Stoffkreislaufs für datenbasierte Entscheidungen in der Stadtplanung möglich sein. Wir entwickeln ein frei verfügbares Open-Source-Framework, das hydrodynamische Modelle koppelt. Konkret bedeutet das:
👉 Integration: Verknüpfung von 1D-Kanalnetz- und 2D-Oberflächenabflusssimulationen.
👉 Analyse: Gemeinsame Bewertung von Überflutungsrisiken und stofflichen Einträgen.
👉 Usability: Entwicklung benutzerfreundlicher GIS-basierter Tools für die Praxis.
Das Ziel ist nicht nur die technische Simulation, sondern die Unterstützung datenbasierter Entscheidungen für ein klimaangepasstes Wassermanagement. Die Validierung erfolgt in Pilotgebieten der Übergangsregion Lüneburg–Uelzen–Celle, begleitet durch intensiven Wissenstransfer mit regionalen Partnern.
Laufzeit: 01.09.2026 – 31.08.2028
FLOW-urban wird durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen Programmgebiet Übergangsregion (ÜR) - Förderperiode 2021-2027 - gefördert.
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Ostfalia | Campus Suderburg
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