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Haus­bau: Wel­che Ver­si­che­run­gen benö­tige ich?Wer ein Haus baut, sollte sein Vorhaben ausreichend mit Versicherunge...
15/04/2026

Haus­bau: Wel­che Ver­si­che­run­gen benö­tige ich?

Wer ein Haus baut, sollte sein Vorhaben ausreichend mit Versicherungen schützen. Denn eine Baustelle bietet viele Gefahrenpotenziale. Das können Unfälle sein, extreme Witterungseinflüsse oder allgemeine Schäden am Rohbau. Diese unvorhersehbaren Ereignisse können schnell Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro verursachen. Deshalb ist es wichtig, dass du als Bauherr für deinen Hausbau entsprechende private Versicherungen abschließt. Erfahre hier, welche Art von Versicherungsschutz für Bauherren sinnvoll ist. Damit ein Schaden mit ungeahnten Kosten dein Bauvorhaben nicht behindern kann.

Risiko für Bauherren: Was schief gehen kann, geht schief

So gut wie kein Bauvorhaben läuft vollständig ohne Probleme ab. Es fängt mit einem Zeitverzug aufgrund einer falschen Materiallieferung an und hört beim nachträglich bemerkten Handwerkerpfusch auf. Aber auch Unfälle und Schäden am Bauwerk können plötzlich zu einer unvorhergesehenen Mehrbelastung führen. Wer hier nicht mit einer Versicherung für seinen Hausbau vorgesorgt hat, sieht sich schnell mit einer drohenden Bau-Pleite konfrontiert. Deshalb wird Bauherren empfohlen, entsprechende Versicherungen für den Hausbau wie eine Bauleistungsversicherung, Bauherrenhaftpflichtversicherung und eine Rohbau- bzw. Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Denn obwohl ein Bauunternehmen den Bau durchführt, kann sich der Bauherr seinem mit der Sorgfaltspflicht verbundenen Haftungsrisiko nicht entziehen. Das heißt, er muss für alle Schäden, die auf der Baustelle oder durch den Bau geschehen, geradestehen. Wenn sich beispielsweise ein Kind auf einer ungesicherten Baustelle verletzt, können durch diesen Personenschaden hohe Kosten entstehen. Gegen derartige und andere unkalkulierbare Risiken schützen dich folgende Versicherungen.

Rohbauversicherung – Versicherung und Schutz für die Bauphase

Die Rohbauversicherung schützt deinen Rohbau gegen Schäden, die durch Feuer, Explosion oder Blitz verursacht werden. Je nach Anbieter können teilweise auch Sturmschäden zusätzlich mit eingeschlossen werden. Bei einigen Versicherern ist die Rohbauversicherung in einer zum Baubeginn abgeschlossenen Wohngebäudeversicherung bereits enthalten.

So schützt dich eine Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung schützt Bauherren vor unvorhersehbaren Schäden, die während der Bauphase auftreten. Diese können Bauleistungen, Bauteile sowie Baustoffe betreffen und durch folgende Faktoren verursacht werden:

Ungeschicktes Verhalten, Fahrlässigkeit (mangelnde Absicherung der Baustelle)
Außerordentliche Witterungseinflüsse (Sturmschäden, Hochwasser)
Höhere Gewalt (Krieg, Streik)
Böswilliger Vorsatz unbekannter Personen (Vandalismus)
Material- oder Konstruktionsfehler (bei Berechnung oder Montage)
Diebstahl (von fest eingebauten, versicherten Bestandteilen)

Was es mit der Bauherrenhaftpflichtversicherung auf sich hat

Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt dich gegen gesetzliche Haftpflichtansprüche. Der Versicherungsschutz greift bei der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten, etwa durch mangelhafte Beschilderung und Beleuchtung der Baustelle. Die Versicherung reguliert berechtigte Schadenersatzansprüche Dritter gegen den Bauherren im Rahmen einer vereinbarten Versicherungssumme. Unberechtigte Schadensersatzansprüche hingegen wehrt die Versicherung ab.

Privat durchgeführter Hausbau: Gruppenunfallversicherung für Bauhelfer ist Pflicht

Wenn du als privater Bauherr oder private Bauherrin ein Vorhaben durch private Bauhelfer umsetzt, gibt es einige Dinge, die du beachten musst. Eine entsprechende Unfallversicherung ist in diesem Fall Pflicht und bietet jedem Bauhelfer eine optimale Heilbehandlung sowie Schadensersatz, sollte er oder sie zu Schaden kommen. Dazu müssen alle Bauhelfer bei der Versicherung des Bauherren gemeldet sein.

Nach dem Hausbau: Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung greift, wenn der Rohbau abgeschlossen ist und das Gebäude für seine Zwecke genutzt werden kann. Mitversichert sind in der Regel auch Garagen, Anbauten und Nebengebäude vom Haus. Diese Versicherung schützt Eigentümer vor Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- oder Hagelschäden. Eine Absicherung gegen Schäden am Haus, die durch Naturgewalten wie Überschwemmungen oder Erdbeben verursacht werden, lässt sich als zusätzlicher Baustein hinzuwählen. Alternativ dazu kann eine gesonderte Elementarversicherung abgeschlossen werden.

Deinen Hausbau mit Generali versichern

In der sogenannten BAU RISK Versicherung von Generali sind sowohl die Bauherrenhaftpflichtversicherung als auch die Bauleistungsversicherung mit den oben genannten Leistungen für dein Haus enthalten. Wer sich darüber hinaus schon während der Bauphase für eine Wohngebäudeversicherung der Generali entscheidet, genießt beim Hausbau den Schutz einer Rohgebäudeversicherung.

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Recht auf Homeoffice? Das sollten Beschäftigte wissenHomeoffice verspricht mehr Zeit durch weniger Pendelei und gewonnen...
24/03/2025

Recht auf Homeoffice? Das sollten Beschäftigte wissen

Homeoffice verspricht mehr Zeit durch weniger Pendelei und gewonnene Flexibilität für Privates. Das sind die Rahmenbedingungen und aktuelle Zahlen.

Rund um das mobile Arbeiten

Wer gelegentlich oder dauerhaft nicht im Büro arbeitet, macht Homeoffice. Die ungewöhnlichen Umstände während der Corona-Pandemie 2020 haben für einen regelrechten Homeoffice-Hype gesorgt – und allgemein zu mehr Flexibilisierung im Job geführt. Die damalige gesetzliche Pflicht zum Angebot von Homeoffice und die Verlagerung vieler Jobs in die eigenen vier Wände wirken immer noch nach. So haben laut Arbeitskräfteerhebung für 2023 23,5 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland von zu Hause gearbeitet, davon 13,2 Prozent von ihnen täglich bzw. mindestens die Hälfte der Arbeitstage.1
Wer darf ins Homeoffice?

Auch wenn Präsenzarbeit für viele Unternehmen u. a. wegen des persönlichen Kontakts und Austauschs vor Ort nach wie vor wichtig bleibt, ist Homeoffice im Job nicht mehr wegzudenken. Aber welche Voraussetzungen gelten aktuell? Ein Rechtsanspruch auf Homeoffice besteht hierzulande nicht.2 Ob und zu welchen Bedingungen jemand von zu Hause arbeiten darf, hängt also vom Arbeitgeber und ggf. von einem Tarifvertrag bzw. einer Betriebsvereinbarung ab.

Der Arbeitgeber muss die Ablehnung auch nicht begründen. Die Praxis zeigt jedoch, dass viele Unternehmen sich von ihrer „Anwesenheitskultur“ verabschieden und Homeoffice ermöglichen. Dahinter steckt z. B. das Bestreben, Fachkräfte an sich zu binden oder die Motivation bzw. Arbeitszufriedenheit zu steigern. Wer Homeoffice ermöglicht, muss bestimmte Vorschriften zu Arbeitsschutz, Datenschutz oder Arbeitszeitregelungen berücksichtigen. Dafür braucht es klare Regeln, beispielsweise zur Verschlüsselung von Daten, zu Arbeitsschutzmaßnahmen, zur Zeiterfassung, zu den zeitlichen Obergrenzen oder zur Vertretung.

Aktuelle Zahlen zum Homeoffice

Wie sich Homeoffice auf die Bevölkerung verteilt, zeigen die folgenden Statistiken für das Jahr 20231:
Gesamtheit

2023 haben 23,5 % aller Berufstätigen in Deutschland von zu Hause gearbeitet.
Etwa 13 % davon arbeiteten täglich oder mindestens die Hälfte der Arbeitszeit mobil, etwa 10 % davon weniger als die Hälfte der Arbeitszeit.
Im Vergleich: Der Homeoffice-Anteil hat sich gegenüber dem Vor-Corona-Niveau fast verdoppelt: 2019 arbeiteten nur 12,9 % der Berufstätigen im Homeoffice.

Nach dem Alter

Die 35- bis 44-Jährigen nutzten mit 27,8 % am häufigsten die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten.

Nach dem Geschlecht

Männer arbeiten zu 24,1 % im Homeoffice.
Frauen sind hier mit einem Anteil von 23,0 % vertreten.

Nach der Stellung im Beruf

Solo-Selbstständige arbeiten mit einem Anteil von 53,4 % am häufigsten von allen im Homeoffice.
Selbstständige mit Beschäftigten arbeiten mit einem Anteil von 39,3 % von zu Hause aus.
Angestellte liegen hier bei einem Anteil von 21,4 % (2019 waren es nur 9,6 %!).

Nach dem Beruf

Hier überrascht nicht, dass der Anteil von Homeoffice bei den Berufen am höchsten ist, die überwiegend Schreibtischarbeit erfordern:

48,9 % der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie
40,5 % der Führungskräfte arbeiten von zu Hause aus.
Bei den Bürokräften und kaufmännischen Angestellten arbeiten 26,2 % mobil.
Vergleichbar hoch ist die Homeoffice-Quote bei Technikerinnen und Technikern mit 26,3 %.

Das gilt seit 2024 für GanzjahresreifenViele Autofahrer fragen sich, ob Ganzjahresreifen auch bei sehr winterlichen Stra...
26/11/2024

Das gilt seit 2024 für Ganzjahresreifen

Viele Autofahrer fragen sich, ob Ganzjahresreifen auch bei sehr winterlichen Straßenverhältnissen erlaubt sind. Seit Oktober 2024 greifen zudem neue gesetzliche Regelungen für M+S-Reifen. Besteht rechtlich ein Unterschied zwischen solchen Allwetterreifen und echten Winterreifen? Für welche Reifen im Winter ein Verbot gilt und welche noch erlaubt sind, erfährst du in diesem Ratgeber.

Verbot für bestimmte Reifen im Winter: Sind M+S-Reifen noch erlaubt?
Ganzjahresreifen sind den Winterreifen rechtlich gleichgestellt – vorausgesetzt, sie sind entsprechend gekennzeichnet. Sind diese allerdings nur mit der sogenannten M+S-Kennzeichnung – das steht für „Matsch und Schnee“ – versehen, reicht das nicht aus. Stattdessen ist eine zusätzliche Kennzeichnung nötig.

Bis Ende September 2024 waren M+S-Reifen, die vor 2018 hergestellt wurden, für den winterlichen Straßenverkehr zugelassen. Seit Oktober 2024 gilt per Gesetzesänderung folgende Regelung für die Kennzeichnung von Winterreifen und Ganzjahresreifen:

Gemäß § 36 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sind nur noch solche Reifen für winterliche Straßenverhältnisse zugelassen, die das Alpine-Symbol tragen: ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke.
Reifen mit M+S-Kennzeichnung sind also nicht per se verboten. Sie sind zulässig, solange sie mit dem oben beschriebenen Alpine-Symbol ausgestattet sind.
Die entsprechende Kennzeichnung findest du auf den Seitenwänden der Reifen.

Info
Winterreifenpflicht: Das ist in Deutschland vorgeschrieben
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht, die per § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgeschrieben ist. Das bedeutet, dass Autos bei winterlichen Wetterverhältnissen wie Glatteis, Schnee oder Schneematsch mit angemessener Bereifung unterwegs sein müssen. Mit Sommerreifen darfst du bei solcher Witterung nicht fahren.

Mit falschen Reifen unterwegs: Diese Strafen drohen
Fällt bei einer Straßenkontrolle auf, dass du im winterlichen Straßenverkehr mit Reifen ohne Schneeflocken- und Bergsymbol unterwegs bist, musst du mit einer Strafe rechnen. In der Regel wird dann eine Geldbuße in Höhe von 60 Euro fällig und du erhältst zusätzlich einen Punkt in Flensburg.

Noch höhere Geldstrafen können anfallen, wenn du durch die falsche Bereifung andere Verkehrsteilnehmer behindert oder sie sogar gefährdet hast. Dann werden entsprechend 80 oder 100 Euro sowie weitere Punkte in Flensburg fällig.

Bist du mit deinem Auto im Urlaub oder Alltag in anderen Ländern unterwegs, solltest du zudem beachten, dass im Ausland andere Gesetze für Ganzjahresreifen oder Winterreifen gelten können. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du dich vorab über die dortigen Regelungen informieren.

Welcher Reifen lohnt sich wann: Ganzjahresreifen oder Winterreifen?
Auch im Hinblick auf den Versicherungsschutz gilt: Ganzjahresreifen mit entsprechender Kennzeichnung sind Winterreifen gleichgestellt. Es kann dir allein aufgrund der Nutzung von Allwetterreifen kein grob fahrlässiges Verhalten vorgeworfen werden, wenn es zu einem Unfall kommt.

Rechtlich ist es also gleich, ob du Ganzjahresreifen oder Winterreifen nutzt. Es ist eher eine Frage der Sicherheit und der persönlichen Fahrgewohnheiten. Denn die Allwetterreifen sind technisch gesehen ein Kompromiss zwischen Winter- und Sommerreifen.

Bei starkem Schnee und Eis ist ihre Fahrleistung etwas unsicherer, sie haben eine schlechtere Haftung und sorgen für einen längeren Bremsweg. Wenn du in den Bergen oder in einer Region mit starkem Schneefall lebst, sind Ganzjahresreifen zwar erlaubt, aber eher nicht empfehlenswert.

Sicherheit im Straßenverkehr: Profiltiefe regelmäßig überprüfen
Egal, mit welchen Reifen du im Straßenverkehr unterwegs bist, ob Ganzjahresreifen oder Winterreifen mit M+S-Kennzeichnung und Alpine-Symbol: Die Profiltiefe solltest du regelmäßig prüfen. Per Gesetz sollte die Profiltiefe nicht weniger als 1,6 Millimeter betragen – empfohlen wird aber eine Mindesttiefe von 4 Millimetern.

Gleichzeitig kannst du so auch den Gesamtzustand deiner Reifen checken: ob sie etwa Beschädigungen aufweisen oder spröde werden. Auf diese Weise bist du stets sicher im winterlichen Straßenverkehr unterwegs.

FAQ

Was bedeutet die Kennzeichnung M+S bei Reifen?
Die Abkürzung M+S steht für „Matsch und Schnee“ und findet sich auf Ganzjahres- oder Winterreifen.

Wie lange darf man noch mit M+S-Reifen fahren?
Seit Oktober 2024 müssen Ganzjahres- und Winterreifen mit dem Alpine-Symbol versehen sein, um für den Straßenverkehr bei Winterverhältnissen zugelassen zu sein. Das gilt auch für Reifen, die die M+S-Kennzeichnung tragen.

Was sind M+S-Reifen mit Schneeflocke?
M+S-Reifen, die das sogenannte Alpine-Symbol tragen, sind für den winterlichen Straßenverkehr in Deutschland zugelassen. Tragen M+S-Reifen das zusätzliche Schneeflocken-Symbol nicht, ist ihr Einsatz bei winterlichen Bedingungen verboten.

Elektronische Patientenakte ePA: Wichtiges zu Fristen und WiderspruchDie elektronische Patientenakte (ePA) ermöglicht es...
26/11/2024

Elektronische Patientenakte ePA: Wichtiges zu Fristen und Widerspruch

Die elektronische Patientenakte (ePA) ermöglicht es dir und berechtigten Gesundheitsdiensten, schnell auf deine medizinischen Daten zuzugreifen. So kannst du jederzeit die passende Behandlung erhalten – unabhängig davon, wo du gerade bist. Wie die ePA funktioniert, wie es mit Datenschutz aussieht und ob du Widerspruch einlegen kannst, liest du hier.

Was ist die elektronische Patientenakte?
Die elektronische Patientenakte (ePA) soll Gesundheitsdaten wie Diagnosen, Röntgenbilder, Impfnachweise und Medikationspläne digital speichern und sicher verfügbar machen. Patientendaten, die bisher oftmals uneinheitlich in verschiedenen Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken vorlagen, werden in der ePA gebündelt und sind so bei Bedarf schnell zugänglich.

Patienten können ihre Daten in der elektronische Patientenakte auch selbst einsehen und entscheiden, welche Informationen sie mit Ärzten oder Apotheken teilen möchten. Besonders vorteilhaft ist die zentrale Verfügbarkeit, die die Transparenz und Qualität der Gesundheitsversorgung erhöht.

Dadurch können sich Ärzte etwa über vorherige Behandlungen oder Wechselwirkungen der vom Patienten eingenommenen Medikamente informieren und Doppeluntersuchungen vermeiden. Außerdem hast du selbst immer Zugriff auf deine Befunde und weißt, wie es um deine Gesundheit bestellt ist.

Info
Die ePA gibt es seit 2021 – was ist jetzt neu?
Die elektronische Patientenakte existiert in Deutschland seit 2021, doch ihre Nutzung musste bisher aktiv angefordert werden. Ab dem 15. Januar 2025 wird im Zuge des Digitalgesetzes (DigiG) die ePA automatisch für alle gesetzlich Versicherten eingerichtet, es sei denn, Patienten lehnen die Nutzung aktiv ab (sogenanntes Opt-Out).

Die Verfügbarkeit der ePA erfolgt schrittweise: In den ersten Wochen wird die ePA nur in bestimmten Modellregionen wie Hamburg oder Franken nutzbar sein, ab Anfang März 2025 deutschlandweit. Von Anfang an integriert sind Medikationslisten sowie Arzt- und Befundberichte. Im Sommer 2025 wird der digitale Medikationsprozess eingebunden, Anfang 2026 die Laborbefunde.

Wie bekomme ich Zugriff auf meine elektronische Patientenakte?
Um auf die ePA zuzugreifen, benötigst du ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC mit Internetzugang sowie eine spezielle ePA-App von deiner Krankenkasse. Über diese App – oder deren Desktop-Version – kannst du dich mit deiner elektronischen Gesundheitskarte und einer PIN registrieren. Alternativ ist auch die Identifizierung per Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion möglich.

In der App kannst du deine Gesundheitsdaten einsehen und entscheiden, welche Ärzte oder Apotheken auf bestimmte Dokumente zugreifen dürfen. Dadurch behältst du stets die Kontrolle über deine Daten und kannst selbst entscheiden, ob und welche Informationen geteilt werden.

Für diejenigen, die kein internetfähiges Gerät besitzen, gibt es alternative Lösungen: Krankenkassen bieten beispielsweise Unterstützung an, und Arztpraxen oder Apotheken können ebenfalls dabei helfen, die ePA zu verwalten.

Welche medizinischen Daten werden in der elektronischen Patientenakte gespeichert?
In der ePA können eine Vielzahl an Gesundheitsdaten gespeichert werden, die dir und deinem Arzt helfen können, schnell einen Überblick über deine Krankengeschichte zu bekommen:

Befunde und Diagnosen: Alle Diagnosen und Untersuchungsergebnisse können in der ePA gespeichert werden, sodass Ärzte einen vollständigen Überblick erhalten.
Medikamentenpläne: Dein Medikationsplan kann hinterlegt werden, sodass Doppelmedikationen oder Wechselwirkungen verhindert werden können.
Impfungen und Allergien: Dein Impfstatus und bekannte Allergien sind jederzeit abrufbar.
Alle früheren Untersuchungsergebnisse und Diagnosen sind direkt abrufbar. Das verbessert nicht nur die Behandlung, sondern spart auch Zeit, da Ärzte direkt auf Informationen zurückgreifen können, die ansonsten mühsam zusammengesucht werden müssten.

Dadurch ist eine umfassendere, durchgängige Betreuung möglich. Fehler und Verzögerungen in der Behandlung können reduziert werden, was die Qualität der Versorgung verbessert.

Info
Elektronische Patientenakte für Privatversicherte
Private Krankenversicherungen sind nicht verpflichtet, eine ePA anzubieten, dürfen aber eigenständig entsprechende Angebote machen. Damit haben Privatversicherte weiterhin die Wahl, ob sie eine elektronische Patientenakte nutzen möchten – je nach Angebot ihres Versicherers.

Datenschutz bei der ePA: Welche Rechte haben Versicherte?
Versicherte haben die Kontrolle darüber, ob und wie sie die ePA nutzen wollen:

Kontrolle über die Datenfreigabe: Du kannst selbst entscheiden, welche Ärzte und Apotheken auf deine Daten zugreifen dürfen.
Zugriffsverwaltung: Die ePA gibt dir die Möglichkeit, die Zugriffsrechte für bestimmte Daten oder Zeiträume einzuschränken.
Alle Informationen zu der privaten Rechtsschutzversicherung von ADVOCARD
Außerdem hast du die Möglichkeit zum sogenannten Opt-Out: Willst du überhaupt nicht, dass für dich eine ePA erstellt wird, kannst du innerhalb von sechs Wochen, nachdem deine Krankenkasse dich über die elektronische Patientenakte informiert hat, der Erstellung widersprechen. Falls du die Frist verpasst hast und die ePA eingerichtet wurde, hast du die Möglichkeit, auch später jederzeit den Zugriff auf deine ePA zu verweigern oder einzelne Daten zu sperren.

Hinzu kommen umfassende Verschlüsselungsmaßnahmen, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Der Zugriff auf die Daten erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Versicherten, und sensible Gesundheitsinformationen werden gezielt vor unberechtigtem Zugriff geschützt.

Info
Werden meine Gesundheitsdaten zur Forschung offengelegt?
Ab 2025 ist geplant, dass die Gesundheitsdaten automatisch zur Forschung genutzt werden können – allerdings in pseudonymisierter Form. Dabei bleiben persönliche Identifikationsmerkmale verborgen, um Datenschutz zu gewährleisten und dennoch medizinischen Fortschritt zu fördern. Wenn du das nicht möchtest, kannst du der Datennutzung der elektronischen Patientenakte zu Forschungszwecken jederzeit widersprechen.

Elektronische Patientenakte: Vor- und Nachteile
Die ePA fördert eine schnellere, sicherere und effizientere medizinische Betreuung, indem wichtige Informationen jederzeit verfügbar sind. Für Patienten bedeutet das eine bessere medizinische Nachverfolgung und individuellere Betreuung. Auch für Ärzte ist die ePA eine Entlastung, da sie Diagnosen besser nachvollziehen und Behandlungen besser planen können.

Gleichzeitig gibt es auch Kritik an der elektronischen Patientenakte, deren Einführung eine Herausforderung für den Datenschutz ist. Ein weiteres Problem ist die technische Umsetzung, da die ePA zu Beginn nur unvollständig befüllt wird und die vollständige Integration in die Praxisabläufe ein Problem darstellen könnte.

FAQ

Was ist die elektronische Patientenakte?
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist eine digitale Version der Gesundheitsakte eines Patienten, die medizinische Daten wie Diagnosen, Befunde und Medikationen an einem zentralen Ort speichert und diese für den Patienten sowie berechtigte Mediziner zugänglich macht.

Ab wann ist die elektronische Patientenakte Pflicht?
Ab dem 1. Januar 2025 wird die ePA für alle gesetzlich Versicherten eingeführt, wobei Patienten im Voraus, aber auch nach der Erstellung der elektronischen Patientenakte die Möglichkeit zum Widerspruch haben.

Wie funktioniert die elektronische Patientenakte?
Die ePA ist über eine App oder ein sicheres Online-Portal zugänglich, auf das autorisierte Ärzte relevante Gesundheitsdaten hochladen können, die vom Patienten und medizinischen Fachkräften dann jederzeit eingesehen werden können.

Was tun bei einem Hagelschaden am Auto?Wie ent­steht ein Hagel­scha­den am Auto?Hagel ist eine Form von Niederschlag, de...
21/11/2024

Was tun bei einem Hagelschaden am Auto?

Wie ent­steht ein Hagel­scha­den am Auto?

Hagel ist eine Form von Niederschlag, der in gefrorenen Klumpen herabregnet. Dieses Phänomen tritt besonders in den Sommermonaten auf. Hagel entsteht, wenn warme Luft nach oben steigt, kondensiert und in den kühleren Luftschichten gefriert.

Die Größe der Hagelkörner ist unterschiedlich. Ihr Durchmesser beträgt in der Regel etwa 0,6 bis 2 Zentimeter. Das klingt zunächst nicht viel, aber diese Hagelkörner können beim Herabfallen Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h erreichen.

Treffen diese Eisklumpen auf dein Auto, sind Schäden vorprogrammiert. Hagelschäden auf dem Autodach, der Motorhaube oder dem Kofferraum können das Blech deines Autos verformen und Beulen hinterlassen. Auch der Lack deines Wagens kann beschädigt werden. Wenn aber Glas, wie etwa die Frontscheibe betroffen ist, solltest du schnell handeln. Kleine Risse können sich ausbreiten und die Scheibe vollständig demolieren. Im schlimmsten Fall geht die Scheibe direkt beim Hagel kaputt, sodass Hagel und Regen in das Fahrzeug eindringen können.

Auto vor Hagel­schä­den schüt­zen

Ein Hagelschaden kann schnell teuer werden und zu einer Wertminderung deines Autos führen. Umso wichtiger ist es, einem Hagelschaden vorzubeugen und verschiedene Maßnahmen ergreifen.
Das Wetter im Blick behalten

Besonders im Zeitraum von Mai bis August solltest du den Wetterbericht beachten. Wenn größere Unwetter angesagt sind, solltest du nach einer Unterstellmöglichkeit suchen. Doch nicht immer sind Hagelfälle vorhersehbar. Damit du nicht vom Hagel überrascht wirst, ist eine Warn-App ratsam. Sie benachrichtigt dich umgehend, wenn mit Hagel oder anderen heftigen Naturereignissen zu rechnen ist.
Unterstellmöglichkeiten suchen

Die beste Option, um dein Auto vor Hagel zu schützen, ist eine Garage oder ein Carport. Wenn ein Unwetter angesagt ist, solltest du dein Auto dort rechtzeitig unterstellen. Wenn du keine Unterstellmöglichkeit hast, gibt es spezielle Hagelschutzdecken oder Schutzfolien. Diese können Hagelschäden zwar nicht immer verhindern, aber minimieren. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist und Hagel überraschend auftritt, solltest du schnellstmöglich ein Parkhaus aufsuchen.
Hagel­scha­den am Auto - was nun?

Ein Hagelschaden kann nicht immer vermieden werden. Wenn an deinem Fahrzeug Schäden durch die Eisklumpen entstanden sind, solltest du schnell handeln. Überprüfe zunächst gründlich, was an deinem Auto beschädigt ist, um keinen Schaden zu übersehen. Am besten fotografierst du die betroffenen Stellen. Anschließend meldest du deiner Versicherung die Defekte. Die Fotos können dabei sehr hilfreich sein. Nachdem deine Versicherung informiert wurde, muss ein Reparaturbetrieb gefunden werden, der die Hagelschäden beheben kann.
Wichtig ist, umgehend zu handeln, um weitere Schäden am Auto zu vermeiden.
Fazit: Wettervorhersagen und Autoschäden ernst nehmen

Besonders in den Sommermonaten kann es zu Hagelschäden am Auto kommen. Um Schäden und potenzielle Gefahren zu vermeiden, solltest du auf die Wettervorhersagen der Warn-App hören. Wenn Hagelfall angesagt wird, solltest du dein Auto umgehend irgendwo unterstellen, um Schäden zu vermeiden. Doch ein Hagelschaden am Auto ist nicht immer vermeidbar und sollte sofort an die Versicherung gemeldet werden. Mit unserer Kfz-Versicherung ist dein Auto im Schadensfall bestens abgesichert und kann die damit verbundenen Reparaturkosten abdecken.

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Eschenharter Str. 29
Tittling
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