Seal Forschungs- und Dokumentationsstelle

Seal Forschungs- und Dokumentationsstelle Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Seal Forschungs- und Dokumentationsstelle, Hochschule und Universität, Universitätsring 15, Trier.

2019 an der Universität Trier gegründet, bündelt Seal Aktivitäten im Fach Geschichte zur politischen Bildungsarbeit (Grundlagenforschung, Erinnerungskultur, Entwicklung neuer Vermittlungsansätze).

01/04/2026

Einige Eindrücke der 11. Präsentation des Forschungsprojekts zur Geschichte der Gestapo Trier. Dieses Jahr zum Thema: “Biografische Zugänge zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz”.

Vielen Dank an alle für diesen interessanten Tag! Bis nächstes Jahr!

19/03/2026
Am Montag, den 9. März 2026, findet von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr die 11. Präsentation des Forschungsprojektes zur Geschic...
19/02/2026

Am Montag, den 9. März 2026, findet von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr die 11. Präsentation des Forschungsprojektes zur Geschichte der Gestapo Trier in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert statt.
Unter dem Oberthema „Biografische Zugänge zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz“ werden Beiträge über Theodor Eicke (Inspekteur der Konzentrationslager, der vor 1933 in die Pirmasenser Bombenaffäre verwickelt war), Wilhelm Mäurer (Leiter der Staatspolizeistelle Trier) und Eugen Wipf (Funktionshäftling im SS-Sonderlager/KZ Hinzert) vorgestellt. Nach der Mittagspause gibt es die Möglichkeit, die in den Vorträgen angesprochenen Schwerpunkte an Thementischen mit den Referenten zu vertiefen.

Anmeldungen bitte bis zum 05.03.2026 unter [email protected]

Projektseminar: Historisch-politische Bildung an saarländischen Orten der ErinnerungScout-Ausbildung 27.02.-01.03.2026Wi...
10/02/2026

Projektseminar: Historisch-politische Bildung an saarländischen Orten der Erinnerung
Scout-Ausbildung 27.02.-01.03.2026

Wie nutzt man die Potenziale von Gedenkstätten an authentischen Tatorten, um geschichtliches Wissen zugänglich zu machen?

Wie können wir alternative Formen der Geschichtsvermittlung entwickeln, die Erinnerungsprozesse auch ohne die Präsenz von Zeitzeug:innen lebendig halten?

Wie können Projekte der Gedenkarbeit
konkret organisiert werden?

Diese Fragen wecken dein Interesse?....Dann ist dieses Projektseminar genau das Richtige für Dich!

Das Projektseminar verbindet
* theoretische Grundlagen und Methoden historisch-politischer Bildung
* konkrete Praxis an der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm und im Historischen Museum Saar
* Entwicklung von Vermittlungsformaten
* Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und dem Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die Erinnerungsarbeit aktiv mitgestalten wollen - als gesellschaftliche Verantwortung, nicht als bloße Rückschau.

Termine:
Vorbereitung:
Freitag, 13. Februar 2026, 14-16 Uhr
Raum A 7, Universität Trier

Grundlagenschulung:
Freitag, 27. Februar 2026 (nachmittags) - Sonntag, 1. März 2026 (nachmittags), Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm / Hotel Mercure Saarbrücken-Süd

Konzeptschulung:
(voraussichtlich Mitte März)
Historisches Museum Saar

Nachbereitung:
(voraussichtlich Ende März)

Für Studierende der Uni Trier: Anmeldung per Mail mit Matrikelnummer an [email protected]

Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik Deutschland ein offizieller Gedenktag für die vielen Millionen Mensch...
27/01/2026

Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik Deutschland ein offizieller Gedenktag für die vielen Millionen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.

Dieses Datum bezieht sich auf den 27. Januar 1945, den Tag, an dem sowjetische Soldaten das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreiten.

Wie kein anderer Ort steht Auschwitz bis heute als Symbol für die unvorstellbaren Verbrechen, die Deutschland unter nationalsozialistischer Herrschaft beging. Zwischen 1940 und 1945 wurden dort über eine Million Menschen ermordet – Jüd:innen und Juden, Sinti:zze und Rom:nja, politische Gefangene, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, politisch Verfolgte und viele andere, die dem menschenverachtenden Weltbild der Nationalsozialisten zum Opfer fielen.

Wisst ihr, was der Rosa Winkel im Nationalsozialismus bedeutete?
23/01/2026

Wisst ihr, was der Rosa Winkel im Nationalsozialismus bedeutete?

Wir danken für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2025, wünschen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest sowie alles Gute für...
22/12/2025

Wir danken für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2025, wünschen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest sowie alles Gute für das Neue Jahr!

Die Geschichte des Bundesvertriebenenministeriums beginnt 1949. Um den Herausforderungen von Flucht, Vertreibung und Kri...
14/11/2025

Die Geschichte des Bundesvertriebenenministeriums beginnt 1949. Um den Herausforderungen von Flucht, Vertreibung und Kriegsschäden nach dem Zweiten Weltkrieg zu begegnen, wurde 1949 das „Bundesministerium für Angelegenheiten der Vertriebenen“ gegründet. Das neugegründete Ministerium übernahm einen Großteil seines Personals von seinem Vorgänger in der Frankfurter Wirtschaftsverwaltung, dem „Amt für Angelegenheiten der Heimatvertriebenen“. Ab 1950 bis zu seiner Auflösung 1969 hatte das Ministerium seinen Sitz in der Kaserne an der Husarenstraße in Bonn.
Fünf Jahre nach seiner Gründung erhielt es 1954 seine endgültige Bezeichnung: „Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte“. Damit wurde der Aufgabenbereich Schritt für Schritt erweitert: Neben den Vertriebenen kümmerte sich das Ministerium auch um Flüchtlinge aus der SBZ/DDR, verschiedene Gruppen von Kriegssachgeschädigten, nichtjüdische Displaced Persons und Kriegsheimkehrer.
Zu den zentralen Aufgaben gehörten die Aufsicht über die „Bundesumsiedlungen“ zur gleichmäßigen Verteilung der Vertriebenen auf alle Bundesländer, die Kontrolle von Flüchtlings- und Vertriebenenlagern, der Suchdienst für Vermisste und die zeitweilige Auswanderungspolitik. 1957 übernahm das Ministerium zudem die Dienstaufsicht über das Bundesausgleichsamt. Kernaufgabe blieb die „Eingliederung“ von Millionen Menschen, die aus den ehemaligen Ostgebieten Deutschlands und Ostmitteleuropa geflohen oder vertrieben worden waren.

Was genau mit „Eingliederung“ gemeint ist, erfahrt ihr im nächsten Post.

CN/TW: sexueller Missbrauch Vergangene Woche Donnerstag, am 31.10.2025, wurde der dritte Zwischenbericht des Projekts: „...
05/11/2025

CN/TW: sexueller Missbrauch

Vergangene Woche Donnerstag, am 31.10.2025, wurde der dritte Zwischenbericht des Projekts: „Sexueller Missbrauch von Minderjährigen sowie hilfs- und schutzbedürftigen erwachsenen Personen durch Kleriker/Laien im Zeitraum von 1946 bis 2021 im Verantwortungsbereich der Diözese Trier: eine historische Untersuchung“ vorgestellt. Das Projekt der Historiker:innen Lena Haase, Lutz Raphael und Alisa Alić untersuchte in diesem Bericht die sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen sowie hilfe- und schutzbedürftigen Erwachsenen im Bistum Trier während der Amtszeiten der Bischöfe Reinhard Marx (2001–2008) und Stephan Ackermann (2009–2021). Die Studie basiert auf der Auswertung von 1.279 Aktenbänden aus verschiedenen Beständen sowie 30 Gesprächen mit Betroffenen und Zeitzeug:innen.
Der Bericht stellt u. a. fest, dass gegenüber der Amtszeit von Bischof Spital die Zahl der Täter von 47 auf 37 unter Marx und Ackermann zurückgegangen ist. Seit 2001 ist zudem kein neuer Fall eines Intensivtäters, also eines Beschuldigten, der 10 oder mehr Betroffene verantwortet, hinzugekommen. Auch die Zeit zwischen Tat und Meldung hat sich deutlich verkürzt. Diese positive Entwicklung sei der allgemein gesteigerten gesellschaftlichen Aufmerksamkeit für das Problem sexualisierte Gewalt zuzuschreiben. Es wurden aber auch innerhalb des Bistums professionellere Strukturen aufgebaut und eine bessere Fürsorge für Betroffene etabliert.
Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen die Forschenden hingegen bei der Kommunikation mit Betroffenen, den Gemeinden und der Öffentlichkeit. Dazu kritisieren die Forschenden vor allem die unsystematische Aktenführung und die mangelhafte Informationsweitergabe zwischen Bistümern. Seitens der Personalführung wurden zudem Versetzungen in Pflegeheime oder Krankenhäuser nicht ausreichend kontrolliert, teilweise wurde die Fürsorgepflicht für die Täter noch höher gewichtet als das öffentliche Sicherheitsbedürfnis.

Den kompletten Zwischenbericht, sowie Informationen und den Kontakt zum „Hilfstelefon Missbrauch”, findet ihr unter dem Link in unserer Bio.

Du interessierst dich für Social-Media-Arbeit? Der Arbeitsbereich Neueste Geschichte der  such eine Wissenschaftliche od...
28/10/2025

Du interessierst dich für Social-Media-Arbeit?
Der Arbeitsbereich Neueste Geschichte der such eine Wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft (m/w/d), die den Social-Media-Auftritt des Arbeitsbereiches aufbaut und betreut.

Wenn du Geschichte im Bachelor oder Master studierst, dich für historische Forschung und die Geschichte der Moderne interessierst und das mit Kompetenzen im Bereich Social Media (Instagram) und für die Gestaltung von Websites (Typo3) verbinden kannst, bewirb dich noch bis zum 03. November 2025 mit Lebenslauf und einer Haus- oder Abschlussarbeit per Mail an: [email protected]

Alle weiteren Infos findest Du unter dem Link in der Bio.

Du interessierst dich für Social-Media-Arbeit?Der Arbeitsbereich Neueste Geschichte der Universität Trier sucht eine Wis...
27/10/2025

Du interessierst dich für Social-Media-Arbeit?
Der Arbeitsbereich Neueste Geschichte der Universität Trier sucht eine Wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft (m/w/d), die den Social-Media-Auftritt des Arbeitsbereiches aufbaut und betreut.

Wenn du Geschichte im Bachelor oder Master studierst, dich für historische Forschung und die Geschichte der Moderne interessierst und das mit Kompetenzen im Bereich Social Media (Instagram) und für die Gestaltung von Websites (Typo3) verbinden kannst, bewirb dich noch bis zum 3. November 2025 mit Lebenslauf und einer Haus- oder Abschlussarbeit per Mail an: [email protected]

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