ZfV - Zentrum für Vertrauensforschung

ZfV - Zentrum für Vertrauensforschung Das ZfV ist eine Arbeitsstelle der Universität Vechta unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer (Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie).

Das Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) bündelt die Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie zum Thema Vertrauen, Loyalität und soziale Verantwortung. Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht das Phänomen des Vertrauens: Auf welche Weise entwickelt sich Vertrauen, wie kann erlebtes Vertrauen beeinträchtigt oder gar zerstört werden? Welche Bedeutung kommt dem Vertrauens

erleben tatsächlich für das Gelingen oder Misslingen sozialen Miteinanders zu? Es gibt nach wie vor wenig systematische und theoretische Ansätze sowie empirisch abgesicherte Befunde zum Vertrauensphänomen, deshalb wurde das Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) zur Bündelung der Forschungsaktivitäten rund um das Konstrukt Vertrauen gegründet. Ziel des Zentrums für Vertrauensforschung ist es, der Bedeutung von Vertrauen für die verschiedenen Bereiche gesellschaftlichen Zusammenlebens gezielt nachzugehen, und auf diese Weise Beiträge zur Lösung konkreter Probleme gesellschaftlichen Zusammenlebens leisten zu können. So werden (eigene und interdisziplinäre) Forschungsprojekte initiiert und in regelmäßigen Abständen Symposien veranstaltet, um einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen sowie zwischen Wissenschaft und Praxis zu gewährleisten. Derzeit stehen insbesondere im Fokus des Interesses:

- Vertrauen im organisationalen Feld
- Vertrauen im pädagogischen Feld
- Vertrauen in erweiterten sozialen Kontexten
- Vertrauen im (Hoch-)Leistungssport

20/01/2023

mehr als 230 Teilnehmer/innen besuchen „vechtaer trust lecture no. 6” mit Prof. Dr. Matthias Quent

Die nunmehr sechste vechtaer trust lecture fand am 18.01.2023 unter großem Interesse der Öffentlichkeit statt, nämlich mit rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Universitätspräsidentin, Prof.in Dr.in Verena Pietzner, und einem einführenden inhaltlichen Input des Initiators der vechtaer trust lectures und wiss. Leiters des Zentrums für Vertrauensforschung, Prof. Dr. Martin Schweer, referierte der Magdeburger Extremismusforscher Prof. Dr. Matthias Quent in seinem Vortrag über die Frage des Vertrauens als Kitt unserer Gesellschaft. Unter Rückgriff auf soziologische Theorien und anhand vieler aktueller Beispiele verdeutlichte er u.a., dass Proteste oftmals nicht als Indikator für mangelndes Vertrauen zu interpretieren seien, sondern im Gegenteil auf ein Vertrauen in unsere demokratischen Strukturen hindeuten würden. Entgegen dessen führe erlebtes Misstrauen oftmals zu Resignation und dementsprechend dazu, dass Wandlungsfragen überhaupt nicht gestellt würden. Die Bildung von rational begründetem Vertrauen, etwa durch eine integrative und transparente Politik, stärke die Mündigkeit der Zivilgesellschaft.

Prof. Dr. Matthias Quent wird bei der kommenden „vechtaer trust lecture“ zum Thema „Vertrauen – Kitt unserer Gesellschaf...
11/01/2023

Prof. Dr. Matthias Quent wird bei der kommenden „vechtaer trust lecture“ zum Thema „Vertrauen – Kitt unserer Gesellschaft?“ über die Bedeutung von Vertrauen und Misstrauen im Kontext des gesellschaftlichen Zusammenhaltes referieren. Die Online-Veranstaltung des Zentrums für Vertrauensforschung an der Universität Vechta findet am 18. Januar 2023 von 14 bis 15.15 Uhr statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, interessierte Personen sind herzlich willkommen! Es wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail gebeten: [email protected] (Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail zugesandt.)

Am 28. September war Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer in der Sendung Zervakis & Opdenhövel. Live des TV-Senders ProSi...
10/10/2022

Am 28. September war Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer in der Sendung Zervakis & Opdenhövel. Live des TV-Senders ProSieben zu Gast. Der Leiter des Zentrums für Vertrauensforschung beleuchtete darin aus psychologischer Perspektive, warum das Schlager-Geschäft so erfolgreich ist und welche Rolle der Vertrauensbeziehung zwischen Fans und Schlagerstars zukommt. Die gesamte Sendung ist online abrufbar.

Helene Fischer hat mit 130.000 Zuschauer:innen bei ihrem Live-Konzert alle Rekorde gebrochen und auch Größen wie Florian Silbereisen knacken einen Meilenstein nach dem anderen. Doch wer oder was macht den Schlager so erfolgreich?

08/10/2022

Vom 4. bis 6. Oktober fand das Forum Wissenschaftskommunikation, die größte Fachtagung für Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen Raum, als Präsenztagung in Hannover statt. Zusammen mit seinem Kollegen Jun.-Prof. Dr. Christopher Osterhaus stellte Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer seine Überlegungen zum Thema A dynamic-transactional perspective on the effects of science communication vor. Ausgehend von einem dynamisch-transaktionalen Paradigma wurden empirische Befunde zu den Vorstellungen präsentiert und diskutiert, die Individuen bezüglich des Wissens resp. des Wissenserwerbs entwickeln. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass individuelle Unterschiede in den epistemologischen Überzeugungen und dem Vertrauen der Menschen in die Wissenschaft ihren Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen beeinflussen.

01/10/2022

Im Rahmen des wissenschaftlichen Kongresses für die Pädagogik der Pflege- und Gesundheitsberufe Lernwelten 2022 stellten Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer und Dipl.-Päd. Robert P. Lachner ein Poster mit dem Titel Begegnungen in der Offenen Hochschule - empirische Befunde aus dem Projekt „Verhalten in Organisationen“ vor. Darin werden ausgewählte Befunde aus den prozessbegleitenden schriftlichen Befragungen des Projekts Verhalten in Organisationen - arbeits- und organisationspsychologische Basiskompetenzen für soziale Berufe unter einer differentiell-psychologischen Perspektive präsentiert und diskutiert. Die Tagung fand vom 29. bis zum 30. September in Luzern (Schweiz) statt.

19/09/2022

Der 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) fand unter dem Motto view on | of science vom 10. bis zum 15. September an der Stiftung Universität Hildesheim statt. Der Leiter des Zentrums für Vertrauensforschung (ZfV) war mit zwei Beiträgen vertreten: Zusammen mit Jun.-Prof. Dr. Christopher Osterhaus wird in einem ersten Posterbeitrag mit dem Titel Wissenschaftskommunikation, epistemologische Überzeugungen und Vertrauen in die Wissenschaft: Welche Rolle spielt Sprache? untersucht, inwiefern der Sprachgebrauch in der Wissenschaftskommunikation epistemologische Überzeugungen beeinflusst. Ausgehend von einem dynamisch-transaktionalen Paradigma werden hierzu Befunde einer experimentellen Studie vorgestellt und diskutiert, zudem werden Implikationen für Forschung und Praxis dargelegt, welche die komplexen Zusammenhänge zwischen Wissenschaftskommunikation, epistemologischen Überzeugungen und Vertrauen verstärkt zu berücksichtigen suchen.
Im Rahmen eines zweiten Posterbeitrags präsentierten Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Philipp Ziro, M.A., und Daniela Alkewitz, M.A., Empirische Befunde zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im organisierten (Fußball-)Sport. Die zugrunde liegende Datenbasis wurde im Verlaufe des Projekts AkseVielfalt - Zur Akzeptanz sexueller Vielfalt im organisierten Sport am Beispiel des Fußballs in Niedersachsen (gefördert aus Mitteln des ehem. Programms „Niedersächsisches Vorab“; Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) erhoben. Auf Grundlage dieser Befunde werden in diesem Beitrag Perspektiven für differentielle (Bildungs-)Maßnahmen zur Sensibilisierung und Akzeptanzsteigerung skizziert.

12/09/2022

Die 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (DGHD) in Paderborn (06.09-09.09.2022) thematisierte Transformationen mit der Perspektive auf eine postdigitale Hochschullehre. Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer präsentierte in diesem Rahmen gemeinsam mit Dr. Karin Siebertz-Reckzeh und Franziska Nichau, M.A., ein Poster zur Transformation der Hochschule - Überlegungen aus differentiell-psychologischer Perspektive. In dem Beitrag wird ein theoretisches Rahmenmodell für die Evaluation digital bereicherter Hochschullehre diskutiert, das derzeit im Kontext des Verbundprojektes SOUVER@N - Souveränes digitales Lehren und Lernen in Niedersachen (gefördert durch Stiftung Innovation in der Hochschullehre) weiterentwickelt wird.

Am 14. Juli richtete Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer am Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) einen interdisziplinär...
19/07/2022

Am 14. Juli richtete Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer am Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) einen interdisziplinären Dialog zu den Phänomenen des Vertrauens und Misstrauens aus. An der Online-Veranstaltung nahmen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil, die sich als Mitautorende des jüngst erschienenen Bandes Facetten des Vertrauens und Misstrauens: Herausforderungen für das soziale Miteinander verantwortlich zeichnen.

Am 14. Juli richtete der wiss. Leiter des Zentrums für Vertrauensforschung (ZfV) an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, einen...

19/07/2022

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Journal - Das Magazin der Jungen Presse Niedersachsen (Heft 01/2022) ist Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer mit einem Interview vertreten. Unter der Überschrift Fehlende Kontrolle benötigt Vertrauen erläutert der Leiter des Zentrums für Vertrauensforschung (ZfV), inwieweit politische Handlungen das Vertrauen einzelner beeinflussen, auf welche Art und Weise Politikerinnen und Politiker das Vertrauen der Bevölkerung in politische Entscheidungen stärken können, und wie es Menschen eher gelingt, Vertrauen im Alltag aufzubauen. Das gesamte Heft widmet sich dem Schwerpunkt Vertrauenskrise.

19/07/2022

Die jüngst erschienene Publikation von Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer Über das Altern(n): kurze Geschichten zu den vielfältigen Facetten einer gesellschaftlichen Herausforderung widmet sich dem Prozess des Alter(n)s anhand von vier Geschichten. Schonungslos werden berufliche Herausforderungen und familiäre Veränderungen aufgezeigt und damit auf anregende Weise ein Anstoß zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Alter(n)sprozess gegeben.

Unlängst erschien der Hrsg.-Band Diversität Digital Denken - The Wider View zur gleichnamigen Tagung des Zentrums für Le...
28/06/2022

Unlängst erschien der Hrsg.-Band Diversität Digital Denken - The Wider View zur gleichnamigen Tagung des Zentrums für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität. Auf der Folie des dynamisch-transaktionalen Paradigmas präsentieren Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer und Yvonne Friederich in ihrem gemeinsamen Beitrag mit dem Titel Differentielle Förderung in hybriden Lernsettings - Implikationen aus dynamisch-transaktionaler Perspektive anhand eines Praxisbeispiels theoretische Perspektiven sowie empirische Befunde zur gewinnbringenden Implementierung differenzierender ePortfolios.

Eine Tagung des Zentrums für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster vom 08. bis 10.09.2021 Band 8 der Reihe Schriften zur allgemeinen Hochschuldidaktik Münster 2022, ca. 470 S., davon viele farbig Print: ISBN 978-3-95987-177-8, 66,90 € Ebook: ISBN 978-3-95987-178-5, 60,9...

Die Universität Vechta hat eine Pressemitteilung zur vechtaer trust lecture no.5 veröffentlicht. Die sehr gut besuchte O...
22/06/2022

Die Universität Vechta hat eine Pressemitteilung zur vechtaer trust lecture no.5 veröffentlicht. Die sehr gut besuchte Online-Veranstaltung zum Thema „Vertrauen und Misstrauen in die Politik“ fand am 15. Juni statt, Gastredner war Dr. Rudolf Seiters.

Corona-Politik, der Krieg in der Ukraine, radikale gesellschaftliche Tendenzen – selten war die Relevanz des Vertrauens und Misstrauens im politischen...

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49377

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