LAK Niedersachsen

LAK Niedersachsen Die LandesAstenKonferenz Niedersachsen ist der Zusammenschluss von Studierendenvertretungen in Niedersachsen.

Koordiniert wird die LAK vom Landeskoordinator*innenkollektiv. Bei Fragen erreicht ihr uns per Mail unter: [email protected]

22/12/2025

Danke an alle, die mit uns gemeinsam für diese Verbesserung gekämpft haben!
Ab Januar ist das Niedersachsenmenü auch in deiner Mensa wieder verfügbar!
Wir kämpfen auch im nächsten Jahr weiter für die Studis und dies es mal sein wollen!

Wir fordern moderne, gut ausgestattete Anlaufstellen für von Diskriminierung Betroffene. Diese sollen Prävention, Aufklä...
31/07/2024

Wir fordern moderne, gut ausgestattete Anlaufstellen für von Diskriminierung Betroffene. Diese sollen Prävention, Aufklärung und Unterstützung bieten.

Ziel: Ein diskriminierungsfreies Umfeld durch Empowerment und Bewusstseinsbildung statt durch Bestrafung.

Mehr dazu findest du in unserer Bio.

Vage Definitionen von Ordnungsverstößen ohne klare rechtliche Überprüfung bergen Missbrauchspotenzial.Die Entscheidung z...
27/07/2024

Vage Definitionen von Ordnungsverstößen ohne klare rechtliche Überprüfung bergen Missbrauchspotenzial.

Die Entscheidung zur Exmatrikulation darf nicht allein bei möglicherweise politisch motivierten Funktionsträger*innen liegen.

Wir brauchen faire Verfahren und Bildungsansätze statt vorschneller Ausschlüsse.

Mehr dazu findest du in dem Link in der Bio.

Das geplante Ordnungsrecht droht, ein Instrument der Repression zu werden. Es öffnet die Tür für Maßnahmen gegen politis...
26/07/2024

Das geplante Ordnungsrecht droht, ein Instrument der Repression zu werden. Es öffnet die Tür für Maßnahmen gegen politisch aktive Studierende, statt echten Schutz zu bieten.

Wir fordern: Unterstützung statt Bestrafung! Hochschulen sollen weiterhin Orte des freien Denkens und der Meinungsvielfalt im Rahmen des Grundgesetzes bleiben.

Mehr dazu findest du unter dem Link in unserer Bio.

Echte Lösungen gegen Diskriminierung entstehen durch Dialog, Bildung und kritische Reflexion. Sanktionen allein bekämpfe...
25/07/2024

Echte Lösungen gegen Diskriminierung entstehen durch Dialog, Bildung und kritische Reflexion. Sanktionen allein bekämpfen keine Vorurteile. Wir fordern mehr Ressourcen für Bildungsprogramme, Workshops und transkulturelle Begegnungen an Hochschulen.
Mehr dazu findest du unter dem Link in der Bio.

Morgen findet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wie wollen die Parteien Studierende unterstützen?" statt. Treffender...
31/08/2022

Morgen findet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wie wollen die Parteien Studierende unterstützen?" statt. Treffender wäre die Frage "Wollen die Parteien Studierende unterstützen?“ gewesen, ungeachtet dessen wollen wir gerne hier auf die Veranstaltung aufmerksam machen. Ein studentischer Vertreter aus Hannover, stellvertretend für die LandesAStenKonferenz, wird ebenfalls an der Diskussion teilnehmen und kritische Fragen stellen.
Bei der Diskussion soll es um die akute Preiserhöhung bei Lebensmitteln und Energie sowie um die Frage nach finanzieller Unterstützung der Studentenwerke gehen. Ihr könnt euch um 16 Uhr die Veranstaltung im LiveStream auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=Fy0RIcBEU1U anschauen und über die Chatfunktion ebenfalls eigene Fragen einbringen.

Morgen findet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wie wollen die Parteien Studierende unterstützen?" statt. Treffender...
31/08/2022

Morgen findet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wie wollen die Parteien Studierende unterstützen?" statt. Treffender wäre die Frage "Wollen die Parteien Studierende unterstützen?“ gewesen, ungeachtet dessen wollen wir gerne hier auf die Veranstaltung aufmerksam machen. Ein studentischer Vertreter aus Hannover wird im Auftrag der LandesAStenKonferenz ebenfalls an der Diskussion teilnehmen und kritische Fragen stellen.
Bei der Diskussion soll es um die akute Preiserhöhung bei Lebensmitteln und Energie sowie um die Frage nach finanzieller Unterstützung der Studentenwerke gehen. Ihr könnt euch um 16 Uhr die Veranstaltung im LiveStream auf YouTube (Link ist in der Bio) anschauen und über die Chatfunktion ebenfalls eigene Fragen einbringen.

NHG? - Nicht ok!Studihilfen jetzt!Heute wird im Landtag eine Novelle des niedersächsischen Hochschulgesetzes verabschied...
27/01/2022

NHG? - Nicht ok!
Studihilfen jetzt!

Heute wird im Landtag eine Novelle des niedersächsischen Hochschulgesetzes verabschiedet. In diesem Gesetz sehen wir eine gefährliche Schwächung der Hochschuldemokratie. Unsere Forderungen für ein progressives Gesetz wurden jahrelang ignoriert! Deswegen haben wir gestern bei Wind und Kälte mit 30 Studierenden vor dem Landtag demonstriert, um zu zeigen, dass es statt einem verkorksten NHG, unbürokraitshce sozialpsychologische und finanzielle Hilfen für Studierende in der Pandemie, sowie eine Stärkung der Hochschuldemokratie braucht.

Liebe Student*innen,als Studierenden erleben wir nun mittlerweile im vierten Semester verschiedenste Herausforderungen u...
24/01/2022

Liebe Student*innen,
als Studierenden erleben wir nun mittlerweile im vierten Semester verschiedenste Herausforderungen und einen fehlenden Rhythmus im Studienalltag. Dass die zugenommene Arbeitsbelastung, die fehlenden Erholungsphasen und die wenigen Präsenzveranstaltungen auf unsere psychische Gesundheit ausgewirkt hat zeigt jede Erhebung. Die niedersächsischen Studierenden werden als Balsam die vierte individuelle Regelstudienzeitverlängerung erhalten, dennoch bleiben für viele Langzeitstudiengebühren mit 500€ zusätzlichen Kosten im Semester oder fehlende Einnahmen durch Jobverlusten Realität.
Als wenn die Herausforderungen zum Studierenden unter Corona nicht schon genug sein, beschließt der niedersächsische Landtag am 26.01 ein neues Hochschulgesetz, welches die Mitbestimmung Strukturen der Hochschulen schwächt. Zudem wird das Gesetz die hauptberufliche Vizepräsidentin für Studium und Lehre abschaffen, verpflichtende Studienorientierungsverfahren einführen und sogar für internationale Kooperationsstudiengänge Gebühren einführen. Die Forderungen der Studierendenvertretungen an ein progressives Gesetz wurden nicht nur jahrelang ignoriert, dass CDU geführte Ministerium wird durch die geplanten Änderungen zur "Stärkung der differenzierten Hochschulautonomie" verfassungsrechtlich fragwürdige Klauseln umsetzen, die für mehr Exzellenz sorgen sollen, differenziert wird hier nicht, sondern nur die Ökonomisierung und Verschulung der Hochschulen vorangetrieben.
Gemeinsam mit euch wollen wir gegen den gefährlichen Gesetzesentwurf, sowie für eine Verbesserung der Coronasituation von Studierenden auf die Straße gehen.
Kommt bitte nur mit FFP2 Maske, Abstand und einer klaren antifaschistischen und wissenschaftsfreundlichen Haltung. Die Kundgebung wird von 11 - 13 Uhr vor dem Landtag auf dem Hannah-Arendt-Platz stattfinden.
Weitere Informationen zum Gesetzesentwurf und der Kundgebung findet ihr auf: www.nhg-novelle.de und bei der Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/533913987620124

Forderungen des Solidarsemester-Bündnis Niedersachsen zum aktuellen WintersemesterInzwischen befinden wir uns im vierten...
13/12/2021

Forderungen des Solidarsemester-Bündnis Niedersachsen zum aktuellen Wintersemester

Inzwischen befinden wir uns im vierten Semester im Sonderbetrieb. Doch für viele Herausforderungen gibt es immer noch keine (guten) Lösungen. Viele Studierende sind inzwischen finanziell an der Belastungsgrenze, nachdem im Rahmen der Corona-Pandemie viele typische Studierendenjobs weggebrochen sind. Auch sozial und psychisch hat Corona die Studierenden hart getroffen. So gaben zum Beispiel 39% in einer in Mainz durchgeführten Umfrage an, unter depressiven Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen oder dem Verlust von Interessen und Freude zu leiden [1]. Zudem nannten viele die Belastung durch Zukunftsängsten, Vereinsamung oder einem Verlust der Tagesstruktur.

Gerade jetzt, wo die Corona-Inzidenzen wieder steigen, ist von vielen Hochschulen kein konkreter Plan zu erkennen, wie mit der Situation gut umgegangen werden kann. Diese Situation ist, gerade angesichts der bald anstehenden Prüfungsphase, für Studierende eine sehr belastende und unklare. Es ist davon auszugehen, dass sich einzelne Prüfungsleistungen und Lehrinhalte, gerade solche, die notwendigerweise in Präsenz erfolgen müssen, verschoben werden müssen. Aber auch für diejenigen Studierenden, bei denen das nicht der Fall ist, ist ein Absolvieren des Studiums in der dafür vorgesehenen Regelstudienzeit (sprich: meist 30 Leistungspunkte pro Semester) kaum zu bewältigen: So zeigen etwa die Umfragen des DZHW und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz, dass wesentliche Aspekte für ein erfolgreich abgeschlossenes Studium; die Entwicklung passender Lernstrategien, die Strukturierung des Tagesablaufs oder die Bewältigung der Prüfungsanforderungen, für die meisten Studierenden schwieriger geworden sind [2].

Entsprechend fordert das Solidarsemesterbündnis eine weitere Verlängerung der Regelstudienzeit, solange die Corona-Pandemie das Land und damit auch die Hochschulen beeinträchtigt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) muss dafür keine komplizierte Gesetzesänderung vornehmen, sondern kann diese eigenständig beschließen. Von dieser Berechtigung sollte es jetzt, und nicht erst in ein paar Monaten, Gebrauch machen! Die Unklarheit darüber, ob man das Studium angesichts auslaufendem BAföG oder aufgrund anfallender Langzeitstudiengebühren überhaupt zu Ende bringen kann, stellt für viele momentan einen unnötigen und belastenden Stressfaktor dar. Für uns gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, warum man bei der Entscheidung über die Verlängerung der Regelstudienzeit länger zögern sollte.
Bei der Verlängerung der Regelstudienzeit ist eine Gruppe mitzudenken, die von den letzten Regelungen vollkommen ausgenommen wurden: Die derjenigen Studierenden, die schon vor der Pandemie Langzeitstudiengebühren zahlen mussten. Warum diese in allen drei Corona-Semestern weiter mit Langzeitstudiengebühren belastet wurden, ist für uns nicht nachvollziehbar: Für sie hat sich das Absolvieren des Studiums nicht weniger erschwert als beim Rest der Studierenden. Die Möglichkeit, das Studium zu Ende zu bringen, entzieht sich häufig dem Willen des einzelnen. So kann man sich noch so sehr anstrengen - wenn etwa Praktika wegen der Pandemie nicht stattfinden können, verlängert sich notwendigerweise das Studium.

Gerade bei Prüfungen ist die unklare Lage sehr belastend. Auch in Präsenz geplante Prüfungen werden aufgrund der hohen Corona-Inzidenzen oft kurzfristig umgeplant und ins Virtuelle verlegt. Um dieser Unsicherheit Rechnung zu tragen, fordert das Solidarsemesterbündnis alle Prüfungen in diesem Semester als Freiversuche durchzuführen, also bei Nichtbestehen einer Prüfung diese nicht von der Anzahl an Versuchen, die für diese Prüfung erlaubt sind, abzuziehen.
Auch andere finanziellen Entlastungen für Studierenden sind jetzt zwingend notwendig: Mit dem erneuten Wegbrechen der Nebenjobs, die selbst im Sommer in der Zahl deutlich geringer waren als vor Corona, geraten viele Studierende nun wieder in akute Geldnöte. Dabei geht es noch nicht einmal darum, ob und welche Weihnachtsgeschenke denn nun eingekauft werden können, sondern Grundsätzliches; Verpflegung, Miete etc. Entsprechend bedarf es nun rascher, unkomplizierter Finanzhilfen für Studierende. Dabei sind verschiedene Modelle denkbar - klar ist, dass sich die Studierenden nicht noch weiter verschulden dürfen! Finanzhilfen in Form von Darlehen oder Krediten sind daher für uns vollkommen indiskutabel.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeführten Überbrückungshilfen wurden der Realität vieler Studierenden wenig gerecht. Individuelle Lebenslagen - Mietpreise, unterschiedliche Lebensführungskosten etc. - wurden hier nicht mitberücksichtigt, von den als Maximalsumme ausgegebenen 500€ kann ohnehin kaum jemand den Lebensunterhalt bestreiten. Die Intransparenz in der Antragsstellung, die fehlende Möglichkeit, Einspruch gegen eine nicht nachvollziehbare Ablehnung einzulegen, kommen noch dazu. Zudem mussten Studierende, um die Maximalsumme zu erhalten, unter 100€ auf dem Konto vorweisen können. Doch das reicht nicht einmal für die Miete! Sollten die Überbrückungshilfen erneut eingesetzt werden, erwarten wir von der neuen Bundesregierung daher ein gründlicher durchdachtes Hilfsprogramm, das mit angemessenen Mitteln ausgestatteten ist.

Doch es gibt auch andere Alternativen zur Überbrückungshilfe: So könnte der Bezug des Arbeitslosengeld II (ALG II) auch für Studierende geöffnet werden. Dies brächte einige Vorteile mit sich: So ist die Infrastruktur für die Vergabe der Gelder bereits vorhanden, der Prozess der Entscheidung über die Anträge deutlich weniger undurchsichtig. Zudem kommen die dort vergebenen Gelder deutlich näher an die Realität der Studierenden heran als BAföG und die Überbrückungshilfen. Auch ließe sich die Öffnung von ALG II für Studierende per Änderung des Sozialgesetzbuch II rasch umsetzen, wie während Corona bereits an anderen Stellen erfolgt.

Die politischen Maßnahmen, die nun getroffen werden müssen, können allerdings nicht bei Finanzhilfen für Studierende und Verlängerung der Regelstudienzeit stehen bleiben. Noch steht nicht fest, wie es in den nächsten Wochen mit der Lehre weitergehen wird. Angesichts dessen, was für verheerende soziale und psychologischen Folge das isolierte Lernen vor den Laptops für die Studierenden mit sich bringt, gibt es einige gute Gründe, die für die Fortführung zumindest einiger Lehrformate in Präsenz sprechen. Damit dies aber angesichts steigender Inzidenzen gewährleistet werden kann, bedarf es sofortiger Unterstützungsleistungen vom Land:
An vielen Standorten fehlen in den Seminarräumen und Hörsälen Luftfilter, die für die Verhinderung von Ansteckungen, gerade in den kalten Monaten, von besonderer Bedeutung wären. Noch immer gibt es bis auf wenige Ausnahmen keine Testzentren an den Campussen. Dies wäre auch schon vor Wiedereinführung der kostenlosen Tests angesichts der Ballung von so vielen Personen auf enge Räume zweifelsohne sinnvoll gewesen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt braucht es unbedingt Testzentren an den Campussen, um die Abwicklung der Testung direkt vor Ort reibungslos zu gewährleisten.

Sowohl für die Beschaffung von Luftfiltern als auch für die Organisation von Testzentren benötigen die Universitäten allerdings Gelder, die sie nicht haben. Das MWK zieht sich mit dem Verweis auf die Autonomie der Hochschulen aus seiner Verantwortung, die notwendigen finanziellen Mittel für die Organisation der Forschung und Lehre bereitzustellen.

Was nun neben der Organisation von Luftfiltern und Testzentren und der Verschärfung der Hygienekonzepte unbedingt passieren muss, ist, wo möglich, die Umstellung der Lehre auf Hybridmodelle. In ein paar, aber viel zu wenigen Lehrveranstaltungen wird Hybridlehre bereits mit klugem Konzepten umgesetzt, mit denen gute Erfahrungen gemacht wurden. Studierenden, insbesondere jenen, die zur Risikogruppe gehören oder sich um Angehörige aus einer solchen Gruppe kümmern, muss unbedingt die Möglichkeit gegeben werden, unter den derzeitigen Pandemiebedingungen auch digital an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Die Universitäten, die auf große Anteile der Lehre in Präsenz setzen, müssen die Lehrenden in die Pflicht nehmen, ihre Veranstaltungen auch in irgendeiner Form digital stattfinden zu lassen, bestenfalls als Videokonferenz, wenigstens aber das nachträgliche Hochladen der Seminarinhalte. Auch hierfür fordern wir vom Land die Bereitstellung von Mitteln zur Umsetzung.

In einem Gespräch der LandesAStenKonferenz Niedersachsen (LAK) wurde uns von Björn Thümler, Minister für Wissenschaft und Kultur, zugesichert, man würde sich für solche Gelder und Mittel, d.h. Testzentren, Luftfilter, technische Ausstattung der Universitäten einsetzen. Das MWK muss hier nun Wort halten und sich in der Bereitstellung von Unterstützungsleistungen auch gegenüber dem Finanzministerium durchsetzen. Für uns ist es unverständlich, dass die Hochschulen in dieser Situation vom Land alleine gelassen werden.

Nachweise:
1. https://www.dgpm.de/de/presse/presse-informationen/presse-information/auswirkungen-der-pandemie-studierende-leiden-stark-unter-einsamkeit-und-depression/
2https://www.die-studierendenbefragung.de/fileadmin/user_upload/publikationen/dzhw_brief_01_2021.pdf

Pressemitteilung der LandesAStenKonferenz Niedersachsen zu dem aktuellen Stand der HochschulöffnungenDas Wintersemester ...
12/11/2021

Pressemitteilung der LandesAStenKonferenz Niedersachsen zu dem aktuellen Stand der Hochschulöffnungen

Das Wintersemester 21/22 ist an den Niedersächsischen Hochschulen in vollem Gange. Wir als LandesASten Konferenz Niedersachen sind dankbar für die intensiven Bemühungen der Universitäten, ein weitestgehend in Präsenz stattfindendes und möglichst sicheres Studium zu ermöglichen. Um die aktuelle Situation einschätzen zu können, haben wir Rücksprache mit Studierenden verschiedener Niedersächsischen Hochschulen gehalten. Hierbei mussten wir feststellen, dass in einigen Aspekten flächendeckend noch Probleme auftreten, bei welchen die Universitäten an ihre Grenzen stoßen.
Wir möchten uns daher mit der vorliegenden Stellungnahme an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Landesregierung wenden und darum bitten, die Universitäten bei der Behebung der genannten Probleme zu unterstützen. Darüber hinaus möchten wir öffentlich auf die derzeitige Lage aufmerksam machen.

1. Mangelnde Raumkapazitäten
Aufgrund der Raumnot an vielen Hochschulen ist es selten möglich, Abstände einzuhalten – dies betrifft sowohl Lernräume als auch Lehrveranstaltungen. Zudem fehlen Räume, an denen Studierende ungestört an Online-Lehrformaten teilnehmen können. Nehmen Studierende beispielsweise erst an einem kleinen Seminar in Präsenz teil und möchten direkt im Anschluss daran an einer Vorlesung teilnehmen, welche aufgrund ihrer hohen Teilnehmer*innenzahl online stattfindet, suchen sie teils vergebens nach einem Raum.
Wir fordern daher finanzielle Unterstützung des Landes, mit welcher Universitäten entsprechende Räume mit geeigneter technischer Ausstattung anmieten können.

2. Mangelnder Datenschutz bei der Kontaktnachverfolgung
Die Lehrveranstaltungen in Präsenz bringen leider an einigen Standorten ein weiteres Problem mit sich. So werden nicht selten zum Zweck der Kontaktnachverfolgung bei einer Ansteckung mit Corona Anwesenheitslisten geführt. Als niedersächsische ASten haben wir uns schon häufig gegen die Einführung bzw. Wiedereinführung von Anwesenheitskontrollen einsetzen müssen und bleiben bei unserer Position, dass diese als Drangsalierung und Bevormundung den Interessen der Studierenden entgegenstehen. Deshalb sprechen wir uns klar gegen diese Art der Kontaktnachverfolgung aus, da es zu dieser datenschutzrechtlich unproblematische, anonymisierte Alternativen gäbe, zum Beispiel über QR-Codes oder Kontrolle von Externen, die nicht für die Lehre verantwortlich sind. Dies wird auch an einigen Standorten so praktiziert. Bei der Nachverfolgung über Anwesenheitslisten hingegen haben die Studierenden keine Gewissheit darüber, ob diese entsprechend der Datenschutzvorschriften tatsächlich nach drei Wochen gelöscht werden. Weiterhin sind die Fälle, in denen Lehrende über das Verbot von Anwesenheitskontrollen hinwegsetzen hinlänglich bekannt, die Nutzung der Listen über die bloße Kontaktnachverfolgung hinaus ist somit in einigen Lehrveranstaltungen zu befürchten.
Deshalb fordern wir, dass diejenigen Hochschulen, die die Kontaktnachverfolgung wie beschrieben durchführen, noch im laufenden Semester auf eine datenschutzfreundliche, anonymisierte Alternative umzusteigen.

3. Kostenlose Schnelltests – Mehr Sicherheit für alle Universitätsmitglieder
Mit steigenden Inzidenzen treten trotz hoher Impfquoten immer wieder Coronafälle unter Studierenden auf. Wenngleich die Wahrscheinlichkeit, dass geimpfte Personen das Virus weitergeben, durch die Impfung erheblich reduziert ist, so kann dies dennoch nicht ausgeschlossen werden. Gerade zum Schutz von Risikogruppen ist es daher von hoher Bedeutung, dass alle Studierende weiterhin die Möglichkeit haben, sich kostenlos testen zu lassen. Nur so können infizierte Personen schnell identifiziert und die Gefährdung anderer Personen verhindert werden.
Die Umfrage des AStA der Universität Lüneburg ergab, dass sich 48% der geimpften Studierenden bei einem kostenlosen Testangebot weiter testen lassen würden. Bei einem kostenpflichtigen Testangebot lag die Bereitschaft unter 1%*. Zwar besteht die Möglichkeit zum Selbsttest, jedoch ist die Hemmschwelle deutlich höher, sich diesen extra zu besorgen, als wenn man den Test schnell und unkompliziert direkt zwischen Lehrveranstaltungen an der Uni durchführen lassen kann.
Darüber hinaus unterscheiden sich die Niedersächsischen Hochschulen sehr stark in ihren Testangeboten für Studierende: Während einige Universitäten Selbsttests bereitstellen und einen Selbsttest unter Aufsicht ermöglichen** und einige Universitäten eine Teststation mit kostenlosen Tests für Studierende und Mitarbeiter:innen anbieten*** ist es Studierenden an anderen Universitäten nicht möglich, sich kostenfrei zu testen. Dies führt zu Ungerechtigkeiten für Studierende zwischen den einzelnen Hochschulen.
Wir appellieren daher an die Landesregierung, landesweit kostenlose Schnelltests für alle Studierenden anzubieten, um alle Universitätsmitglieder zu schützen und Infektionsketten gezielt nachverfolgen und eindämmen zu können.

4. Hybride Lehrformate für sichere Teilnahme für Risikogruppen und Studierende in Quarantäne
Aufgrund der zunehmenden Infektionszahlen auch an Hochschulen kommt es immer wieder vor, dass sich Studierende in Quarantäne begeben müssen. Eine besondere Herausforderung stellt eine mögliche Quarantäne für Studierende mit Kindern dar. Während der Pandemie kam es bereits mehrfach zur Schließung von Kitas und Schulen bzw. zur Quarantäne für ganze Klassen oder Jahrgänge. Dies machte es erforderlich, dass Eltern zu Hause bleiben mussten, um ihre Kinder zu betreuen. Diese Situation kann auch im kommenden Winter auftreten. Zudem gehören einige Studierende Risikogruppen an, für die derzeit keine Impfempfehlung vorliegt oder welche sich trotz Impfung in Räumen mit vielen Personen nicht sicher fühlen. Eine verpflichtende Online-Übertragung aller Lehrveranstaltungen würde Studierenden in Quarantäne sowie Studierenden aus Risikogruppen eine sichere Teilnahme von Zuhause aus ermöglichen.
Wir halten es für keine geeignete Lösung, wenn Studierende das hybride Angebot von ihren Dozierenden selbst einfordern müssen, da die Teilnahme an der Lehrveranstaltung dann ausschließlich von dem*der jeweiligen Dozent*in abhängt und dies für einige Studierende eine sehr unangenehme Situation darstellen kann.
Wir konnten feststellen, dass an jenen Universitäten, an denen bereits hybride Lehre angeboten wird, ein Großteil der Studierenden die Präsenzlehre wahrnimmt und das Online-Angebot für die genannten Gruppen eine sichtliche Erleichterung ihrer Lebenssituation darstellt.
Wir fordern daher die Regierung auf, die finanziellen Mittel für die Anschaffung der notwendigen Technik bereit zu stellen und eine verpflichtende Online-Übertragung der Lehrveranstaltungen zu beschließen.

5. Ermöglichung des studentischen Alltags
Viele Studierende freuen sich über die Möglichkeit, die Lehrveranstaltungen in Präsenz zu besuchen und sich dabei mit Kommiliton:innen auszutauschen. Sicherlich wünschen sich die meisten eine Rückkehr in einen möglichst normalen Alltag. Doch die Realität sieht derzeit leider noch anders aus. Das ständige Tragen der medizinischen Maske kann an langen Tagen in der Hochschule sehr ermüdend wirken. Wir fordern daher die Hochschulen und Universitäten dazu auf, Lernecken mit ausreichender Belüftung zur Verfügung zu stellen, in denen die Masken abgenommen werden können. Zudem fordern wir die Landesregierung auf, die entsprechenden Mittel bereit zu stellen, mit denen Hochschulen Luftfilteranlagen anschaffen und damit eine sichere Durchlüftung der Räume ermöglichen können.
Ein weiterer wichtiger Teil des studentischen Alltags und des Miteinanders ist das Essen in der Mensa oder Cafeteria. Hierfür sollten diese wieder regulär geöffnet werden.

Klar ist also: Bei der Umsetzung der Öffnungen der Hochschulen gibt es an einigen Standorten noch große Probleme, die auch mit der fehlenden Unterstützung vom Land Niedersachsen zusammenhängen. Wir appellieren daher erneut an die Landesregierung, die Hochschulen dringend in den genannten Punkten zu unterstützen, um ein sicheres Präsenzsemester unter Coronabedingungen zu ermöglichen.

*https://www.asta-lueneburg.de/post/ergebnisse-der-umfrage-zum-kommenden-wintersemester-9497/
** siehe Uni Oldenburg: https://uol.de/info-coronavirus/studierende ; siehe Uni Clausthal: https://www.tu-clausthal.de/corona
*** siehe Uni Göttingen: https://www.uni-goettingen.de/de/631931.html

+++ Unsere Stellungnahme zu den Hochschulöffnungen im Wintersemester 21/22 +++Die LandesAStenKonferenz Niedersachsen beg...
16/10/2021

+++ Unsere Stellungnahme zu den Hochschulöffnungen im Wintersemester 21/22 +++

Die LandesAStenKonferenz Niedersachsen begrüßt die weitestgehende Rückkehr zur Präsenzlehre an den landesweiten Hochschulen und Universitäten. Zum 18. Oktober starten vielerorts die Seminare und Vorlesungen für viele Student*innen wieder am Campus, an einigen Hochschulen hat Semester schon begonnen. Wir als LAK Niedersachsen möchten in Zuge dessen darauf aufmerksam machen, welche Problemlagen wir aktuell sehen und in welchen Bereichen sich im Wintersemester sowie im kommenden Sommersemester noch etwas ändern muss.

Einheitlichkeit an allen Hochschulen Niedersachsens, Kostenlose Testmöglichkeiten, mehr Informationsgespräche & Impfangebote
Hinsichtlich des Hygienekonzepts wünschen wir uns mehr Unterstützung seitens der Landesregierung. Derzeit gibt es im Bundesland Niedersachsen – anders als in anderen Bundesländern* – keine landesweit einheitliche Regelung für ein Hygienekonzept an Hochschulen im Wintersemester 2021/2022. Dies führt dazu, dass jede Hochschule ein eigenes Konzept erarbeitet, was mit einem hohen organisatorischen Aufwand, Unsicherheiten und Ungleichheiten zwischen den Universitäten und Hochschulen einhergeht.

3G Regelung als Basis
Um eine umfassende Sicherheit zu gewährleisten, muss eine geordnete und gewissenhafte Einhaltung und Kontrolle der 3G-Regelungen sichergestellt werden.
Die Kontrolle sollte präferiert digital erfolgen, z.B. durch die Corona-Warn-App, die bereits viele installiert haben. Darüber hinaus ermöglicht die Corona-Warn-App im Gegensatz zu anderen Anwendungen, Risikokontakte aufgrund von Abständen zu ermitteln, falls es zu einer Infektion kommen sollte. Die entsprechende App muss in jedem Fall datenschutzrechtlich geprüft und den Studierenden im Vorhinein erläutert werden. Für Studierende, die kein Smartphone nutzen oder aus anderen Gründen keine digitale Erfassung wünschen, muss eine analoge, datenschutzkonforme Möglichkeit geschaffen werden. Hierzu könnte z.B. ein Vordruck von ausfüllbaren Zetteln bereitgestellt werden, sodass Studierende diesen direkt mitnehmen können.

Kostenlose Tests
Ungleichheiten machen sich besonders bei der Teststrategie bemerkbar. Während einige Universitäten Selbsttests bereitstellen und einen Selbsttest unter Aufsicht ermöglichen** und einige Universitäten eine Teststation mit kostenlosen Tests für Studierende und Mitarbeiter:innen anbieten*** ist es Studierenden an anderen Universitäten nicht möglich, sich kostenfrei zu testen.
Regelmäßige Tests sind essentiell, um einen sinnvollen Schutz aller Universitätsmitglieder zu ermöglichen. Wenngleich die Wahrscheinlichkeit, dass geimpfte Personen das Virus weitergeben, durch die Impfung erheblich reduziert ist, so kann dies dennoch nicht ausgeschlossen werden. Gerade zum Schutz von Risikogruppen ist es daher von Bedeutung, dass geimpfte, genese wie ungeimpfte Personen weiterhin die Möglichkeit haben, sich kostenlos testen zu lassen. Die Umfrage des AStA der Universität Lüneburg ergab, dass sich 48% der geimpften Studierenden bei einem kostenlosen Testangebot weiter testen lassen würden. Dies unterstreicht die Bereitschaft und den Wunsch der Studierenden, sich weiterhin kostenlos testen lassen zu können. Bei einem kostenpflichtigen Testangebot lag die Bereitschaft unter 1%. Viele Studierende sind aufgrund des Lockdowns und fehlender Zuverdienstmöglichkeiten durch die Pandemie bereits finanziell stark belastet, weshalb ihnen die Durchführung kostenpflichtiger Tests nicht möglich ist.
An Schulen und Arbeitsplätzen wird nach wie vor kostenlos getestet, wieso nicht an Universitäten?
Darüber hinaus lassen sich mithilfe der Tests Infektionsketten gezielt nachverfolgen und damit eindämmen. Ohne kostenlose Testmöglichkeiten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Corona-Ausbrüchen an Hochschulen. Darüber hinaus sind kostenlose Tests erforderlich, um allen Studierenden die Einhaltung der 3G - Regel und damit den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Der Freistaat Bayern hat dies erkannt und beschlossen, Studierenden weiterhin kostenlose Bürgertests zur Verfügung zu stellen. Die derzeitigen Unterschiede hinsichtlich Testangeboten an Niedersächsischen Universitäten führen zu Ungerechtigkeiten zwischen Studierenden der verschiedenen Hochschulen. Wir fordern daher kostenlose Testangebote auch für Studierende in Niedersachsen.

Impfungen
Wir sehen die Impfungen als solidarischen Akt in der Bekämpfung der Pandemie. Auch sie ist von hoher Bedeutung, um sichere Präsenzlehre zu ermöglichen. Daher appellieren wir an alle Student:innen, Lehrpersonen und Mitarbeiter:innen der Universitäten, sich impfen zu lassen. Wir halten niederschwellige Impfangebote an Hochschulen sowie persönliche Informationsgespräche als wirksame Instrumente, um die Impfquote zu erhöhen und fordern daher, diese landesweit an Hochschulen anzubieten.
Sowohl bei den Informationsangeboten als auch den Tests sind die Hochschulen auf finanzielle Unterstützung der Landesregierung angewiesen.

Kontaktnachverfolgung
Die Kontaktnachverfolgung kann als sinnvolles Mittel zur Eindämmung eventueller Ausbrüche dienen, darf aber in keinem Fall zu einer Anwesenheitskontrolle bei Lehrveranstaltungen dienen. Die Verfolgung muss also gegenüber den Lehrenden in anonymisierter Form vorliegen, sodass dadurch keine indirekte Anwesenheitskontrolle stattfindet.

Raumkapazitäten
Bei Einhaltung von Abstandsregelungen kommen die ohnehin schon überfüllten Universitäten und Hochschulen schnell an ihre Grenzen. Viele Veranstaltungen, die sonst in Präsenz stattfinden würden, müssen so leider noch immer ins Digitale verschoben werden. So finden zum Beispiel an der Uni Oldenburg alle Tutorien der Philosophie weiterhin per Videokonferenz statt. Die Erfahrung hat gezeigt: Gerade in den Lehrkontexten, in denen es auf den gegenseitigen Austausch ankommt, ist das gemeinsame Lernen von Angesicht zu Angesicht elementar. Auch an Plätzen zum Arbeiten in Gruppen oder alleine mangelt es sichtlich. Es bräuchte also zusätzliche Räume, um so viel in Präsenz anzubieten wie möglich. Die kaputt gesparten Unis und Hochschulen können sich eine Anmietung von zusätzlichen Räumen aber kaum leisten - auch hier sind sie von den Mitteln der Landesregierung abhängig. Diese lässt die Hochschulen in ihrer Bewältigung der Corona-Krise alleine und führt unbeirrt den Sparkurs weiter fort. Daher fordern wir die Landesregierung Niedersachsen dazu auf, genügend zusätzliche Mittel für alle niedersächsischen Hochschulen bereitzustellen, damit die Hochschulen kurzfristig weitere Räume anmieten können. Langfristig müssen den Universitäten und Hochschulen dauerhaft mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden, um der anwachsenden Zahl an Studierenden gerecht werden zu können.

Psychische Belastung
Des Weiteren ist die psychische Belastung unter Studierenden weiterhin hoch. Auch wenn die pandemisch bedingten Einschränkungen des alltäglichen Lebens aktuell deutlich weniger wahrnehmbar sind als noch vor einigen Monaten, sollten anhaltende psychische Beeinträchtigungen aufgrund von monatelanger sozialer Isolation nicht in Vergessenheit geraten.
Deshalb müssen aus unserer Sicht Strategien erarbeitet werden, um die mentale Gesundheit der Studierenden zu fördern. Dazu gehören die Bewerbung und ggf. Erweiterung der psychologischen Beratungsangebote, die Sensibilisierung von Lehrpersonen und die Schaffung von Rückzugsorten sowie Begegnungsstätten auf dem Campus.

*siehe Corona-Verordnung Studienbetrieb Baden-Württemberg: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/uebersicht-corona-verordnungen/coronavo-studienbetrieb-und-kunst/ ; siehe Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Bayern, siehe Punkt 10 zu Hochschulen: https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-31-august-2021/

** siehe z.B. Uni Oldenburg: https://uol.de/info-coronavirus/studierende ; siehe Uni Clausthal: https://www.tu-clausthal.de/corona

*** siehe Uni Göttingen: https://www.uni-goettingen.de/de/631931.html

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