27/04/2026
Interview aus dem Studiengang zum Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken.
„Eine gewisse Schlagseite zulasten der Versicherten“ - Interview in der Schwäbischen Zeitung von Mi. 22. April, S. 3
…Einer Seite werde allerdings etwas zu viel abverlangt, „und das sind die Beitragszahler“, so Hodek im Interview mit unserer Zeitung. Die Idee hinter Warkens Reform nennt der Gesundheitsökonom „uneingeschränkt richtig“. Gleichzeitig sei die Reform aber nur ein „Notpflaster“, um akute Finanzlöcher zu schließen.
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„Im haben wir die Besonderheit, dass Ausgaben reduziert werden können und dennoch die Versorgung besser wird. Es könnte viel Geld gespart werden, wenn es weniger Doppeluntersuchungen gäbe, wenn Patienten ohne Not nicht die Notaufnahmen beanspruchen würden, wenn Arztkontakte über ein gesteuert würden, wenn mehr ambulant und weniger stationär behandelt würde, wenn mehr für die getan würde. Die Liste ließe sich fortsetzen. Das, was Warken jetzt vorgelegt hat, ist nur ein erster Schritt. Das ist sozusagen ein Notpflaster, um das kommende Jahr zu überstehen. Viel wichtiger sind die , die Ende des Jahres auf dem Tisch liegen sollen.“