Fernstudiengang Arbeits- und Organisationspsychologie

Fernstudiengang Arbeits- und Organisationspsychologie Der Weiterbildungsstudiengang Arbeits- und Organisationspsychologie an der Bergischen Universität Wuppertal - berufsbegleitend zum Master of Arts.

09/09/2025

Noch 6 Tage bis zum Einschreibeschluss!

Am 15. September endet die Einschreibefrist für das Wintersemester 2025/26 im Weiterbildungsstudiengang Arbeits- und Organisationspsychologie.

Wenn Sie Ihre Expertise im Umgang mit Menschen, Arbeit und Organisationen vertiefen und aktuelle Themen wie Motivation, Führung, Gesundheit, Digitalisierung & KI wissenschaftlich fundiert angehen möchten – jetzt ist der richtige Zeitpunkt!

Sichern Sie sich jetzt Ihren Studienplatz!

Start: 01. Oktober 2025
Kick-off: 10./11. Oktober 2025 (Arcadeon, Hagen)

Wir freuen uns auf den neuen Jahrgang!

04/09/2025

Der Mensch zählt.

Der Mensch und die KI: Zusammenarbeit statt Konkurrenz?

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Arbeitswelt – doch sie stellt auch die Frage: Wer bestimmt künftig die Regeln – Mensch oder Maschine?

Viele Organisationen behandeln KI noch als reines Effizienzwerkzeug. Prozesse werden beschleunigt, Entscheidungen teilautomatisiert, Datenberge sortiert. Aber: Wer sich nur von der Technik treiben lässt, läuft Gefahr, den Menschen aus dem Zentrum der Arbeit zu verdrängen.

Die Arbeits- und Organisationspsychologie zeigt, dass KI nicht neutral ist. Sie verändert, was wir unter Arbeit, Kompetenz und Verantwortung verstehen:

Rollenwandel: Automatisierung kann entlasten – oder Mitarbeitende überflüssig machen. Entscheidend ist, ob Organisationen Freiräume für Kreativität und Austausch schaffen (Frey & Osborne, 2017).

Kompetenzen: KI kann Daten analysieren, aber keine Werte aushandeln. Fähigkeiten wie kritisches Denken, moralisches Urteilsvermögen und Empathie entscheiden über die Zukunft der Arbeit (Autor et al., 2020).

Verantwortung: Je mehr KI entscheidet, desto dringlicher wird die Frage: Wer haftet, wenn Algorithmen irren? Verantwortung darf nicht unsichtbar werden.

Wieland (2019) warnt: Digitalisierung ist keine technische, sondern eine zutiefst menschliche Herausforderung. Sie zwingt uns, Werte und Machtfragen offen zu verhandeln. KI ist damit nicht nur Werkzeug, sondern Spiegel unserer Organisationskultur – und dieser Spiegel ist oft unbequemer, als uns lieb ist.

👉 In unserem Weiterbildungsstudiengang Arbeits- und Organisationspsychologie diskutieren wir diese Konflikte: Wollen wir KI als verlängerten Arm der Effizienzlogik – oder als Partner, der menschliche Arbeit stärkt?

Der Mensch zählt. Doch nur, wenn wir KI nicht einfach machen lassen, sondern bewusst gestalten.

Welche These würden Sie unterschreiben?

KI als Partner.

KI als Konkurrent.

KI als Machtfrage.

Arbeit: Mühe und Last oder lebenswichtige Ressource und Quelle zur Selbstverwirklichung? Oder Beides?Welche psycho-sozia...
26/08/2025

Arbeit: Mühe und Last oder lebenswichtige Ressource und Quelle zur Selbstverwirklichung? Oder Beides?

Welche psycho-soziale Funktionen hat die berufliche Tätigkeit: für uns Selbst, den sozialen Zusammenhalt und die Gesellschaft?

Zumindest ist sie eine wichtige Vorbedingung für die Entwicklung von Kompetenzen (Aktivität und Kompetenz). Außerdem strukturiert sie unseren Tages-, Wochen- und Jahresablauf, ja die gesamte Lebensplanung (Zeitstrukturierung) und die meisten beruflichen Aufgaben können nur in Zusammenarbeit mit anderen Menschen ausgeführt werden (Kooperation und Kontakt).
Durch die eigene Leistung und die Kooperation mit anderen erfahren wir soziale Anerkennung. die uns das Gefühl gibt, einen nützlichen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten (Soziale Anerkennung). Die Berufsrolle, die konkrete Arbeitstätigkeit sowie die Erfahrung, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Beherrschung der Arbeit zu besitzen, beeinflussen die Identitätsbildung und unser Selbstwertgefühl (Persönliche Identität).
Erwerbslosigkeit entzieht den Betroffenen diese lebenswichtigen Erfahrungen. Deshalb gehören Depression, Hoffnungslosigkeit und das Gefühl, das eigene Leben nicht mehr gestalten zu können, gehören zu den häufigen Folgen von Arbeitslosigkeit.

Was verstehen Sie unter Arbeit?
Ist sie vor allem wirtschaftliche Notwendigkeit?
Oder ist sie für Sie ein Ort für Wachstum, Sinn und Identität?
Zählt nur Erwerbsarbeit – oder ebenso Care-Arbeit, Haushalt, Familie?

Psychologisch gesehen ist Arbeit immer zielgerichtet – wir verfolgen Absichten, setzen Energie ein und verändern dadurch nicht nur unsere Umwelt, sondern auch uns selbst.

Aber: Welche Ziele stehen im Vordergrund? Einkommen? Entwicklung? Status? Sicherheit?

Vielleicht ist Arbeit genau deshalb so schwer zu fassen:
Ist sie nicht Belastung und Ressource, Struktur und Freiheit, Zwang und Chance zugleich?

Frage an Sie:
Wie würden Sie Arbeit beschreiben – als Job, Berufung oder Teil Ihrer Identität?
Diskutieren Sie hier mit – oder erweitern Sie diese Diskussion – aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive - in unserem Weiterbildungsstudiengang.

Bis zum 15. September können Sie sich noch für das Wintersemester 25/26 einschreiben! Wir freuen uns auf Sie und Ihre Diskussionsbeiträge.

21/07/2025

Warum ein Fernstudium? Warum Arbeits- und Organisationspsychologie?

In dem neuen Video spricht Bianca darüber, ihre Arbeit und was sie an unserem berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang besonders motiviert hat. Wie sich Theorie, Praxis und Arbeitsalltag miteinander verbinden lassen, wie der Austausch mit den anderen Kommiliton:innen gestaltet, hören Sie am besten selbst.

Schrieben sie sich jetzt noch bis zum 15. September ein!

Adresse

Wuppertal
42287

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