Seit 2007 nutzen bereits einige Jugendliche aus der Gemeinde Brixen die fließende Kraft des lokalen Flusses, um ihn mit ihren Surfbrettern zu befahren. Inspiriert von einer stehenden Welle im Eisbach bei München, wurde nach einer Methode gesucht auf Flüssen in den Alpen zu surfen. Über die Jahre hat sich die Technik immer weiterentwickelt. Mittels einem elastischem Seil das an einer Brücke befesti
gt ist, wird ausreichend Druck erzeugt um mit dem Surfbrett gegen die Fließrichtung des Flusses zu fahren und die verschiedensten Manöver zu machen. Aufgrund der rapide anwachsenden Mitglieder und Fangemeinschaft, wurde frühzeitig die Idee zu einer stehenden Welle im Raum Brixen geboren. Gemeinsam mit Arno Parmeggiani, einem Vertreter der SVP Jugend, hat man sich das erste Mal 2011 mit einem Schreiben an den Bürgermeister der Gemeinde Brixen gewandt. Im Rahmen des Forums "StadtLandFluss", durften die jugendlichen Surfer gemeinsam mit dem Verein der Kanufahrer dem Projektteam ihr Anliegen vorlegen. Mit der Unterstützung des Projektteams und des Stadtrates Brixen, konnte schlussendlich erreicht werden, dass eine Stehende Welle als mögliche Naherholungszone im Maßnahmenprogramm des Projektes festgehalten wurde. Um die Bevölkerung der Gemeinde Brixen auf die stehende Welle aufmerksam zu machen, wurde von den Surfen und den Kanufahrern entschlossen, die Interessensgemeinschaft Surfwelle Brixen zu gründen. Februar 2012 organisierte die Interessensgemeinschaft Surfwelle Brixen, ein gemeinsames Treffen zwischen dem Projektleiter von StadtLandFluss Dr. Alexander Pramstraller von der Abteilung 30 Wasserschutzbauten, dem Projektkoordinator Dr.Ing. Markus Aufleger von der Universität Innsbruck. Die Möglichkeiten in Brixen wurden besprochen und gleichzeitig die Simulationswelle im Wasserbaulabor der Universität Innsbruck besichtigt. Am 24. Februar 2012 wurde mit Hilfe der Stadträtin Dr. Elda Letrari und der Unterstützung der Gemeinde Brixen eine freie Filmvorstellung des Dokumentationsfilms "Keep Surfing" organisiert. Diese Filmvorstellung beliebte sich regem Interesse und diente dazu den Mitgliedern der Gemeinde das Phänomen und die Leidenschaft des Flusssurfens näher zu bringen. Aufleger vom Institut für Wasserbau der Universität Innsbruck, wurde im Mai 2012 von der Abteilung 30 mit der Untersuchung der technischen Machbarkeit einer stehenden Welle beauftragt. Die Interessensgemeinschaft hat es sich zur weiteren Aufgabe gemacht, den Mitgliedern der Gemeinde das Riversurfen mit einem elastischen Seil zu ermöglichen, um einen ersten Kontakt mit der Faszination Surfen am Fluss zu ermöglichen. Bei Interesse und für weitere Informationen stehen Ihnen die Mitglieder der Interessensgemeinschaft Surfwelle Brixen sehr gerne zur Verfügung. Wir sind dankbar für jegliche Inspiration und Unterstützung. Die INTERESSENSGEMEINSCHAFT SURFWELLE BRIXEN